Was ist in welchen Kunsthäusern zu sehen? Regelmäßig aktualisiert die kultur.west-Redaktion unseren Ausstellungskalender – ergänzt um Hintergründe, Porträts und Besprechungen.
Aachen
Centre Charlemagne / Neues Stadtmuseum Aachen
Urban Sketching – Zeichne deine Stadt (9.5. bis 9.8.)
»Urban Sketching – Zeichne deine Stadt« zeigt das Leben in Aachen und der StädteRegion in Zeichnungen, die vor Ort nach eigener Beobachtung entstanden sind. Mitmachen können alle, egal ob Anfänger*innen oder Profis.
Tradition – Innovation – Emotion. 100 Jahre CHIO (17.5. bis 23.8.)
Die in Zusammenarbeit mit dem Museum des Aachen-Laurensberger Rennvereins erstellte Fotoausstellung gibt Einblicke in die lange Geschichte des CHIO.
Couven Museum
Farina. Ein italienischer Frühlingsmorgen im Flacon (1.5. bis 2.11.)
Mit halbjährlich wechselnden Flacons dokumentiert diese Kabinettausstellung die Geschichte des Eau de Cologne und der »roten Marke« Farina ebenso wie die Historie des Familienunternehmens und sogar des Markenschutzes.

Martin Kippenberger, Markus Oehlen, Sigmar Polke, Albert Oehlen, Georg Herold
© Kunsthaus NRW, Foto: Carl BrunnAnsicht der Ausstellung »Klassenverhältnisse – die zweite Staffel« im Kunsthaus NRW in Aachen-Kornelimünster im April 2026.
Kunsthaus NRW
Klassenverhältnisse – die zweite Staffel. Kunstlehre von 1946 bis 2026 (10.5. bis 27.9.)
Die Schau erkundet den Kosmos Kunsthochschule anhand von rund 130 Werken aus der eigenen Sammlung sowie ausgewählter Leihgaben aus der Akademie-Galerie der Kunstakademie Düsseldorf.
Ludwig Forum für Internationale Kunst
Christina Kubisch. The Emergence of Sound (24.5. bis 20.9.)
Die Überblicksausstellung vereint ausgewählte Werke von 1975 bis 2026 und gibt einen umfangreichen Einblick in Christina Kubischs Pionierarbeit im Feld der Klangkunst.
Centaur – Mensch und Pferd (17.5. bis 23.8.)
Anlässlich der diesjährigen Reit-WM werden im Ludwig Forum Aachen zwei Kurzfilme auf einer Projektionsfläche in der zentralen Ausstellungshalle des Museums gezeigt.
Nam June Paik. Earth, Moon, Sun (1.4. bis 31.12.)
Die dreiteilige Multimonitorinstallation »Earth, Moon, Sun« (1990) des Videokünstlers Nam June Paik (1932 – 2006) zählt zu den zentralen Werken der Aachener Bestände und ist nun vollständig und restauriert zu erleben.
Body Matters. Körperlichkeit in der Videokunst der 1970er Jahre (17.3. bis 5.7.)
Präsentiert werden zehn Arbeiten aus dem umfangreichen Videoarchiv des Ludwig Forums, die sich auf unterschiedliche Weise mit Körperlichkeit befassen.
Wenn ein Bild uns trifft (17.3. bis 5.7.)
Was bedeutet es, von einem Bild »getroffen« zu werden? Anhand dieser Frage setzt die Ausstellung im Grafischen Kabinett des Ludwig Forum zu einer kleinen Fingerübung in Sachen Fotografiebetrachtung an.
Zeitbild, Provokation, Kunst. Peter Ludwig zum 100. Geburtstag (11.7.2025 bis 12.7.2026)
Am 9. Juli 2025 jährte sich Peter Ludwigs Geburtstag zum hundertsten Mal. Das Ludwig Forum nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, an zwei Orten im Haus die Verdienste des Sammlers und sein Engagement zu würdigen.
Suermondt-Ludwig-Museum
Das Glück dieser Erde. Dürer, Rubens, Goya: Pferde in der Kunst (17.5. bis 23.8.)
Die Ausstellung widmet sich der kulturellen und kunsthistorischen Bedeutung des Pferdes von der Antike bis in die Gegenwart und wird parallel zum CHIO im Mai sowie den Weltmeisterschaften des internationalen Pferdesportverbands FEI im August gezeigt.
Tim Berresheim. Ort Zeit Kontinuum (24.6.2025 bis 13.12.)
