Was ist in welchen Kunsthäusern zu sehen? Regelmäßig aktualisiert die kultur.west-Redaktion unseren Ausstellungskalender – ergänzt um Hintergründe, Porträts und Besprechungen.
Aachen
Centre Charlemagne / Neues Stadtmuseum Aachen
Tradition – Innovation – Emotion. 100 Jahre CHIO (17.5. bis 23.8.)
Die in Zusammenarbeit mit dem Museum des Aachen-Laurensberger Rennvereins erstellte Fotoausstellung gibt Einblicke in die lange Geschichte des CHIO.
Couven Museum
Tinte trifft Tusche (26.9. bis 18.4.)
Die Ausstellung bringt kunstvoll gestaltete Schreibgeräte des Jugendstils aus der Sammlung Dr. Julius Rohm mit eigens für die Ausstellung entstandenen Tuschezeichnungen des Aachener Künstlers Stephan Wunsch zusammen.
Geheimnisvolle Glasuren – Yueceladon aus China. Arbeiten von Shi Zhen (20.6. bis 30.8.)
Die Schau gewährt Einblicke in die Arbeit der Künstlerin vor dem Hintergrund der jahrtausendealten Tradition des Yue-Celadons.
Farina. Ein italienischer Frühlingsmorgen im Flacon (1.5. bis 2.11.)
Mit halbjährlich wechselnden Flacons dokumentiert diese Kabinettausstellung die Geschichte des Eau de Cologne und der »roten Marke« Farina ebenso wie die Historie des Familienunternehmens und sogar des Markenschutzes.

Martin Kippenberger, Markus Oehlen, Sigmar Polke, Albert Oehlen, Georg Herold
© Kunsthaus NRW, Foto: Carl BrunnAnsicht der Ausstellung »Klassenverhältnisse – die zweite Staffel« im Kunsthaus NRW in Aachen-Kornelimünster im April 2026.
Kunsthaus NRW
Klassenverhältnisse – die zweite Staffel. Kunstlehre von 1946 bis 2026 (bis 27.9.)
Die Schau erkundet den Kosmos Kunsthochschule anhand von rund 130 Werken aus der eigenen Sammlung sowie ausgewählter Leihgaben aus der Akademie-Galerie der Kunstakademie Düsseldorf.
Hier geht es zu unserer Besprechung.
Ludwig Forum für Internationale Kunst
Christina Kubisch. The Emergence of Sound (24.5. bis 20.9.)
Die Überblicksausstellung vereint ausgewählte Werke von 1975 bis 2026 und gibt einen umfangreichen Einblick in Christina Kubischs Pionierarbeit im Feld der Klangkunst.
30 Werke für 100 Tage – Die Sammlung Ludwig und die Gegenwartskunst (28.6. bis 18.10.)
Die Ausstellung geht für 100 Tage zurück zu den frühen Erwerbungen zeitgenössischer Kunst des Aachener Sammlerehepaares Peter und Irene Ludwig. Bis zum Herbst 2026 präsentiert sie rund 30 Highlights der US-amerikanischen Bestände des Ludwig Forums aus der Zeit ab 1960.
Centaur – Mensch und Pferd (17.5. bis 23.8.)
Anlässlich der diesjährigen Reit-WM werden im Ludwig Forum Aachen zwei Kurzfilme auf einer Projektionsfläche in der zentralen Ausstellungshalle des Museums gezeigt.
Nam June Paik. Earth, Moon, Sun (bis auf Weiteres)
Die dreiteilige Multimonitorinstallation »Earth, Moon, Sun« (1990) des Videokünstlers Nam June Paik (1932 – 2006) zählt zu den zentralen Werken der Aachener Bestände und ist nun vollständig und restauriert zu erleben.
Body Matters. Körperlichkeit in der Videokunst der 1970er Jahre (17.3. bis 15.11.)
Präsentiert werden zehn Arbeiten aus dem umfangreichen Videoarchiv des Ludwig Forums, die sich auf unterschiedliche Weise mit Körperlichkeit befassen.
Double Wall Project: Ulrike Müller (9.12.2023 bis 31.12.2026)
Die Wandbilder Paper Body (ghost) und Paper Body (pointer) von Ulrike Müller (beide 2023), sind temporäre Monumentalisierungen zweier kleinformatiger Collagen, die für die Architektur im Ludwig Forum entsprechend vergrößert als Farbflächen auf die Wand übertragen wurden.
Jesko Fezer und die Kooperative für Darstellungspolitik. Aktuelle Prozessgestaltung (23.5.2026 bis 31.12.2028)
Jesko Fezer und die Kooperative für Darstellungspolitik begleiten ab Mai 2026 gestalterisch tastend den Veränderungsprozess des Ludwig Forum.
Suermondt-Ludwig-Museum
Das Glück dieser Erde. Dürer, Rubens, Goya: Pferde in der Kunst (17.5. bis 23.8.)
Die Ausstellung widmet sich der kulturellen und kunsthistorischen Bedeutung des Pferdes von der Antike bis in die Gegenwart und wird parallel zum CHIO im Mai sowie den Weltmeisterschaften des internationalen Pferdesportverbands FEI im August gezeigt.
Tim Berresheim. Ort Zeit Kontinuum (24.6.2025 bis 13.12.)
Präsentiert werden Ergebnisse eines großangelegten digitalen Kunst- und Teilhabeprojekts, das Tim Berresheim mit Aachener Schüler*innen realisiert hat. Zudem zeigt Berresheim eine neue, eigens für das Museum hergestellte ortspezifische 360-Grad- Wandarbeit.
Ein Porträt zu Tim Berresheim gibt es hier.
NAK Neuer Aachener Kunstverein
Somnium – Marc Henry (20.9. bis 15.11.)
In „Somnium“ beschreibt Johannes Kepler eine fiktive Mondzivilisation in Form einer Traumreise. Die Verschränkung fantastischer und realer Elemente im Text spiegeln sich sinnbildlich in den Bildthemen von Marc Henry wider, die in der Ausstellung im Kunstverein präsentiert werden.

Ahlen
Kunstmuseum
Im Freien. Tina Blau – eine Impressionistin aus Wien (12.7. bis 1.11.)
Tina Blau (1845–1916) gilt in Österreich als eine der bedeutendsten Landschaftsmalerinnen ihrer Zeit. Das Kunstmuseum Ahlen zeigt in Kooperation mit dem Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern erstmals eine museale Einzelausstellung.
Arnsberg
Kunstverein
Viron Erol Vert: Colours between Earth and Sky (29.5. bis 30.9.)
Die textile Installation vor dem Kunstverein auf dem Neumarkt in Arnsberg möchte eine vielschichtige Verbindung zwischen Ausstellung, Stadtraum und Stadtgesellschaft schaffen.
Ines Doujak: Von Luft leben (14.6. bis 13.9.)
Die Einzelausstellung von Ines Doujak zeigt unter anderem die beklemmende Serie Geistervölker (2015–fortlaufend). Diese Collagen bestehen aus historischen Drucken botanischer Wandtafeln und medizinischen Büchern aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Sauerlandmuseum
Macherland. Wo Industrie Geschichte schreibt (19.6. 2026 bis 4.4.2027)
Das Sauerland-Museum blickt auf 200 Jahre Industriegeschichte der Region. Diese entwickelte sich zeitweise zum Teil der stärksten Industrieregion Nordrhein-Westfalens.
Bad Oeynhausen
Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum
Die Malerei der Romantik. 21 große Meister illuminiert (20.5.2026 bis 30.5.2027)
Gemälde romantischer Künstler*innen sind in einer besonderen Inszenierung zu erleben: auf spezielle Folien gedruckt, von innen illuminiert und vielfach vergrößert.
Bedburg-Hau
Museum Schloss Moyland
Thomas Baumgärtel (7.6. bis 27.9.)
Thomas Baumgärtel realisiert zu seinem 40-jährigen Jubiläum der Spraybanane und als Hommage an seine Heimat eine Niederrhein-Ausstellungstour in 40 Kunst-Häusern unter dem Motto »Freiheit der Kunst«.
Daniele Formica im Dialog mit Joseph Beuys (15.3. bis 6.9.)
Diese recherchebasierte Ausstellung bringt die performative, künstlerische Praxis des italienisch-niederländischen Künstlers Daniele Formica (Jg. 1996) in einen Dialog mit der historischen Position von Joseph Beuys (1921-1986).
Armin Mueller-Stahl. Nacht und Tag auf der Erde (17.5. bis 20.9.)
Der 1930 in Ostpreußen geborene Maler, Musiker und Schauspieler Armin Mueller-Stahl ist mit der Vielschichtigkeit seiner künstlerischen Ausdrucksweisen eine Ausnahmeerscheinung. Die Präsentation umfasst eine große mediale Bandbreite von Gemälden über druckgrafische Zyklen bis zu den jüngsten Porträts.
Joseph Beuys und der Nationalsozialismus – Ein Laborraum (bis auf weiteres)
Im Laborraum sind multimedial aufbereitete Informationen über die Jugend von Joseph Beuys, seine Zeit als Soldat und seine Beteiligung am 1957 ausgeschriebenen Wettbewerb für ein Mahnmal im ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zusammengefasst.
Brigitte Waldach im Dialog mit Joseph Beuys (20.9. bis 28.2.)
Die in Berlin lebende Künstlerin Brigitte Waldach (Jg. 1966) ist für ihre großformatigen detailgetreuen Zeichnungen und raumgreifenden Installationen bekannt. Das Museum Schloss Moyland lädt sie ein, sich in den recherchebasierten Austausch mit dem ikonischen Werk von Joseph Beuys zu begeben.
Bergisch-Gladbach
Kunstmuseum Villa Zanders
James Ensors fantastische Welten (31.5. bis 15.11.)
Die Ausstellung lädt dazu ein, den Kosmos des belgischen Künstlers in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken. Der Fokus liegt dabei auf dem druckgrafischen Schaffen von James Ensor (1860-1949).
Am Rande des Vulkans – Blut als Material in der Kunst bei Peter Gilles (11.7. bis 31.10)
Paper Minds. Konkrete Kunst aus Papier (18.9 bis 4.4.)
Die Ausstellung widmet sich den vielfältigen Ausdrucksformen konkreter Kunst im Medium Papier.
LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Papier! Handgeschöpft von John Gerard (19.4. bis 8.11.)
Die Ausstellung gibt Einblicke in das Schaffen des Künstlers John Gerard, der seit fast 40 Jahren handgeschöpfte Papiere in seiner einzigartigen Papierwerkstatt gestaltet.

Bielefeld
Kunsthalle
Geteilte Ansichten. Kunsthalle Bielefeld x Sammlung KiCo. Teil I: Vom Teilen und Geteiltsein (4.7. bis 4.10.)
Mit dieser Ausstellung eröffnet die Kunsthalle Bielefeld ein zweiteiliges Projekt, das das Teilen als ästhetisches, soziales und politisches Prinzip ins Zentrum rückt und dabei Werke aus der Sammlung KiCo mit Positionen aus der Sammlung der Kunsthalle verbindet.
Kunstverein
Read To/For (30.5. bis 20.9.)
Ausgehend vom titelgebenden Satz der Dichterin Lisa Robertson befragt die Ausstellung Lesen als künstlerische Praxis.
Bocholt
LWL-Museum Textilwerk
Behind Beauty (23.5. bis 1.11.)
Das Spektrum der rund 800 Exponate reicht von Kleidern und formender Wäsche über Lockenwickler, Rasierer, Lippenstifte und Utensilien aus dem Fitnessstudio bis hin zu denen der Schönheitschirurgie wie Spritzen und Brustimplantate.
Bochum
Deutsches Bergbau-Museum
Fühlst Du? Tisa von der Schulenburg – Der empathische Blick (10.2. bis 27.9.)
Gräfin, Flüchtling, Nonne – Tisa von der Schulenburg (1903–2001) war vieles, vor allem Chronistin gelebter Würde. Die Sonderausstellung verknüpft Leben und Werk zu einem Rundgang.
Ewigkeitsgeräusche (Forever Sounds). Ein Kunstwerk von Moritz Fehr (22.9.2024 bis 21.9.2026)
Geräusche der sogenannten Ewigkeitsaufgaben des Nachbergbaus bilden die Grundlage für das raumgreifende Kunstwerk, geschaffen von Moritz Fehr speziell für die Eingangshalle des Deutschen Bergbau-Museums.

Foto: Heinrich Holtgreve
Kunstmuseum
Das öffentliche Grün (25.4. bis 1.11.)
Die Gruppenausstellung Das öffentliche Grün im Kunstmuseum Bochum widmet sich dem Bochumer Stadtpark, der dieses Jahr seinen 150. Geburtstag feiert, dabei bilden Neuproduktionen, Leihgaben und Werke aus der Sammlung eine Landschaft in den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss, die aufgrund der großen Fenster mit dem Außenraum verbunden sind.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung.
Yuko Mohri & Ei Arakawa-Nash – How We Meet (7.3. bis 13.9.)
Ausgangspunkt dieser Ausstellung ist die große Schenkung von Fluxus-Werken der verstorbenen Galeristin Inge Baecker an das Kunstmuseum. Die eingeladenen Künstler*innen Yuko Mohri (*1980) und Ei Arakawa-Nash (*1977) haben sich von Arbeiten aus dieser Sammlung inspirieren lassen.
Maria Pinińska-Bereś – Under the Pink Flag (24.10. bis 14.3.)
Diese Retrospektive zeigt die wichtigsten Momente in Pinińska-Bereś’ künstlerischen und emanzipatorischen Schaffen. Ihre Kunst ist subtil, humorvoll, erotisch. Sie erzählt von der Komplexität des Lebens innerhalb eines autoritären Systems, in dem die Künstlerin ihren eigenen Weg verfolgte.
LWL-Museum Zeche Hannover
Weg der Kohle. Fotografien von Khalil Noé Döring (21.3. bis 25.10.)
Der Ausstieg aus der Kohle vollzieht sich schleichend. Während in Deutschland seit 2018 keine Steinkohle mehr abgebaut wird, läuft ihr Import auf Hochtouren. Mit seinen Fotos dokumentiert Khalil Noé Döring den Weg der Kohle von der niederländischen Küste ins Ruhrgebiet.
Großstadt Wildnis (6.5. bis 4.10.)
Die Outdoor-Ausstellung mit Fotografien von Sven Meurs zeigt deutsche Großstädte aus einer neuen Perspektive: Wildschweine in Berliner Gärten, Füchse in der Innenstadt von Köln, Eisvögel im Düsseldorfer Stadtpark!
Situation Kunst
Die Kids sind nicht alright! (7.5. bis 13.9.)
Als im Jahr 1989 die Mauer fiel, waren die Künstler*innen dieser Gruppenausstellung alle noch Kinder. Aufgewachsen in den Vor- beziehungsweise Nachwendejahren, setzen sie sich in den ausgestellten Arbeiten mit ihren Sozialisationserfahrungen in der DDR und der eigenen Familiengeschichte auseinander.
Bonn
August-Macke-Haus
Visionen der Moderne – August Macke und Max Ernst (2.4. bis 23.8.)
2026 jährt sich der Todestag von Max Ernst (1891–1976) zum 50. Mal. Daran anknüpfend nimmt die Ausstellung die Anfänge des international bekannten Dadaisten und Surrealisten im Kreis des Rheinischen Expressionismus in den Blick und beleuchtet seine enge Verbindung zu August Macke.
Chunqing Huang: Reflections (10.9. bis 31.1.)
Der in Frankfurt am Main lebende Künstlerin Chunqing Huang wirft einen zeitgenössischen Blick auf August Macke und den Expressionismus. Huang ist bekannt für ihre ausdrucksstarke, individuelle Gestik und den freien Umgang mit Farbe und Formen.
Bundeskunsthalle
Interactions 2026 (1.5. bis 1.11.)
Das Projekt präsentiert erneut ausgewählte Kunstwerke und Performances, die im Außenraum der Bundeskunsthalle zum interaktiven Spiel einladen.
Peter Hujar. Eyes Open in the Dark (27.2. bis 23.8.)
Der Fotograf Peter Hujar (1934–1987) war in den 1970er und 1980er Jahren eine zentrale Figur der New Yorker Downtown Szene. Sein Hauptinteresse galt der Porträtfotografie. Als Peter Hujar an einer AIDS-bedingten Lungenentzündung starb, war sein Werk weitgehend unbekannt. Heute jedoch zählt er zu den wichtigen Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Sex Work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit (2.4. bis 25.10.)
Die Geschichte der Sexarbeit lässt sich von weit vor der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiter*innen werden in der Bundeskunsthalle Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial präsentiert.
Nie Wieder! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen (11.10. bis 2.5.)
Die Ausstellung widmet sich der sich verändernden Erinnerungskultur in Bezug auf die Verbrechen des Nationalsozialismus. Sie untersucht vor allem mit Mitteln der Kunst und digitaler Medien sowie mit historischen Zeugnissen und Objekten verschiedene Methoden des Gedenkens.
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Nach Hitler. Die deutsche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (18.9.2024 bis Jan. 2027)
Die Ausstellung beleuchtet die unterschiedlichen Blicke der Generationen auf die nationalsozialistische Herrschaft.
Verlassen, verfallen, vergessen. Lost Places in Deutschland (7.5. 2026 bis Frühjahr 2027)
In der U-Bahn-Galerie zeigt die Schau Fotografien von Sina Falker, Andre Joosse und Benjamin Seyfang. Sie zeigen »Lost Places« in Deutschland. In manchen Fotos werden Spuren der Besatzungszeit und der DDR deutlich. Oft holt sich die Natur die Orte zurück.
Kunstmuseum
Zoom in. Hito Steyerl: Animal Spirits (30.4. bis 31.12.)
In der Reihe Zoom In rückt das Kunstmuseum Einzelpositionen aus seiner Sammlung in den Fokus, die jeweils einen Raum bespielen. Im Zentrum der Installation von Hito Steyerl steht der Film »Animal Spirits« – eine Mischung aus Reality TV-Show, Dokumentarfilm und Animationen.
Aki Inomata. Mit-Werden (30.4. bis 1.11.)
Aki Inomata versteht ihre Werke als Brücke zwischen Menschen und anderen Lebewesen und kooperiert mit verschiedenen nicht-menschlichen Organismen. In Bonn zeigt die 1983 in Tokio geborene Künstlerin drei Werkserien aus den vergangenen Jahren.
#IFEELYOU. Dimensionen der Empathie (21.5. bis 11.10.)
Die Werke der Ausstellung beschäftigen sich mit gesellschaftlichen, sozialen und politischen Fragen rund um Empathie und zeigen, wie diese in der zeitgenössischen Kunst verhandelt wird.
Human AI Art Award 2026 (25.6. bis 13.9.)
Der jährlich ausgelobte Preis richtet sich an Künstler*innen im Spannungsfeld von Bildender Kunst und modernster Technologie und geht in diesem Jahr an Christopher Kulendran Thomas, der aus diesem Anlass seine immersive Videoinstallation »Peace Core« räumlich neu konzipiert.
Menschen und Geschichten. Sammlungspräsentation (9.9.2025 bis 19.9.2027)
Kunst ist immer eng mit den Lebenswegen von Künstlerinnen und Künstlern, ihren Familien sowie Kunstsammlerinnen und -sammlern verknüpft. Die Sammlungspräsentation im Bereich der Klassischen Moderne im Erdgeschoss des Kunstmuseums spürt diesen Wegen und Geschichten nach.
Versammlung der Tiere. Ein kooperativer Malraum (22.3. bis 1.11.)
Kinder und Jugendliche sind eingeladen, den Museumsraum malerisch in ein wildes und artenreiches Tierreich zu verwandeln.
100 Jahre Gedok (30.8. bis 25.10.)
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der GEDOK würdigt das Kunstmuseum Bonn deren außergewöhnliches Engagement mit einer Präsentation einer Auswahl der Grafiken, die seit 1988 als Schenkungen in die Sammlung gelangt sind. Die 1926 von Ida Dehmel in Hamburg gegründete GEDOK war die erste Vereinigung zur Förderung von Künstlerinnen im deutschsprachigen Raum.
Kunstverein
Dora Budor: My Energy Comes from Freedom (27.6. bis 6.9.)
