Beachtlich: Caroline Wahl geht mit ihrem dritten Roman »Die Assistentin« auf Lesetour und bringt ihr Debüt als Kinofilm heraus.
Eine Person für die zweite Reihe? Nein, das wollte Caroline Wahl nie sein. Sie sei durchaus bereit, eines Tages den Deutschen Buchpreis zu bekommen, verkündete die junge Autorin selbstbewusst. Das war vor zwei Jahren, kaum hatte sie ihr Debüt »22 Bahnen« herausgebracht. Das prompt auf der Bestsellerliste landete und am 4. September sogar in die Kinos kam. Die Fortsetzung »Windstärke 17« schrieb die Geschichte zweier Schwestern, die sich gegenüber ihrer suchtkranken Mutter behaupten und ihren Platz im Leben finden, fort. Nun ist Caroline Wahl für ihren dritten Roman, »Die Assistentin«, von DuMont zu Rowohlt gewechselt und wieder auf Lesetour – auch durch NRW.
Dass »Die Assistentin« Autobiografisches in sich trägt, ist nicht unwahrscheinlich – vor ihrem Durchbruch als Autorin hatte sie selbst (unglücklich) in der Verlagsbranche gearbeitet. Nun erzählt sie manch Erlebtes in ihrem dritten Buch nach und wohl auch weiter: Nach dem Studium startet die junge Charlotte in einem Münchner Buchverlag – und opfert für ihren herrischen Chef ihre Gesundheit, eine Liebe und ein Stück weit auch sich selbst. Allerdings sei, so heißt es in der Ankündigung, die »Assistentin« keine Opfergeschichte, im Gegenteil – etwas anderes wäre von der wunderbar geradlinigen Caroline Wahl auch nicht zu erwarten gewesen.
18. September, WDR Sendesaal, Köln
5. Oktober, zakk, Düsseldorf
6. Oktober, Atlantic Hotel, Münster