Präsentiert werden Ergebnisse eines großangelegten digitalen Kunst- und Teilhabeprojekts, das Tim Berresheim mit Aachener Schüler*innen realisiert hat. Zudem zeigt Berresheim eine neue, eigens für das Museum hergestellte ortspezifische 360-Grad- Wandarbeit.
Ein Porträt zu Tim Berresheim gibt es hier.
NAK Neuer Aachener Kunstverein
Ich bin wie Du. Elen Braga (3.5. bis 26.7.)
Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung der brasilianischen Künstlerin, die in den Bereichen Installation, Skulptur und Performance tätig ist.
Ahlen
Kunstmuseum
Aus Leidenschaft. Die Sammlung Weishaupt zu Gast (22.3. bis 21.6.)
Maximilian und Agathe Weishaupt begannen Mitte der 1980er-Jahre im engen Kontakt mit Künstler*innen und Galerist*innen mit dem Aufbau ihrer Sammlung. Die Präsentation wurde in enger Zusammenarbeit mit Agathe Weishaupt erarbeitet, die die Sammlung nach dem Tod ihres Mannes (2018) weiter betreut.
Im Freien. Tina Blau – eine Impressionistin aus Wien (12.7. bis 1.11.)
Tina Blau (1845–1916) gilt in Österreich als eine der bedeutendsten Landschaftsmalerinnen ihrer Zeit. Das Kunstmuseum Ahlen zeigt in Kooperation mit dem Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern erstmals eine museale Einzelausstellung.
Arnsberg
Kunstverein
Viron Erol Vert: Colours between Earth and Sky (29.5. bis 30.9.)
Die textile Installation vor dem Kunstverein auf dem Neumarkt in Arnsberg möchte eine vielschichtige Verbindung zwischen Ausstellung, Stadtraum und Stadtgesellschaft schaffen.
Ines Doujak: Von Luft leben (14.6. bis 13.9.)
Die Einzelausstellung von Ines Doujak zeigt unter anderem die beklemmende Serie Geistervölker (2015–fortlaufend). Diese Collagen bestehen aus historischen Drucken botanischer Wandtafeln und medizinischen Büchern aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Sauerlandmuseum
Macherland. Wo Industrie Geschichte schreibt (19. Juni 2026 bis 4.4.2027)
Das Sauerland-Museum blickt auf 200 Jahre Industriegeschichte der Region. Diese entwickelte sich zeitweise zum Teil der stärksten Industrieregion Nordrhein-Westfalens.
Bad Oeynhausen
Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum
Die Malerei der Romantik. 21 große Meister illuminiert (20.5.2026 bis 30.5.2027)
Gemälde romantischer Künstler*innen sind in einer besonderen Inszenierung zu erleben: auf spezielle Folien gedruckt, von innen illuminiert und vielfach vergrößert.
Bedburg-Hau
Museum Schloss Moyland
Thomas Baumgärtel (7.6. bis 27.9.)
Thomas Baumgärtel realisiert zu seinem 40-jährigen Jubiläum der Spraybanane und als Hommage an seine Heimat eine Niederrhein-Ausstellungstour in 40 Kunst-Häusern unter dem Motto »Freiheit der Kunst«.
Daniele Formica im Dialog mit Joseph Beuys (15.3. bis 6.9.)
Diese recherchebasierte Ausstellung bringt die performative, künstlerische Praxis des italienisch-niederländischen Künstlers Daniele Formica (Jg. 1996) in einen Dialog mit der historischen Position von Joseph Beuys (1921-1986).
Armin Mueller-Stahl. Nacht und Tag auf der Erde (17.5. bis 20.9.)
Der 1930 in Ostpreußen geborene Maler, Musiker und Schauspieler Armin Mueller-Stahl ist mit der Vielschichtigkeit seiner künstlerischen Ausdrucksweisen eine Ausnahmeerscheinung. Die Präsentation umfasst eine große mediale Bandbreite von Gemälden über druckgrafische Zyklen bis zu den jüngsten Porträts.
Joseph Beuys und der Nationalsozialismus – Ein Laborraum (bis auf weiteres)
Im Laborraum sind multimedial aufbereitete Informationen über die Jugend von Joseph Beuys, seine Zeit als Soldat und seine Beteiligung am 1957 ausgeschriebenen Wettbewerb für ein Mahnmal im ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zusammengefasst.
Bergisch-Gladbach
Kunstmuseum Villa Zanders
Zeichenräume (7.3. bis 16.8.)
In der Ausstellung Zeichenräume sind Werke von neun internationalen Künstlerinnen zu sehen, die die Zeichnung in den Raum führen.