Die deutschlandweit erste institutionelle Einzelausstellung der 1984 in Zagreb geborenen Künstlerin und Autorin. Gezeigt wird ein neuer Werkkomplex von Dora Budor, der sich auch mit der Geschichte des Gebäudes beschäftigt, in dem der Bonner Kunstverein seit 1987 untergebracht ist.
LVR-LandesMuseum
Nachtwache. Ein Escape Game im Museum (30.5. bis 30.8.)
Was passiert eigentlich nachts im Museum? Wenn alle Besuchenden die Säle verlassen haben und die Türen geschlossen sind? Im Escape Game »Nachtwache« lässt sich jetzt das Geheimnis lüften – das Event richtet sich an Familien und Kinder ab sechs.
Bottrop
Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
50 Jahre Quadrat (28.3.bis 8.11.)
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums lädt das Quadrat in der Moderne Galerie dazu ein, neue Perspektiven auf die reiche Geschichte und die Gegenwart des Museums zu gewinnen, und darüber nachzudenken, wie dessen Zukunft aussehen könnte.
Richard Paul Lohse (14.6. bis 11.10.)
Als Highlight im 50. Jubiläumsjahr präsentiert das Josef Albers Museum eine umfassende Einzelausstellung des Malers, Grafikers und Theoretikers Richard Paul Lohse (1902–1988).
Brühl
Max Ernst Museum
Wegen Baumaßnahmen ist das Museum voraussichtlich bis in die erste Jahreshälfte 2027 geschlossen.
Dorsten
Jüdisches Museum Westfalen
Kosmos des Lebens. Die Fotografin Annelise Kretschmer (28.6. bis 11.10.)
Die Ausstellung stellt künstlerisches Schaffen und Leben von Annelise Kretschmer (1903-1987) anhand von 60 Ausstellungsreproduktionen sowie acht Vintage-Prints vor.
Dortmund
Kunstverein
Renata Lucas. A Minor Course Correction (14.6. bis 4.10.)
Wie prägen gebaute Umgebungen unsere Wahrnehmung, unser Verhalten? Solchen Fragen widmet sich die brasilianische Künstlerin Renata Lucas. Ihre neue Ausstellung im Dortmunder Kunstverein bezieht sich auf die urbanen und baulichen Veränderungen des ehemaligen Union-Brauerei-Areals rund um die Institution.

U – Zentrum für Kunst und Kreativität
Industrial: Seidenstraße 3000 (12.9. bis 10.1., Kunsthalle Dortmund)
Mit Werken von 23 Künstler*innen aus 16 Ländern, stellt Industrial: Seidenstraßen 3000 eine einfache, aber wesentliche Frage: Wer produziert und transportiert das, was wir konsumieren?
Let’s talk. Sprechen über Kunst (5.9. bis Frühjahr 2027), MO
Das Museum Ostwall zeigt auf der Ebene 5 des Dortmunder U Kunstwerke aus seiner Sammlung, die zwischenmenschliche Kommunikation als wichtigen Baustein unseres Zusammenlebens zum Thema haben.
Art/Works. Werk und Werkstatt im Mittelalter (3.9. bis 4.10., tu)
Die Ausstellung rückt die Arbeit von Künstler*innen und (Kunst-)Handwerker*innen im mittelalterlichen Dortmund und der Region in den Mittelpunkt.
Saft!!! (26.6. bis 4.10., uzwei)
Die Ausstellung für Kinder lädt ein zum Mitgestalten und zum Nachdenken: Was ist wichtiger – Unsterblichkeit oder Menschlichkeit?
LWL-Museum Zeche Zollern
Industrieinsekten (1.3. bis 1.11.)
In ihren Fotografien zeigen Ute Matzkows und Klaus Rieboldt die Schönheit sowie Vielfalt der Insekten im Lebensraum Industriebrache – die Ausstellung führt in einen unbeachteten Mikrokosmos.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung.
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Konsum. Alltagsdinge zwischen Nutzen, Sehnsucht und Überfluss (ab 5.7.)
Mit rund 500 Exponaten aus acht Jahrhunderten begibt sich die Ausstellung auf eine vielschichtige Spurensuche. Zu sehen sind beeindruckende und kuriose, bekannte und fast vergessene Objekte aus der Museumssammlung.
Düren
Leopold-Hoesch-Museum
Adrián Balseca. A Chiasmatic Body (13.6. bis 6.9.)
In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung in Deutschland präsentiert der ecuadorianische Künstler Adrián Balseca eine raumgreifende Installation.
Performing Landscapes (13.6. bis 6.9.)
Die Schau geht einem Verständnis von Landschaft nach, das von Arbeit, Rohstoffgewinnung und gesellschaftlichem Wandel geprägt ist.
Dudu Quintanilha. postponing a million ways to die (3.10. bis 24.1.)
Dudu Quintanilhas (*1987 in São Paulo) künstlerische Praxis ist von der Auseinandersetzung mit Kollektivität, Intimität und der politischen Dimension von Körpern geprägt.
Maya Schweizer. Uedra (3.10. bis 24.1.)
In der Ausstellung überträgt die Künstlerin das Collageprinzip ihrer assoziativ dichten, mit filmischen Referenzen verwobenen Videoarbeiten in eine atmosphärische Rauminstallation und präsentiert ergänzend gestickte Textilarbeiten.
Düsseldorf
Akademie-Galerie
Brunhilde Moll Stiftung
Zuflussregelung. Wilhelm Mundt (11.10. bis 31.1.)
Die Ausstellung vereint unterschiedliche Arbeiten des Künstlers aus mehreren Jahrzehnten seines Schaffens. Behutsam bauen vor allem die Skulpturen eine Beziehung zu den Ausstellungsräumen auf und knüpfen an deren ursprüngliche Funktion als Atelierräume an.
Hetjens Museum

der Heydt-Museum Wuppertal, Foto: Medienzentrum Wuppertal
K20 Kunstsammlung
Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt (12.9. bis 24.1.)
Die Schau lädt dazu ein, Leben und Werk dieses herausragenden Künstlers neu zu entdecken. Die erste umfangreiche Einzelausstellung seit 20 Jahren bietet die Gelegenheit, 120 Meisterwerke aus allen Schaffensphasen Franz Marcs (1880 – 1916) an einem Ort zu erleben.
Playground. Ein Spielplatz im Museum von Sonia Kazovsky (25.4.2026 bis 9.5.2027)
Die Künstlerin Sonia Kazovsky hat eigens für die größte Ausstellungshalle des K20 ein begehbares Kunstwerk für Kinder geschaffen, in dem das Spielen zum künstlerischen, sinnlichen und gemeinschaftlichen Erlebnis wird.
K21 Kunstsammlung
Jon Rafman. Main Stream Media (30.5. bis 27.9.)
Es ist Rafmans erste Einzelausstellung in einem deutschen Museum – mit immersiven, raumfüllenden Installationen gibt sie einen Überblick über sein Schaffen seit 2008.
Kai 10
Uncertain Maps (27.2. bis 6.9.)
Die Gruppenausstellung beruht auf der Faszination, die Karten und Stadtpläne auf Künstlerinnen und Künstler ausüben. Sie führt in reale Länder und Städte, aber auch in komplex erdachte Welten hinein.
KIT Kunst im Tunnel
Deutscher Jugendfotopreis (20.9. bis 15.11.)
In 40 prämierten Arbeiten zeigt das KIT ein vielschichtiges Bild davon, wie junge Menschen ihre Gegenwart erleben und was davon bleibt. Sie erzählt von Liebe und Zugewandtheit in Freund*innenschaften oder in der Familie. Sie erzählt von Solidarität und dem Mut, Klischees zu brechen. Und ebenso erzählt sie von Einsamkeit und von der Frage, wo junge Menschen Raum finden, ihre Perspektiven und Zukunftsfragen zu formulieren.
Kunsthalle
Between Books. Kunsthalle Düsseldorf Art Book Fair (11.9. bis 13.9.)
Unabhängige Kunstbuchverlage, Künstler*innen, Independent Publishing/DIY Kollektive, Organisationen, Vereine, Zines und Magazine, präsentieren sich in den Ausstellungsräumen der Kunsthalle Düsseldorf einem breiten Publikum und zeigen, wie vielseitig, spannend und zeitgenössisch das Medium Buch sein kann.
Kunsthalle unterwegs: Sofía Magdits Espinoza. Kiosko de los Cariñitos (am 5.9. von 13 bis 22 Uhr)
Im Rahmen der Projektreihe Kunsthalle unterwegs ist die Kunsthalle mit dem Kiosko de los Cariñitos (Kiosk der Streicheleinheiten) der Künstlerin Sofía Magdits Espinoza zu Gast beim Düsseldorfer Büdchentag am Schwanenmarkt in Düsseldorf.
Kunsthalle unterwegs: Antonia Alessia Virginia Beeskow. Tsukumogami (am 13.9., ab 14 Uhr)
Im Rahmen der Projektreihe Kunsthalle unterwegs ist die Kunsthalle mit einem Projekt der Künstlerin Antonia Alessia Virginia Beeskow zu Gast beim Raketenfestival auf der Raketenstation Hombroich.
Mur Brut 39. Emmélie Lempert. Enter and Dissolve (19.6. bis 6.9.)
Entlang der rohen Wand entfaltet sich eine Abfolge metallischer Rahmen, die zwischen Zeichnung, Objekt und räumlicher Konstruktion changieren und eine fragile, fast hautähnliche Bildlogik erzeugen.
Kunstverein für die Rheinlande & Westfalen
I, etcetera (19.9. bis 17.1.)
Im Zentrum der Gruppenausstellung steht die Auseinandersetzung mit künstlerischer Subjektivität als etwas stets Prozesshaftem und Relationalem.

Kunstpalast
Niki de Saint Phalle. Dream Machine (10.9. bis 7.2.)
In einer groß angelegten Ausstellung rückt der Kunstpalast Niki de Saint Phalles künstlerische Selbstbehauptung inmitten einer männlich dominierten Kunstszene in den Mittelpunkt.
Jörg Immendorff (25.9. bis 10.1.)
