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Auf dem Weg der Wörter

Mit »Droste Welten« startet das Center for Literature eine neue Dauerausstellung. Auf Burg Hülshoff in Havixbeck, im Rüschhaus in Münster-Nienberge und dazwischen auf dem sieben Kilometer langen Lyrikweg sollen Literatur und Leben von Annette von Droste-Hülshoff erlebbar gemacht werden. Dafür setzen sich auch zeitgenössische Künstler*innen mit der Dichterin neu auseinander. Los geht’s am 1. Juli im Rüschhaus. Wer zur Burg Hülshoff in Havixbeck kommt, durchquert zunächst einen gepflegten Landschaftspark. Vogelgezwitscher, vielleicht einen Rasenmäher, Touristen-Talk, viel mehr hört man selten, wenn es über die Brücke zum schicken Herrenhaus der Renaissanceanlage geht. Innen waren es dann bisher vor allem die knarzenden Holzdielen, die hörbaren Eindruck hinterließen. Und sichtbar waren übervolle Räume, die das Leben im Biedermeier spiegelten. Schwere, edle Holzmöbel, plüschige Federkern-Sofas, Stofftapeten und viele Gemälde der Familie Droste zu Hülshoff. Das westfälische Adelsgeschlecht war 1417 in die Burg gezogen. Ihre berühmteste Bewohnerin, Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848), wurde hier geboren. Das kulturelle Erbe wiegt schwer an diesem Ort, bedeutet aber Verantwortung und Freude gleichermaßen. Jörg Albrecht, seit 2018 Gründungsdirektor und Künstlerischer Leiter von Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL), und Jenny Bohn, Programmleiterin und stellvertretende Künstlerische Leiterin, haben jetzt eine neue, große Dauerausstellung kuratiert. Die »Droste Welten« soll nicht nur die…