James Ensors fantastische Welten (31.5. bis 15.11.)
Die Ausstellung lädt dazu ein, den Kosmos des belgischen Künstlers in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken. Der Fokus liegt dabei auf dem druckgrafischen Schaffen von James Ensor (1860-1949).
LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Papier! Handgeschöpft von John Gerard (19.4. bis 8.11.)
Die Ausstellung gibt Einblicke in das Schaffen des Künstlers John Gerard, der seit fast 40 Jahren handgeschöpfte Papiere in seiner einzigartigen Papierwerkstatt gestaltet.
Bielefeld
Kunsthalle
Duane Linklater. Mâcistan (21.3. bis 14.6.)
Ausgangspunkt der Ausstellung ist das Konzept des »Cache« – in Indigenen Kulturen Kanadas ist das ein vorläufiger Ort zur Aufbewahrung von Gegenständen, Wissen, Erinnerungen. Linklater überträgt dieses Prinzip in eine offene Struktur aus Baugerüsten und integriert Gemälde, Skulpturen und Objekte.
Yael Bartana. Mir Zaynen Do! (21.3. bis 14.6.)
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Yael Bartanas Video- und Klanginstallation »Mir Zaynen Do!« (2024). Der jiddische Titel – »Wir sind da!« – verweist auf ein Lied des jüdischen Widerstands während des Zweiten Weltkriegs.
Blumen überall. Blick in die Sammlung #12 (21.3. bis 14.6.)
Die Schau steht in direktem Dialog mit der Ausstellung von Duane Linklater: Gemeinsam mit dem Künstler haben die Kurator*innen Werke aus der Bielefelder Sammlung ausgewählt, in denen florale Motive eine wichtige Rolle spielen.
Geteilte Ansichten. Kunsthalle Bielefeld x Sammlung KiCo. Teil I: Vom Teilen und Geteiltsein (4.7. bis 4.10.)
Mit dieser Ausstellung eröffnet die Kunsthalle Bielefeld ein zweiteiliges Projekt, das das Teilen als ästhetisches, soziales und politisches Prinzip ins Zentrum rückt und dabei Werke aus der Sammlung KiCo mit Positionen aus der Sammlung der Kunsthalle verbindet.
Kunstverein
Read To/For (30.5. bis 9.8.)
Ausgehend vom titelgebenden Satz der Dichterin Lisa Robertson befragt die Ausstellung Lesen als künstlerische Praxis.
Bocholt
LWL-Museum Textilwerk
Behind Beauty (23.5. bis 1.11.)
Das Spektrum der rund 800 Exponate reicht von Kleidern und formender Wäsche über Lockenwickler, Rasierer, Lippenstifte und Utensilien aus dem Fitnessstudio bis hin zu denen der Schönheitschirurgie wie Spritzen und Brustimplantate.
Bochum
Deutsches Bergbau-Museum
Fühlst Du? Tisa von der Schulenburg – Der empathische Blick (10.2. bis 27.9.)
Gräfin, Flüchtling, Nonne – Tisa von der Schulenburg (1903–2001) war vieles, vor allem Chronistin gelebter Würde. Die Sonderausstellung verknüpft Leben und Werk zu einem Rundgang.
Ewigkeitsgeräusche (Forever Sounds). Ein Kunstwerk von Moritz Fehr (22.9.2024 bis 21.9.2026)
Geräusche der sogenannten Ewigkeitsaufgaben des Nachbergbaus bilden die Grundlage für das raumgreifende Kunstwerk, geschaffen von Moritz Fehr speziell für die Eingangshalle des Deutschen Bergbau-Museums.

Foto: Heinrich Holtgreve
Kunstmuseum
Das öffentliche Grün (25.4. bis 1.11.)
Die Gruppenausstellung Das öffentliche Grün im Kunstmuseum Bochum widmet sich dem Bochumer Stadtpark, der dieses Jahr seinen 150. Geburtstag feiert, dabei bilden Neuproduktionen, Leihgaben und Werke aus der Sammlung eine Landschaft in den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss, die aufgrund der großen Fenster mit dem Außenraum verbunden sind.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung.
Yuko Mohri & Ei Arakawa-Nash – How We Meet (7.3. bis 13.9.)
Ausgangspunkt dieser Ausstellung ist die große Schenkung von Fluxus-Werken der verstorbenen Galeristin Inge Baecker an das Kunstmuseum. Die eingeladenen Künstler*innen Yuko Mohri (*1980) und Ei Arakawa-Nash (*1977) haben sich von Arbeiten aus dieser Sammlung inspirieren lassen.