Mit rund 100 Gemälden, Skulpturen und noch nie gezeigte Zeichnungen und Archivmaterial beleuchtet das vom Nachlass des Künstlers unterstützte Ausstellungsprojekt alle Phasen des Schaffens.
Spot On. 100 Jahre GeSoLei (8.5. 2026 bis 21.2.2027)
Mit der Ausstellung für Gesundheitspflege, Soziale Fürsorge und Leibesübungen kurz »GeSoLei« wurde Düsseldorf 1926 zum Schauplatz der größten Ausstellung der Weimarer Republik – daran erinnert diese Kabinettausstellung.
Made in Düsseldorf #8. In Szene gesetzt (21.8. bis 27.9.)
Die Künstler*innen der Ausstellung zeigen auf, dass das Bild eine Konstruktion, ein chemischer oder digitaler Prozess, eine räumliche Behauptung oder ein sprachliches Fragment sein kann.
NRW-Forum
Asia Pop (17.9. bis 23.5.)
Comics, Film, Essen und vieles mehr – ostasiatische Popkultur prägt den globalen Mainstream entscheidend mit. Das NRW-Forum präsentiert die erste umfassende Ausstellung in Deutschland, die sich dieser Entwicklung und ihren kulturpolitischen, wirtschaftlichen und ästhetischen Einflüssen widmet.
Sammlung Philara
House of Balagam (27.6.2026 bis 14.2.2027)
Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens lädt Philara zur umfassenden Sammlungspräsentation mit weit mehr als 100 Arbeiten von über 80 Künstler*innen wird das ganze Haus bespielt.
Stadtmuseum
100 Jahre GeSoLei (20.9. bis 3.1.)
Das Stadtmuseum Düsseldorf und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf veranstalten gemeinsam eine Sonderausstellung zum 100 jährigen Jubiläum der größten Ausstellung der Weimarer Republik: GeSoLei.
Duisburg
Museum DKM
Im goldenen Schein – Japanische Tradition trifft auf westliche Moderne (1.3. bis 30.9.)
Die Ausstellung beleuchtet die Begegnung zwischen der japanischen Tradition und der westlichen Moderne, die in der Kunstgeschichte immer wieder neue Formen des Dialogs und der Transformation hervorgebracht hat.
Im Fluss der Formen. Huang Min (21.3. bis 4.10.)
Die Künstlerin Huang Min, geboren 1975 in Chongqing, vereint in ihrem Werk die Tiefe traditioneller chinesischer Ästhetik mit Fragestellungen einer globalisierten Gegenwart.
Flüstern der Landschaft. André Schweers (14.3. bis 31.10.)
Seit über einem Jahrzehnt bilden Höhlen- und Wabenstrukturen einen zentralen Bezugspunkt im Werk von André Schweers. Prägende Impulse erhielt der Künstler auf einer Reise nach Kappadokien in der Türkei, wo er die Höhlen von Göreme besuchte.
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst
Jaume Plensa – Invisible (26.6. bis 1.11.)
Die bislang umfassendste Einzelausstellung des spanischen Bildhauers präsentiert über 50 Skulpturen, eine Auswahl seiner Papierarbeiten sowie eigens für das Museum Küppersmühle geschaffene Wandzeichnungen.
Lehmbruck Museum
Anish Kapoor (24.4. bis 30.8.)
Die Ausstellung zeigt Anish Kapoor und sein Werk in all seinen Facetten: von frühen Pigmentarbeiten über Spiegelskulpturen bis hin zu monumentalen Installationen, die Körper, Raum und Bewusstsein miteinander verbinden.
Dejan Sarić. In Between (3.7. bis 13.12.)
Mit seinen immersiven Werken verbindet Dejan Sarić Malerei, Zeichnung, Objektkunst und Architektur. Im Zentrum der Ausstellung stehen zwei begehbare Installationen.
Engelskirchen
LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen & Engels
Arbeits(T)räume. Ein Zukunftslabor (29.3. bis 1.11.)
Arbeit in der Zukunft – wie sieht die aus? Home-Office oder Remote-Arbeit aus dem Ausland? Manueller Schraubendreher oder KI-gesteuerter Roboterarm? Die Ausstellung lädt dazu ein, diese Fragen in einem Zukunftslabor selbst zu erforschen.
Essen

Femme endormie aux cheveux roux / Schlafende Frau mit roten Haaren, 1864
Öl auf Leinwand, 56,8 x 69,9 cm
© Art Cuéllar-Nathan, Schweiz, Reto Pedrini
Museum Folkwang
Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell (17.7. bis 8.11.)
Die große Retrospektive widmet sich einem der prägendsten Künstler des 19. Jahrhunderts, einem künstlerischen Erneuerer mit schillernder Persönlichkeit – getrieben vom Streben nach Unabhängigkeit.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung.
Saâdane Afif. Affiches / Plakate (13.3. bis 4.10.)
Saâdane Afif zeigt in einem Raum der Sammlung 80 in kleinen Auflagen produzierte Siebdrucke und dazu eine Re-Inszenierung seiner ersten Ausstellung, die 2004 im Museum Folkwang stattfand.
Kate Newby – I’m Asking (12.6.2026 bis 18.4.2027)
Die neuseeländische Künstlerin Kate Newby (Jahrgang 1979) wählt für ihre ortsspezifische Installation im Museum Folkwang den Übergang zwischen dem 1960 eröffneten Museumsbau und dem Erweiterungsbau von 2010.
6 1/2 Wochen – Kiriakos Tompolidis (21.8. bis 4.10.)
Kiriakos Tompolidis hat sich im Museum Folkwang eingerichtet. In The Quiet Hour betritt man eine Art abgewohntes Zimmer, in dem der in Essen geborenen Künstler (*1997) mit Versatzstücken seiner Erinnerung spielt.
Zeche Zollverein: Red Dot Design Museum
Red Dot Milestones (10.7. bis 30.5.)
Die Ausstellung „Red Dot Milestones“ zeigt die besten Produkte des Jahres 2026, ausgewählt von der Jury des Red Dot Award: Product Design.
Design on Stage 2026 (10.7. bis 30.5.)
Rund 2.000 neue Produkte sind im Red Dot Design Museum zu sehen: Von der Armatur bis zur Zahnbürste, und alles dazwischen — Smartphones und Kopfhörer, Leuchten und Sitzmöbel, Fahrräder und Rucksäcke, Küchen- und Haushaltsgeräte.
Stiftung Zollverein / Zeche Zollverein: Ruhr Museum
Überleben in der Eiszeit (20.4.2026 bis 10.1.2027)
Inmitten der Industriekulisse der ehemaligen Kohlenwäsche eröffnet sich ein Blick auf die vergangenen 2,6 Millionen Jahre Erdgeschichte in der Region.
Gelb ist Geschichte! Fotografien von Alexander Lackmann (30.3. bis 25.10.)
Mit Alexander Lackmanns Fotoserie zum Thema Drogensucht in Deutschland wird die Reihe »Pixelprojekt auf Zollverein« fortgesetzt. Neben Betroffenen zeigt die Ausstellung auch Drogenkonsumräume und Räume der Substitutionsbehandlung.
Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer (29.9.2025 bis 4.4.2027)
Brigitte Kraemer dokumentiert seit den frühen 1980er-Jahren das Leben im Ruhrgebiet. Ihre Bilder zeigen Menschen in Alltag, Freizeit und Arbeit, aber auch in schwierigen Lebenssituationen.
Unter Tage. Unter Zwang. NS-Zwangsarbeit im Ruhrbergbau (27.1.2026 bis 26.1.2027)
Die Schau zeigt im Erdgeschoss der Halle 8, wie Zwangsarbeit im Ruhrbergbau funktionierte und was es für die Betroffenen bedeutete. Sie erzählt von Ausgrenzung, Ausbeutung und Gewalt.
Wir standen auf einer Anhöhe (19.7. bis 30.8.)
Unter der Leitung von Professorin Elke Seeger haben sich 13 Studierende des Schwerpunkts Fotografie an der Folkwang Universität der Künste über ein Jahr hinweg mit den Transformationsprozessen des ehemaligen Stahlstandorts Duisburg-Rheinhausen auseinandergesetzt.
Euskirchen
LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller
Von der Wolle (10.5.2026 bis Ende 2027)
Im Mittelpunkt der Sonderausstellung in der Tuchfabrik Müller in Euskirchen steht die Wolle – deren Verarbeitung, aber auch das Zusammenspiel von Tier, Maschine und Mensch in den letzten 200 Jahren.
Gelsenkirchen
Kunstmuseum
Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf (13.6. bis 4.10.)
Die internationale Gruppenausstellung zeichnet nach, wie Künstler*innen von der Moderne bis in die Gegenwart Arbeitskämpfe thematisieren – dokumentarisch, poetisch, kritisch, radikal, solidarisch und aus eigener Betroffenheit.
Kunstraum Norten
Silke Albrecht. Alles ist Wechselwirkung (31.5. bis September)
Einzelausstellung der 1986 in Soest geborenen Malerin, die an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Andreas Gorky studiert hat.
Gladbeck
Neue Galerie Gladbeck
Why Painting? Memes und digitale Bildkultur in der Malerei (28.8. bis 25.10.)
Warum malen? Erstaunlicherweise sind es gerade die digitalen, vorrangig sozialen Medien, in denen die klassisch-analoge Malerei gefeiert wird. Diese Gruppenausstellung stellt vier verschiedene Positionen innerhalb der aktuellen zeitgenössischen Malerei vor.
Goch
Museum
Self on Stage (6.9. bis 15.11.)
Eine Ausstellung über die Selbstinszenierung von Frauen in der Zeitgenössischen Kunst.
Hagen
Emil Schumacher Museum
Emil Schumacher – Indemini. Der Erde näher als den Sternen (13.9. bis 6.12.)
Nach einer Reihe von Ausstellungen zum künstlerischen Umfeld Schumachers widmet das Museum seinem Namensgeber erstmals seit fünf Jahren wieder eine große monografische Werkschau und rückt die bedeutende Neuerwerbung „Indemini“ in den Mittelpunkt.
Benedikt Hipp. Songs from the Orbs(13.9. bis 17.1.)
In Malerei, Skulptur und keramischen Holzbrandarbeiten erforscht Hipp die Möglichkeiten des Materials mit großer Konsequenz. Ton, Feuer, Asche und Zeit werden dabei zu aktiven Bestandteilen seiner Werke.
