Verlag

Im K-West Verlag erscheinen unter der Marke „kultur.west“ Kataloge und Kunstbücher sowie Titel zur Kunst- und Kulturgeschichte.


POLY

Eine Stadt? Nein, viele. Stadt der Städte wird das Ruhrgebiet gerne genannt. Wie unterschiedlich sie sind und was sie dennoch eint – das zeigt unser englischsprachiges »Poly«-Magazin. Einmal im Jahr stellt die Redaktion von »kultur.west« zusammen, was es aus der Kunst und Kreativwirtschaft, aus der Literatur-, Theater-, Tanz- und Designszene für Weitgereiste, aber auch für Einheimische zu entdecken gibt. Welche Rolle spielt die Kultur in der Stadtentwicklung? Um das zu zeigen, sind wir zur neuen Akademie für Theater und Digitalität in den Dortmunder Hafen gereist, haben Künstler*innen in Gelsenkirchen-Ückendorf besucht und mit dem Fotografen Wolfgang Fröhling einen Blick in die Geschichte geworfen – und auf Arbeiterhäuser im Revier. Wir haben Designer*innen über die Schulter geschaut und zeigen Bars, Cafés und Restaurants, in denen es Leckeres wie bei Oma gibt und Gesundes für regionale Besseresser.

Erhältlich ist »Poly« kostenfrei an vielen Stellen im Ruhrgebiet und über den Link https://www.nrw-tourismus.de/prospekte



Neuerscheinungen

Jan Carstensen/Gefion Apel (Hg.)
Alltagshorizonte

Der gesellschaftliche Wandel führt mehr und mehr zum Verlust historischer Bausubstanz, Wohnausstattungen, Arbeitsgeräte, Nutztierarten und vor allem bestimmter Fertigkeiten. So stand die Gründung des „Westfälischen Freilichtmuseums“ unter dem Fokus der Rettung verloren gehender, regionaler Kulturgüter. In den vergangenen Jahren hat darüber hinaus die Sammlung und Dokumentation von gegenwärtigen Zeugnissen der Alltagskultur eine immer größere Bedeutung gewonnen, wie die Beiträge des Buches belegen. Gerade der digitale Wandel bildet neue Kommunikationswege und -bedürfnisse aus. Viele Objekte verschwinden und sind so nur noch in den Sammlungen vorhanden, neue Gegenstände und Gewohnheiten treten an ihre Stelle und prägen unseren Alltag. Das Projekt „ZimmerWelten“ stellt seit über zwanzig Jahren das Wohnen junger Menschen in den Mittelpunkt. Das LWL-Freilichtmuseum Detmold hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichten der Menschen zu konservieren und dabei auch die Emotionen und Beweggründe der Teilnehmer:innen einzufangen.

 

Seitenanzahl: 136
Produkt: Broschiert, Großformat
Illustration: Zahlreiche Abbildungen
ISBN: ISBN 978-3-948365-08-0
16,95 EUR

 

Christiane Hoffmans
Der Jahrhundertkünstler

 Joseph Beuys polarisierte wie kaum ein anderer Künstler im 20. Jahrhundert. Denn Beuys verstand sein Handeln politisch. Er wollte nicht im stillen Kämmerlein Werke für die Wohnzimmer von Sammlern und die Schauräume von Museen schaffen. Seine Kunst, seine Mission, brauchte den öffentlichen Raum. Sein Ziel war: möglichst Alle zu erreichen. Sein Wunsch war es, in der deutschen Nachkriegsgesellschaft, die noch von den Auswirkungen der Diktatur des Nationalsozialismus geprägt war, Impulse zu setzen für die Entwicklung einer humaneren Zukunft. Dieses Buch gibt einen kompakten und gut verständlichen Einblick in Leben, Werk und Theorien des Aktionskünstlers, damit sich – ganz im Sinne von Beuys – viele Menschen mit seinem Wirken vertraut machen können. Die Einführung wird ergänzte durch Interviews mit Sonja Mataré, der Tochter von Beuys’ Lehrer Ewald Mataré, mit dem Verleger Klaus Staeck, mit dem frühen Sammler und Freund Franz Joseph van der Grinten, dem Künstlerphilosophen Bazon Brock, dem Politiker Lukas Beckmann, der Fotografin Ute Klophaus und Beuys’ langjährigem Taxifahrer Karl Heß.