Emilio Vedova. Mehr als Bewegung um ihrer selbst Willen (5.7. bis 1.11.)
Die Ausstellung widmet sich dem Schaffen des venezianischen Informellen Emilio Vedova (1919–2006) und nimmt dessen Arbeiten der 1960er Jahre in den Blick, die während seines Aufenthalts im Nachkriegsdeutschland entstanden sind.
Osthaus Museum
Von Kollwitz bis Richter (11.7. bis 11.10.)
Erstmals seit Jahrzehnten präsentiert das Osthaus Museum Schätze aus seiner Grafischen Sammlung – von Werken des Jugendstils und dem Beginn der Moderne in Deutschland bis zu Grafiken und Handzeichnungen der internationalen Avantgarde und Gegenwartskunst.
Thorn Prikker in Hagen (17.5. bis 15.11.)
Der deutsch-niederländische Künstler Johan Thorn Prikker (1868-1932) gehörte zu den wichtigsten Vertretern des sogenannten Hagener Impulses. Die Schau versammelt Werke und Entwürfe für seine Bauten in Hagen.
Hamm
Gustav-Lübke-Museum
Krieg und Konfitüre: George Grosz x Daniel Richter (5.9. bis 21.2.)
In der Ausstellung begegnen sich die schonungslosen Gesellschaftsanalysen von George Grosz (1893-1959) und die bildgewaltigen, vieldeutigen Malereien Daniel Richters (*1962). Es eröffnet sich ein generationsübergreifender Blick auf die Frage, wie Kunst auf Zeiten der Verunsicherung reagiert.
Hattingen
LWL-Museum Henrichshütte
Ans Werk! Werkstattausstellung (16.10.2025 bis 2027)
Die Henrichshütte erfindet sich neu! Gemeinsam mit Ihnen denken wir darüber nach, wie die Hütte in Zukunft aussehen soll. Die Werkstattausstellung nähert sich ihr mit neuen Perspektiven, Fragen und Vermittlungsmethoden.
Brücken der Kreativität. Perspektiven der Nachhaltigkeit (4.7. bis 4.10.)
Seit 2022 arbeiten 16 Künstlerinnen aus Marokko und dem Ruhrgebiet an einem gemeinsamen Austausch in Workshops und Ausstellungen. Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung bilden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.
Stadtmuseum
Sonne, Sand, Wind und Mee(h)r (20.7. bis 20.9.)
Die Schau lädt Jung und Alt, Groß und Klein zum Mitmachen ein. Dabei begibt man sich gemeinsam auf die Spuren der Elemente – Feuer, Wasser, Erde, Luft.

Herford
Marta
Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School (27.6. bis 10.1.)
Das Denken und Bauen des Architekten Frank Gehry ist maßgeblich mit dem Einfluss von Los Angeles und der dortigen Kunstszene verbunden. Diese umfassende Ausstellung widmet sich Gehrys früher künstlerischer Prägung
Mindset Los Angeles – Werke aus der Sammlung Schürmann (27.6. bis 8.11.)
Die Kunstszene aus Los Angeles als breites Mindset nimmt für einige Monate das gesamte Museum Marta ein. In diesem Teil des Projekts zeigen Werke aus der Sammlung Schürmann Positionen der 1990er- und Nullerjahre, die an die »Cool School Artists« anknüpfen, die im Erdgeschoss des Museums zu sehen sind.
Holzwickede
Haus Opherdicke
Zeitraumschweben. Blick auf die Zukunft (1.3. bis 6.9.)
Die Ausstellung begibt sich anhand von Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen und Videoarbeiten auf die Suche nach Aspekten, die das Verhältnis von Mensch und Zukunft beleuchten.
Hörstel
DA Kunsthaus Gravenhorst
Mensch, Fluss! – Immersive Klanglandschaft im Gewölbe (6.9. bis 27.9.)
Mit ihrem Projekt lädt Alisa Tretau ein, sich auf eine immersive Reise zu den Flüssen des Kreises Steinfurt zu begeben. In einer Klanglandschaft aus sprechenden und singenden Kieseln im Gewölbe des DA, Kunsthaus werden fünf Märchen sinnlich erfahrbar.
Wald. Holzzeit in Gravenhorst (29.3. bis 13.9.)
Die historische Präsentation zeigt den Gravenhorster Wald nicht als zeitenthobenen Naturraum, sondern als Ergebnis menschlicher Interessen und Nutzungen.
Kleve
Museum Kurhaus
Eberhard Havekost. Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994-2019 (14.6. bis 18.10.)
Der früh verstorbene Maler und Denker Eberhard Havekost (1967-2019) zählte zu den großen Hoffnungen der deutschen Gegenwartskunst. Seine Bildsprache verbindet die präzise Darstellung der sichtbaren Welt mit den Konditionen der Wahrnehmung selbst, insbesondere mit den digitalen Benutzeroberflächen von Smartphones oder Tablets.
Thomas Baumgärtel. Künstlerbananen – Hommage an große Künstler (10.7. bis 27.9.)
Die Studioausstellung im Museum Kurhaus Kleve ist Teil der Niederrheintour 2026, die Thomas Baumgärtel an 40 Orten zeigt.
Köln
Fuhrwerkswaage
Henni Alftan. These Days (30.8. bis 27.9.)
Henni Alftans Gemälde verwandeln alltägliche Szenen in geheimnisvolle visuelle Genüsse. Ihre Werke wirken zunächst vertraut, werden jedoch aufgrund ihrer sparsamen Mittelwahl und ihrer sorgfältigen Bildausschnitte bei längerer Betrachtung zunehmend schwer fassbar.
Käthe Kollwitz Museum
Kollwitz ausgewählt (8.7. bis 15.11.)
1920 publizierte Käthe Kollwitz die sogenannte Richter-Mappe — eine Edition, die sich heute wie ein persönliches „Best of“ lesen lässt. Diese Auswahl stellt das Kollwitz Museum Köln nun in den Mittelpunkt seiner neuen Sammlungspräsentation.
Kölnischer Kunstverein
Ser Serpas – sonderbare Tage (4.9. bis 13.12.)
Anatomical Theatre (4.9. bis 13.12.)
Andreas Selg beschreibt sein Projekt als Theater ohne Schauspiel. Ihn interessierten die anderen Rollen: Regie, Dramaturgie, Bühnenbild, Maske, Requisiten, der Dialog hinter den Kulissen. Kurz: der gesamte Apparat, Theater in seiner Skelettform. Das zeigt sich nun im Kunstverein: Das Publikum kann auf und hinter die Bühne.
Stadtmuseum
Olga Oppenheimer (22.5. bis 13.9.)
Sie war eine Wegbereiterin der modernen Kunst im Rheinland – und geriet dennoch in Vergessenheit. Zu ihrem 140. Geburtstag erinnert die Schau an die Kölner Künstlerin Olga Oppenheimer und ihr außergewöhnliches, zugleich tragisches Leben.
Kolumba
»Have you ever fallen in love with a clock?« Über Norm und Abweichung (19.9. bis August)
Die Schau stellt Fragen nach dem Normalen und dem Abweichenden in unserer Gesellschaft. Der Titel geht auf eine Arbeit der Künstlerin Finnegan Shannon zurück.
MAKK Museum für Angewandte Kunst
O.M. Ungers – Architektur als Idee (22.5. bis 27.9.)
Anlässlich des 100. Geburtstags des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers (1926–2007) widmet das MAKK dem international einflussreichen Architekten, Theoretiker und Professor diese Ausstellung. Sie beleuchtet Ungers’ Verständnis von Architektur als geistige Disziplin.
Museum Ludwig
Sammlung Fotografie: Zweimal Deutschland um 1980 (18.4. bis 11.10.)
Die Präsentation zeigt eine Auswahl von Fotografien aus Ost- und Westdeutschland, die um das Jahr 1980 entstanden sind. Die Arbeiten von sieben Fotograf*innen geben Einblicke in gesellschaftliche und alltägliche Lebenswelten beider deutscher Staaten.
Hier und jetzt im Museum Ludwig. De/Collecting Memories from Turtle Island (7.2. bis 8.11.)
Im Zentrum dieser Ausstellung stehen zwei zeitgenössische, US-amerikanische Künstlerinnen: Marie Watt und Wendy Red Star.
Schultze Projects #5. Jana Euler (18.7.2026 bis Juli 2028)
Jana Euler schafft ein neues großformatiges Werk für die Stirnwand im Treppenaufgang. Mit Humor dekonstruiert sie in ihren Bildern Machtstrukturen und Geschlechterstereotypen. Die Serie Schultze Projects ehrt den Informel-Maler Bernard Schultze und seine Partnerin Ursula Schultze-Bluhm.
Museum für Ostasiatische Kunst
Schichten und Schnitte (18.6.2026 bis 31.1.2027)
Seit Jahrtausenden zählt der Saft des Lackbaums zu den kostbarsten Werkstoffen Ostasiens. Die Ausstellung vereint rund 60 bedeutende chinesische Lackarbeiten vom 12. bis ins frühe 17. Jahrhundert aus einer Kölner Privatsammlung, ergänzt durch hauseigene Stücke.
99 Schalen – Ein Kosmos (23.4. bis 31.1.)
Im Foyer des Museums für Ostasiatische Kunst begegnen sich Architektur, Natur und zeitgenössische Kunst. 99 handgefertigte Schalen der international renommierten Keramikerin Young-Jae Lee (*1951) treten in einen wechselwirkenden Dialog mit ihrem Umfeld.
Zum Mondjahr des Pferdes (3.12.2025 bis 31.12.2027)
Die Ausstellung fokussiert sich auf das Sujet des Pferdes in der ostasiatischen Kunst.
Über die »Linie« (8.2.2025 bis Frühjahr 2027)
Die Schrift und ihr künstlerischer Ausdruck, die Kalligrafie (kor. seoye), spielen in der koreanischen Kunst eine wichtige Rolle. Die Ausstellung zeigt Werke zeitgenössischer Schriftkunst und traditioneller sowie moderner Malerei.
»Le directeur est mort! Vive le directeur!« (5.8.2025 bis Frühjahr 2027)
Die Jubiläumspräsentation würdigt den ehemaligen Direktor Roger Goepper (1925–2011), dessen Geburtstag sich zum 100. Mal jährt.
Ostasien in Bewegung (11.9.2025 bis Frühjahr 2027)
Im MOK ist ein neuer, offen mit den China-, Korea- und Japan-Galerien verbundener Präsentationsraum entstanden. Transregional ausgerichtet, fokussiert er im Rotationsprinzip Neuzugänge des Museums, ebenso Kunst der Gegenwart.
Lebendige Bilder (6.11.2025 bis Frühjahr 2027)
Buddhistische Bildwerke entstanden meist in rituellem Kontext. Die Ausstellung präsentiert Glanzstücke der hauseigenen Sammlung.
Museum Schnütgen
Licht in Dunklen Zeiten (3.4.2025 bis 11.10.2026)
Präsentiert wird eine kostbare Auswahl von Glasmalereien aus dem Khanenko Museum in Kyjiw (Kiew), welche zum ersten Mal außerhalb der Ukraine zu sehen sind. Im Dialog mit Glasmalereien aus dem Museum Schnütgen werden sie im Glasmalereisaal inszeniert.
NS-Dokumentationszentrum
Rautenstrauch-Joest-Museum
Return (17.9. bis 6.12.)
Zahlreiche Künstler*innen und Communities eröffnen neue Perspektiven auf Erinnerung, Entwurzelung, Zugehörigkeit und Zukunft. Mit Videoarbeiten, Installationen, Performances und partizipativen Formaten entsteht ein Erfahrungsraum.
Römisch-Germanisches Museum
Übergangsquartier im Belgischen Haus
SK Stiftung Kultur
August Sander – Zum 150. Geburtstag (11.9. bis 24.1.)
Zum 150. Geburtstag August Sanders (1876–1964) zeigt die SK-Stiftung eine umfassende Werkschau aus dem eigenen August Sander Archiv, dem weltweit größten Bestand des Photographen. Neben bekannten Motiven aus „Menschen des 20. Jahrhunderts“ sind frühe Arbeiten aus Linz sowie Auftragsarbeiten aus dem Westerwald zu sehen.
Skulpturenpark
Temporary Gallery
untame flow stay release(4.5. bis 9.8.)
Im Zentrum stehen Werke von Nie Pastille. Ihre Objekte folgen nicht den festgelegten Pfaden eines einzigen Mediums, sondern vereinen unterschiedlichste Materialien wie Holz, Wolle, Leinwand, Stoffe, Pigmente, Blätter und Zweige.
Wallraf-Richartz-Museum / Fondation Corboud
Das Haus bis Ende 2028 für eine zweijährige Generalinstandsetzung geschlossen.
Krefeld
Museum Haus Esters / Haus Lange
Acaye Kerunen Apoi (19.4. bis 6.9., Haus Lange)
Acaye Kerunen, geboren in Uganda, arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Film, Klang, Poesie und ist ebenso als Kuratorin tätig. Die Schau in Haus Lange ist ihre erste museale Einzelausstellung und ihr Debüt in Deutschland.
Bernhard Fuchs. Heustock (19.4. bis 6.9., Haus Esters)
Heustock ist eine neue Werkserie von Bernhard Fuchs (Jahrgang 1971), die 2018 bis 2024 in Oberösterreich entstanden ist.
Kunst Hand Werk Brücke. Kunst x Handwerk. HLHE Dialog (4.10. bis 7.3.)
Kaiser Wilhelm Museum
Schöne Anarchie. Johan Thorn Prikker und seine Zeit (ab 17.5.)
Die Kunstmuseen Krefeld besitzen mit rund 1000 Arbeiten den umfangreichsten Bestand von Arbeiten Johan Thorn Prikkers (1868-1932), der zu den prägenden Künstlern der 1910er und 1920er Jahre im Rheinland gehört. Erstmals seit den 1960ern wird diesem Bestand eine umfangreiche Präsentation gewidmet.
Lage
LWL-Museum Ziegelei
Fantastisch bauen (3.5. bis 27.9.)
Beim Thema Bauen beherrschen Krisenszenarien die Diskussion. Die Werkstattausstellung wirft einen Blick auf neue Ansätze, stellt Baustoffe sowie teils fantastisch anmutende Bauprojekte vor.
Lemgo
Städtische Galerie Eichenmüllerhaus
Lippischer Künstlerbund: Verhältnisse (30.8. bis 20.9.)
Zwölf ausgewählte Künstlerinnen und Künstler des Lippischen Künstlerbundes bespielen paarweise jeweils einen Raum des Eichenmüllerhauses und setzen damit sich und ihre Werke in einem Dialog zueinander ins Verhältnis.
Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
Staying Alive (13.10. bis 2.5.)
Die Ausstellung nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch 2000 Jahre Medizingeschichte – von der Antike über die (Weser-)Renaissance bis in die Gegenwart.
Leverkusen
Museum Morsbroich
Helen Brecht. Liegenschaften – KHM-Förderpreis für Künstlerinnen (10.5. bis 6.9.)
Helen Brecht (*1987, lebt und arbeitet in Köln) ist die Preisträgerin des KHM-Förderpreises für Künstlerinnen (FLINTA*) 2026. Die Präsentation im Museum Morsbroich umfasst mehrere Werkkomplexe der Künstlerin aus den letzten drei Jahren.
Lichtenau-Dalheim
Kloster Dalheim / LWL-Museum für Klosterkultur
Die Macht der Regeln – zwischen Freiheit und Kontrolle (20.5.2026 bis 30.5.2027)
Die große Sonderausstellung fragt nach dem Einfluss von Gesetzen, Geboten, Vorschriften und Verordnungen auf das Miteinander unterschiedlichster Gemeinschaften – von ganzen Staaten über das Fußball-Team bis an den Familientisch.
Lippstadt
Kunstverein
Kathrin Heyer. Wurzelnackt (13.9. bis 1.11.)
Unter dem Titel „wurzelnackt“ zeigt Kathrin Heyer in Lippstadt neue Arbeiten, in denen sie Motive aus Malerei und Druckgrafik heraus entwickelt.
Lüdinghausen
Burg Vischering
Schlossgeflüster: Fotografien an geheimen Orten (22.3. bis 1.11.)
Die Fotografin Gisela Schäper spürt geheimen Orte auf. In den Räumen der historischen Burg Vischering treten ihre Bilder in einen Dialog mit ihrer Umgebung.
Marl
Skulpturen Museum
Übergangsquartier: Georg-Herwegh-Straße 63-67
Mettingen
Draiflessen Collection
Mix & Match (20.5. bis 18.10.)
In der Ausstellung MIX & MATCH begegnen sich Archiv und Sammlung der Draiflessen Collection in vier epochen- und medienübergreifenden Themenräumen.
MMIII Kunstverein
Stefanie Klingemann. Raum Greifen (27.6. bis 6.9.)
Klingemann arbeitet konzeptuell, ortsspezifisch, performativ und partizipativ. Im MMIII Kunstverein interessieren sie besonders Räume und Nischen, die den Besucher*innen verborgen bleiben.
Museum Abteiberg
Grant Mooney. sum (29.3. bis 20.9.)
Die Ausstellung ist die erste Museumsausstellung von Grant Mooney in Europa und zugleich eine Einzelausstellung, die sich in ein Projekt mit Werken anderer Künstler*innen erweitert.
Feldversuch #5: Saito – Ay-O (20.11.2025 bis 22.11.2026)
In der Ausstellungsreihe Feldversuche werden die Fluxus-Bestände von Sammlung/Archiv Andersch seit 2021 präsentiert. Diese fünfte ist zugleich die letzte Folge der Reihe. Sie zeigt etwa humorvolle Druckgrafiken von Tomas Schmit und André Thomkins sowie Schachspiele von Takako Saito und Multiples von Daniel Spoerri.
Moers
Kunstverein Peschkenhaus
Mörser Schätze (12.7. bis 20.9.)
ädt dazu ein, bekannte und unbekannte Seiten der Stadt zu entdecken – durch Objekte, die weit mehr sind als Ausstellungsstücke. Sie sind Träger von Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten aus Moers. Bürger*innen aus Moers haben mit ihren Einsendungen dazu beigetragen und persönliche Objekte, Erinnerungsstücke und Kunstwerke vorgeschlagen.
Monschau
Fotografie Forum der StädteRegion Aachen
Mysterium Paare (9.8. bis 1.11.)
In der Ausstellung dreht sich alles um Begegnung. Die rund 130 Arbeiten erforschen die flüchtigen Momente des Zusammenkommens, die sich keinesfalls auf klassische symbolische Paare beschränken. Mal sind es berührende Darstellungen, mal sind es zufällige Ähnlichkeiten, die die Betrachtenden zum Schmunzeln bringen.
Mülheim an der Ruhr
Kunstmuseum
Im Garten der Kunst (8.2.2026 bis 7.2.2027)
Dieser zweiten Teil der Reihe „Im Garten der Kunst“ führt mit vier weiteren Protagonisten der Sammlung Ziegler fort: Nach Klee, Feininger, Nolde im ersten Teil folgen nun Marc, Macke, Heckel, Jawlensky.
Rebekka Benzenberg. They Longing For An Ancient Tragedy (26.4. bis 13.9.)
Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Skulptur Flora (1920) von Richard Langer, die heute in einem halböffentlichen Raum in Mülheim an der Ruhr steht. Benzenberg hat sie 2025 abgeformt und ihr den Titel Dream Baby Dream gegeben.
Münster
Kunsthalle Münster
Zauri Matika. You may not want to be here (13.6. bis 13.9.)
Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung des georgischen Künstlers. Mit seiner Kamera bezeugt Matikashvili Geschichten der Gegenwart, dokumentiert gesellschaftliche, politische oder historische Geschehnisse und befragt soziale Ordnungen.
Kunstmuseum Pablo Picasso
Giacometti, Picasso, Masson, Dubuffet – Grenzgänger der Pariser Moderne. Sammlung Klewan (11.7. bis 25.10.)
Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster präsentiert über 200 Gemälde, Skulpturen und Grafiken der Pariser Moderne aus der hochkarätigen Privatsammlung des Münchner Sammlers Helmut Klewan.