 

Seitenanzahl: 160
Produkt: Broschiert
ISBN: 978-3-948365-05-9
14,95 EUR

 

Edition Experience

Edition Experience ist eine dreisprachige Reihe, deren Publikationen die rumänische Gegenwartskunst erschließen und eine Brücke bilden zwischen Rumänien und Westeuropa. Die rumänischen Künstlerinnen und Künstler haben schon vor der Wende mit subversiven Ausdrucksformen experimentiert. Nach dem Ende der kommunistischen Diktatur hat sich das Spektrum künstlerischer Positionen enorm ausgeweitet. Die rumänische Kunst ist daher ein besonderes Feld für überraschende und faszinierende Entdeckungen.


Teodor Graur
Der Mann aus Balkanien

Teodor Graur ist ein besonderer Künstler. Ende der 2000er Jahre hat er sich von Malerei und Fotografie hin zur dreidimensionalen Kunst gewandt. Er gestaltete Installationen und schuf Objektdesign mit Anwendung in der dekorativen Kunst. Sein Interesse an der Moderne und an der historischen Avantgarde brachte ihn auf einfache Formen und Geometrien.

 

Herausgegeben von Doina Talmann
Veröffentlicht: 30.04.2020
Seitenanzahl: 160
Produkt: Klappenbroschur
Illustration: zahlr. teils farb. Abb.
ISBN: 978-3-948365-01-1
24,95 EUR

 

Ștefan Bertalan
Visuelle Strukturen 1960–2000

Ștefan Bertalans Werk entfaltet sich durch kontinuierliche Orientierung auf die Welt der Formen, die mit dem Oberbegriff „Natur“ bezeichnet werden können; sein überwiegend pflanzliches Universum bot ihm ein Modell der Perfektion, verbunden mit den bionisch funktionierenden Modellen. Bertalan war ein Vorbild in der rumänischen Kunst der 1960er bis 1990er Jahre.

 

Herausgegeben von Doina Talmann
Veröffentlicht: 30.04.2020
Seitenanzahl: 160
Produkt: Klappenbroschur
Illustration: zahlr. teils farb. Abb.
ISBN: 978-3-948365-03-5
24,95 EUR

 

Călin Dan
Die Kontroverse

Mit einem Hintergrund in Kunstgeschichte und –theorie ist Călin Dan als Schriftsteller, visueller Künstler und Kurator tätig. Er ist ein international anerkanntes Mitglied der post-konzeptuellen Gruppe subREAL und Autor des Langzeitforschungsprojekts „Emotionale Architektur”. Nach 1989 war er Berater der Stiftungen Mondrian und Pro Helvetia, Chefredakteur der Zeitschrift Arta/Art sowie künstlerischer Leiter des Soros-Zentrums für zeitgenössische Kunst, Bukarest. Derzeit ist er Direktor des Nationalen Museums für zeitgenössische Kunst (MNAC) und Gastprofessor an der Nationalen Universität der Künste in Bukarest.

 

Herausgegeben von Celina Ghyka
Veröffentlicht: 30.04.2020
Seitenanzahl: 160
Produkt: Klappenbroschur
Illustration: zahlr. teils farb. Abb.
ISBN: 978-3-948365-02-8
24,95 EUR

 

Zeitschrift KultuRRevolution

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Umbrüche der Diskurse: Es gibt die Zeitschrift dafür

Seit alles Mögliche »Kultur« ist, nennt sich vieles »Kulturwissenschaft«. kultuRRevolution ist eine Zeitschrift, die seit 1982 ein sowohl theoretisch anspruchsvolles wie praktisch anwendbares Konzept von Kultur entwickelt hat. Seit Foucault (und verwandte Inspiratoren) zunehmend auch in die Academia integriert wurden, trat die Besonderheit der kRR noch deutlicher hervor: Foucaults Parole von der Werkzeugkiste wurde ernst genommen und Rezeption als eigenständige Weiterentwicklung praktiziert: Kultur ist Interdiskurs, und dessen Kern besteht in der Kollektivsymbolik. Beide begreift man am besten von ihren Antagonismen und revolutionären Brüchen her.

kultuRRevolution hat es in 77 Heften seit 1982 geschafft, analytisch-theoretische Solidität (auch akademische Anerkennung) mit aktualhistorischem (einschließlich politischem) Engagement erfolgreich zu kombinieren. Zudem bieten wir attraktive »Materialien für die Praxis« für Schul-, Gewerkschafts- und Medienleute.

Jedes Heft hat einen thematischen Schwerpunkt und daneben Beiträge zu den vier »Dauerbrennern«: Kollektivsymbolik – Interdiskurs – Normalismus – Simulation. Und alle Leserinnen sind stets auch zum Mitschreiben eingeladen.