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Reiselustig. Unterwegs mit dem Hasen Felix (28.3. bis 13.9.)
Ans Meer, über die Berge und rein ins Grüne – gemeinsam mit dem beliebten Kuschelhasen Felix geht es auf Reisen nah und fern.
Westfälischer Kunstverein
Steffanie Jemison. Augur (27.6. bis 20.9.)
In Steffani Jemisons raumgreifender Ausstellung verbinden sich Zustände des Aushaltens und Entkommens zu einer dichten Installation aus Klang, Skulptur, Zeichnung und Video.
Radar: Swinda Oelke Ray Optics (27.6. bis 20.9.)
In ihrem RADAR-Projekt bezieht sich Swinda Oelke auf das physikalische Teilgebiet der Strahlenoptik.
Neuss
Clemens Sels Museum
Umwelt Landschaft Freiheit. Mensch & Natur im Wandel der Zeit (5.7. bis 11.10.)
Die Ausstellung beleuchtet die wechselvolle Geschichte der Landschaft am Niederrhein und zeigt, wie tief menschliche Eingriffe das Naturbild seit der Steinzeit bis heute geprägt haben.
Novaesium. Neupräsentation der Römischen Sammlung (ab 12.10.2025)
Nach über drei Jahren umfassender Sanierung lädt die Neupräsentation der beeindruckenden Römischen Sammlung zu einer erlebnisreichen Begegnung mit der Antike ein.
Angelika March-Rintelen. Garten der Erinnerung (30.4. bis 11.10.)
Die Studioausstellung zeigt Werke der 1952 in Neuss geborenen und 2023 als CityARTists ausgezeichneten Künstlerin Angelika March-Rintelen. In ihren Arbeiten geht es um das bewusste Bewahren von höchst fragilen und vergänglichen Dingen aus der Natur.
Feld-Haus, Museum für Populäre Druckgrafik
Endlich Schöner Wohnen. Farbige Öldrucke zwischen Kitsch und Kostbarkeit (10.5.2026 bis 4.4.2027)
Farbige Elfenreigen, röhrende Hirsche oder sentimentale Madonnenbilder – passend gerahmt und in teils besonderen Formaten wie dem sogenannten Schlafzimmerbild fand der farbige Öldruck um 1900 eine weite Verbreitung.
Insel und Raketenstation Hombroich
If the Balloon Went up (6.9. bis 7.3., Räume für Fotografie, Raketenstation))
Zwischen 1963 und 1989 betrieb die belgische Luftwaffe acht Nike-Raketenstellungen in Westdeutschland, darunter die Stellung in Hombroich. Neben den belgischen Einheiten waren auch US-Soldaten stationiert. Basierend auf einem Archiv von Soldaten erzählt das Video des Künstlerduos Korpys/Löffler eine Version der Geschichte aus der Perspektive einer künstlichen Intelligenz, die Zugriff auf Tagebücher, Schlafprotokolle und neurologische Scans der Soldaten hat.
Daylight (6.9. bis 13.9., Drei Kapellen, Kirkeby-Feld))
Judith Anna Schmidt und Anna Schütten sind auf Einladung von Georg Schmidt Gäste der Stiftung Insel Hombroich. Im Rahmen ihres Gastaufenthaltes realisieren sie diese Ausstellung.
Was Jetz Ist – 30 Jahre Raketenstation Hombroich (6.9. bis 7.3., Siza-Pavillon, Raketenstation)
Im Rahmen des Stiftungsjubiläums zeigen die auf der Raketenstation lebenden und arbeitenden Künstlerinnen und Künstler einen Einblick in das eigene Schaffen und laden dazu weitere Gäste ein.
Langen Foundation
Adam Pendleton: Can I Be? (19.4. bis 20.9.)
Die umfassende Einzelausstellung von Adam Pendleton führt zentrale Werkgruppen aus Malerei, Zeichnung, Skulptur, Video und Installation zusammen. Pendleton ist weithin bekannt für eine künstlerische Praxis, die die Sprache der Abstraktion neu befragt.
Skulpturenhalle
Frauen – 10 Jahre Skulpturenhalle (29.8. bis 11.4.)
Die Skulpturenhalle zeigt Thomas Schüttes Gruppe von 18 Frauenfiguren, geschaffen in den Jahren 1998 bis 2006. Es sind Frauen in Bronze, Stahl und Aluminium, in denen der Künstler ein Thema behandelt, das seit der Antike eine zentrale Rolle in der Skulptur spielte und das in der Moderne erneut von führenden Künstler*innen behandelt wurde.
Oberhausen
Gasometer
Mythos Wald (20.3. bis 30.12.)
Der Gasometer Oberhausen führt in die Schönheit unserer Wälder. In unterschiedlichen Kapiteln präsentiert die Schau die Diversität unserer Waldgebiete, deren Ökosysteme so unterschiedlich sind, wie die Klimazonen in denen sie vorkommen.

Ludwig Galerie Schloss Oberhausen
Anja Niedringhaus. An vorderster Front (10.5. bis 13.9.)
Der Schwerpunkt im fotografischen Werk von Anja Niedringhaus liegt in den einfühlsamen Bildern, die sie in Kriegs- und Krisengebieten aufgenommen hat. An vorderster Front, meist als einzige Frau, beobachtet sie vor allem die menschlichen Regungen.
Von Adamas bis Zauberlehrling. Kunst in Oberhausen – fotografiert von Rainer Schlautmann (14.6. bis 4.10.)
Der Oberhausener Fotograf Rainer Schlautmann (*1971) hat die Kunst im öffentlichen Raum gekonnt in Szene gesetzt. Seine Fotografien lassen so manches Kunstwerk in einem neuen Licht erscheinen.
Pustekuchen, Schabernack und Plutimikation (20.9. bis 17.1.)
„Astrid Lindgrens Welt in Bildern – auf ins Abenteuer mit Pippi, Michel und Lotta“, heißt es in Oberhausen. Erstmals im deutschsprachigen Raum widmet die Ludwiggalerie der Autorin und ihren Illustrator*innen eine umfangreiche Schau.
www.ludwiggalerie.de
LVR-Industriemuseum Peter Behrens Bau
LVR-Industriemuseum St. Antony-Hütte
Versorgt! Betriebliche Fürsorge bei der GHH (10.7. bis 16.5.)
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die betriebliche Fürsorge der GHH. Ob Jubiläumsfeiern, Sanitätseinrichtungen, Wohnungsbau, Kinderfeste oder Konsumanstalten. Die Fotografien spiegeln Leben und Alltag der mit der GHH verbundenen Menschen.
LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg
Wegen Umbauarbeiten geschlossen (bis 2027)
Oelde
Kulturgut Haus Nottbeck
Heinrich Schürmann: Min Platt. Visuelle Poesie – Experimente – Collagen (3.10. bis 7.3.)
Mit der Ausstellung zeigt das Kulturgut Haus Nottbeck in Zusammenarbeit mit der Rottendorf-Stiftung bereits die dritte Outdoor-Ausstellung, die einen besonderen Aspekt der niederdeutschen Literatur in den Mittelpunkt rückt.
Paderborn
Diözesanmuseum
PROPHEZEIUNGEN – Wer deutet die Zeichen der Zeit? (30.8. bis 31.1.)
Was hält die Zukunft für mich bereit? Werde ich glücklich? Wird ein Krieg ausbrechen? Bringt der nächste Sommer Dürre? Was ist der Sinn hinter allem? Seit Jahrtausenden stellen Menschen solche Fragen. Doch wer antwortet? Gibt es eine Macht, die unser Schicksal kennt und bestimmt? Poetisch, kreativ, partizipativ und mit neuen immersiven Erzähltechniken spürt die Schau solchen Fragen nach.
LWL-Museum in der Kaiserpfalz
Von Co-Living bis Glamping. Die Römer an Pader und Lippe (19.6. bis 1.11.)
Die Ausstellung führt in die Welt der römischen Militärlager an Pader und Lippe. Archäologische Funde vermitteln Einblicke in den Alltag der Soldaten.
Petershagen
LWL-Museum Glashütte Gernheim
1826 – Der Turm im Dorf. 200 Jahre Gernheimer Geschichten (6.9. bis 4.4.)
Seit 200 Jahren ist er aus Gernheim nicht mehr wegzudenken: der historische Kegelturm. 1826 gebaut als Produktionsstätte für die Glashütte Gernheim. Ein besonderes Augenmerk der Ausstellung liegt auf den letzten 75 Jahren der Geschichte des Turms.
Ratingen
LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford
Ausstellungswerkstatt. Weiße Kleider (seit Januar 2025)
Die Ausstellungswerkstatt zeigt Damenmode aus der Zeit zwischen 1770 und den 1850er Jahren. Nach historischen Vorlagen aus dem Rokoko, dem Empire und dem Biedermeier verdeutlichen die nachgeschneiderten Modelle die Zusammenhänge zwischen Mode, Frauenbild und Gesellschaft.
Museum Ratingen
Bauen als Kulturbeitrag – Die Architektur des Museum Ratingen (29.5.2026 bis 28.2.2027)
Das Museum Ratingen präsentiert als Ort der Kunst, Architektur und der Reflexion über Geschichte diese Ausstellung. Ihr Ziel ist es, das Museum mit seiner additiven Architektur in der Museumsentwicklung der vergangenen 50 Jahren zu verorten.
Elger Esser. Tempus pingendi – Die Zeit des Malens (18.9. bis 24.1.)
Das Museum Ratingen widmet dem international bekannten Künstler Elger Esser eine Einzelausstellung, dessen zentrales Thema die Landschaftsfotografie ist. Esser, geboren 1967 in Stuttgart, lebt in Düsseldorf, wo er an der Kunstakademie bei Bernd Becher studierte.
Recklinghausen
Ikonenmuseum
Viten, Wunder und Legenden (18.7. bis 8.11.)
Die Austellung zum 70-jährigen Jubiläum des Ikonen-Museums widmet sich Ikonen, die Geschichten in narrativen Bildsequenzen zeigen. Häufig geschieht dies in Form eines Bilderzyklus auf dem Rand einer Ikone, der um die zentral dargestellte Heiligenfigur herum verläuft.
Kunsthalle
What Lies Below Is Another Above (13.9. bis 25.11.)
treten die künstlerischen Praktiken der Villa Romana Fellows der Jahre 2023 bis 2025 in Recklinghausen miteinander in Beziehung.
Remagen
Arp Museum – Bahnhof Rolandseck
Wirklich. Kunst und Realität 1400-1900 (29.3. bis 6.9.)
Rund 70 Werke – Gemälde, Skulpturen, Miniaturen und Fotografien – zeigen den Wandel unserer Wirklichkeitsvorstellung durch fünf Jahrhunderte.

© Courtesy of Annet Gelink Gallery, Amsterdam; Sommer Contemporary Art, Tel Aviv; Galleria Raffaella Cortese, Milan; Petzel Gallery, New York; Capitain Petzel, Berlin, Cecilia Hillström Gallery, Stockholm and Galerie Peter Kilchmann, Zurich
Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne (10.7.2026 bis 10.1.2027)
Seit jeher dient der Weltraum als mächtige Projektionsfläche für Sehnsüchte und Utopien. Apokalyptisches Erwachen und exzentrischer Grenzverlust werden mit rund 100 Werken von der Moderne bis zur Gegenwart beleuchtet.
Rheine
Kloster Bentlage
Mensch und Natur / Umwelt / Landschaft – Rheine und Umgebung
der Fotostammtisch Rheine eine neue Fotoausstellung über das Verhältnis zwischen Mensch und Landschaft. Im Mittelpunkt stehen Motive aus Rheine und der näheren Umgebung, die sichtbar machen, wie der Mensch Natur gestaltet, verändert und nutzt – manchmal bewusst, manchmal ganz beiläufig im Alltag.
Selm
Schloss Cappenberg
Unter Tage. Alfred Schmidt – Kumpel & Kohle im Ruhrgebiet (10.5. bis 25.10.)
Schmidts Werk ist wegweisend für nach wie vor aktuelle Debatten über den Strukturwandel des Ruhrgebiets: Er zeigt, wie Industrie und Natur ineinandergreifen.
Siegen
Kunstverein Siegen
Julian Irlinger- Verplant (21.8. bis 18.10.)
In „Verplant“ zeigt Julian Irlinger die Animationsfilme The Curtain of Time (2025) und Chronotopia (2026) gemeinsam mit eigens gestalteten Laternen.
Museum für Gegenwartskunst
Das soziale Leben der Dinge (17.4. bis 27.9.)
In ihren Installationen, Skulpturen, Fotografien und Videos nehmen die drei Künstler*innen Gegenstände des Alltags, wie Matratzen, Waschbecken, Kaffeebecher, Wächterlöwen oder Puppen zum Ausgangspunkt ihrer Arbeiten.
Der Legende nach (3.7. bis 27.9.)
Die Ausstellung zeigt Werke aus den beiden Sammlungen des Museum für Gegenwartskunst Siegen zusammen mit ausgewählten zeitgenössischen Positionen. Ansatzpunkt ist die Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen der Notation.
MGK Walls: Cory Arcangel. End User (19.9.2025 bis 27.9.2026)
Die 1978 geborene US-Künstlerin Cory Arcangel hat für die fünfte Ausgabe der MGKWalls eine Serie neuer Arbeiten entwickelt.
Soest
Museum Wilhelm Morgner mit Raum Schroth
Ignacio Uriate »Dichtung. In Arbeit« (10.5. bis 13.9.)
Ignacio Uriarte, 1972 in Krefeld geboren, arbeitet mit alltäglichen Büro- und Schreibmaterialien wie Kugelschreibern, Bleistiften oder Papier. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Arbeiten auf Papier sowie raumbezogene Installationen.
Solingen
LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs
Probiert? Kapiert! (18.5.2025 bis 11.10.2026)
In der Mitmach-Ausstellung für Kinder und Jugendliche stellen sich Besuchende aktiv technischen Herausforderungen, die es bereits in den ehemaligen Fabriken zu lösen galt. Alles wird auf die ganz eigene Weise ausprobiert – und kapiert!
Zentrum für verfolgte Künste
»Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!«. Dada als politische Kunst (9.5. bis 13.9.)
Antibürgerlich, anarchistisch und pazifistisch übte Dada mit scharfem Blick und beißender Satire Gesellschaftskritik. Zum 110. Geburtstag feiert die Ausstellung die Kunstbewegung Dada und zeigt die Aktualität ihres politischen Engagements.
Lebenslinien. Über Grenzen hinweg. Ein Kunstprojekt von Hanna Melnykova (8.10. bis 8.11.)
Im Sommer 2025 wanderte die ukrainische Fotokünstlerin Hanna Melnykova von Deutschland in die Ukraine und dokumentierte ihren „performativen Spaziergang“ fotografisch. Die Ausstellung zeigt ihre Auseinandersetzung mit Migration, Widerstandsfähigkeit, kultureller Verbundenheit in der aktuellen geopolitischen Landschaft.
Steinfurt
Heinrich Neuy Bauhausmuseum
Schwarz-Weiß / Konzentration auf das Wesentliche (26.7. bis 13.12.)
Gezeigt wird die abstrakte Formensprache des Bauhauses in Schwarz – Weiß.
Troisdorf
Bilderbuchmuseum
Anke Kuhl. Tach zusammen (10.5. bis 6.9.)
Was aber macht die Illustrationskunst Anke Kuhls so besonders? Anke Kuhl zeigt keine Scheu vor unterschiedlichen Buchgenres und heißen Themen. Mit Taktgefühl und Humor gelingt es ihr, tabuisierte Wirklichkeiten kindgerecht darzustellen.
Kein Kinderkram. Comics für Kinder (26.4. bis 30.8.)
Gezeigt wird eine Auswahl von Kindercomics, die derzeit den Bilder- und Kinderbuchmarkt stark beeinflussen.
F. K. Waechter und Philip Waechter. Väter und Söhne (13.9. bis 29.11.)
Die Ausstellung „F.K. Waechter und Philip Waechter“ vereint das Schaffen zweier Ausnahmekünstler, die sich stilistisch und inhaltlich sehr voneinander unterscheiden. Die Ausstellung zu Philip Waechter läuft bis Januar.
Unna
Zentrum für Internationale Lichtkunst
Light Dialogues (13.6.2026 bis 10.1.2027)
Anders als frühere Präsentationen, die häufig auf Rauminstallationen fokussierten, setzt diese Ausstellung auf Verdichtung: Rund 20 ikonische Kunstwerke treten in einen vielschichtigen Dialog.
Carlernst Kürten Stiftung
Wadersloh-Liesborn
Abtei Liesborn – Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Das Pferd in Kunst und Kulturgeschichte (12.7. bis 20.9.)
Die Ausstellung setzt den Fokus auf Pferdedarstellungen des späten 19. und 20. Jahrhunderts. Die dargestellten Szenen sind so mannigfaltig, wie die noch bis ins frühe 20. Jahrhundert aufs Engste verflochtenen Verbindungen zwischen Mensch und Pferd.
Waltrop
LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg
Von hier nach dort. Unterwegs mit Kompass und Navi! (13.6.2026 bis 10.10.2027)
Die Mitmach-Ausstellung rund um die Themen Orientierung und Navigation richtet sich speziell an Acht- bis Zwölfjährige, ist aber interessant für Groß und Klein.
Helles Licht bei der Nacht (21.5. bis 23.12.)
2014 startete der Bergmann Wolfgang Schubert die Aktion „Lichtwechsel“. Seitdem taucht er Fördergerüste und Fördertürme von Zechen in buntes Licht. Die farbenfrohen Illuminationen erinnern an die Strahlkraft, die der Bergbau in den Revieren entfaltete.
Witten
LWL-Museum Zeche Nachtigall
IndustrieArt-EN – anders denken – anders sehen (30.5. bis 13.9.)
Philip Ian Pearce (Fotokünstler), Vasilij Plotnikov (Bildhauer) und Achim Brodde (Fotograf/Digitalisierung) haben sich die Frage gestellt, wie sich Kunst mit der industriellen Gegenwart verbinden lässt. Die daraus entstandenen Fotografien, Skulpturen und Installationen zeigen ungewöhnliche Interpretationen.
Gesichter der Wismut (3.10. bis 13.3.)
Die Ausstellung widmet sich in vier Themenbereichen der Geschichte und dem Erbe des Uranbergbaus der Region Ostthüringen. Wie sah der Alltag der Beschäftigten der SDAG Wismut im Kontrast zwischen hoher sozialer Integration und strikter Geheimhaltung aus?
Wuppertal
Kunsthalle Barmen
Merry Company (23.5. bis 13.9.)
Die Ausstellung lädt dazu ein, Gemeinschaft nicht nur zu betrachten, sondern mitwirkend zu erleben.
Skulpturenpark Waldfrieden
Farbe, Farbe! – Willi Baumeister, Franz Krause, Oskar Schlemmer (12.9. bis 3.10)
Baumeister, Schlemmer und Krause arbeiteten zwischen 1937 und 1944 für die Wuppertaler Lackfabrik Dr. Kurt Herberts & Co. an Untersuchungen zur Maltechnik. Im „Wuppertaler Arbeitskreis“ erprobten sie die Möglichkeiten der Oberflächengestaltung von Lacken und fertigten dabei mehrere hundert Versuchstafeln -.rund 160 stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.
Von der Heydt Museum
Schön & streng. Die Macht des Ornaments (11.10. bis 14.2.)
Die Schau erkundet die Funktion und Bedeutung des Ornaments in der Kunst von der Klassischen Moderne bis heute.
Zeiten und Räume. Klassiker der Sammlung (24.3.2024 bis Mai 2027)
Die neu konzipierte Sammlungspräsentation vereint ausgewählte Gemälde und Skulpturen vom 17. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre – viele davon ausgesprochene Lieblinge des Publikums.
Museum A bis Z: Von Anfang bis Zukunft (11.1.2025 bis 10.1.2027)
Die Ausstellung „Museum A bis Z: Von Anfang bis Zukunft“ ermöglicht einerseits ungewohnte und unbekannte Einblicke in die Geschichte und die Vielfalt der Sammlung und richtet andererseits den Blick in die Zukunft.