LWL-Museum Zeche Hannover
Weg der Kohle. Fotografien von Khalil Noé Döring (21.3. bis 25.10.)
Der Ausstieg aus der Kohle vollzieht sich schleichend. Während in Deutschland seit 2018 keine Steinkohle mehr abgebaut wird, läuft ihr Import auf Hochtouren. Mit seinen Fotos dokumentiert Khalil Noé Döring den Weg der Kohle von der niederländischen Küste ins Ruhrgebiet.
Großstadt Wildnis (6.5. bis 4.10.)
Die Outdoor-Ausstellung mit Fotografien von Sven Meurs zeigt deutsche Großstädte aus einer neuen Perspektive: Wildschweine in Berliner Gärten, Füchse in der Innenstadt von Köln, Eisvögel im Düsseldorfer Stadtpark!
Situation Kunst
Die Kids sind nicht alright! (7.5. bis 13.9.)
Als im Jahr 1989 die Mauer fiel, waren die Künstler*innen dieser Gruppenausstellung alle noch Kinder. Aufgewachsen in den Vor- beziehungsweise Nachwendejahren, setzen sie sich in den ausgestellten Arbeiten mit ihren Sozialisationserfahrungen in der DDR und der eigenen Familiengeschichte auseinander.
Bonn
August-Macke-Haus
Visionen der Moderne – August Macke und Max Ernst (2.4. bis 23.8.)
2026 jährt sich der Todestag von Max Ernst (1891–1976) zum 50. Mal. Daran anknüpfend nimmt die Ausstellung die Anfänge des international bekannten Dadaisten und Surrealisten im Kreis des Rheinischen Expressionismus in den Blick und beleuchtet seine enge Verbindung zu August Macke.

Bundeskunsthalle
Interactions 2026 (1.5. bis 1.11.)
Das Projekt präsentiert erneut ausgewählte Kunstwerke und Performances, die im Außenraum der Bundeskunsthalle zum interaktiven Spiel einladen.
Amazônia. Indigene Welten (13.3. bis 9.8.)
Das Amazonasgebiet ist weithin bekannt, doch jenseits seiner üppigen Vegetation bleibt es bis heute von Geheimnissen umgeben. Die Ausstellung eröffnet Einblicke in dieses Territorium, seine Bewohner*innen und seine Kultur.
Peter Hujar. Eyes Open in the Dark (27.2. bis 23.8.)
Der Fotograf Peter Hujar (1934–1987) war in den 1970er und 1980er Jahren eine zentrale Figur der New Yorker Downtown Szene. Sein Hauptinteresse galt der Porträtfotografie. Als Peter Hujar an einer AIDS-bedingten Lungenentzündung starb, war sein Werk weitgehend unbekannt. Heute jedoch zählt er zu den wichtigen Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Sex Work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit (2.4. bis 25.10.)
Die Geschichte der Sexarbeit lässt sich von weit vor der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiter*innen werden in der Bundeskunsthalle Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial präsentiert.
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Nach Hitler. Die deutsche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (18.9.2024 bis Jan. 2027)
Die Ausstellung beleuchtet die unterschiedlichen Blicke der Generationen auf die nationalsozialistische Herrschaft.
Verlassen, verfallen, vergessen. Lost Places in Deutschland (7.5. 2026 bis Frühjahr 2027)
In der U-Bahn-Galerie zeigt die Schau Fotografien von Sina Falker, Andre Joosse und Benjamin Seyfang. Sie zeigen »Lost Places« in Deutschland. In manchen Fotos werden Spuren der Besatzungszeit und der DDR deutlich. Oft holt sich die Natur die Orte zurück.
Kunstmuseum
Zoom in. Hito Steyerl: Animal Spirits (30.4. bis 31.12.)
In der Reihe Zoom In rückt das Kunstmuseum Einzelpositionen aus seiner Sammlung in den Fokus, die jeweils einen Raum bespielen. Im Zentrum der Installation von Hito Steyerl steht der Film »Animal Spirits« – eine Mischung aus Reality TV-Show, Dokumentarfilm und Animationen.
Aki Inomata. Mit-Werden (30.4. bis 1.11.)
Aki Inomata versteht ihre Werke als Brücke zwischen Menschen und anderen Lebewesen und kooperiert mit verschiedenen nicht-menschlichen Organismen. In Bonn zeigt die 1983 in Tokio geborene Künstlerin drei Werkserien aus den vergangenen Jahren.
#IFEELYOU. Dimensionen der Empathie (21.5. bis 11.10.)
Die Werke der Ausstellung beschäftigen sich mit gesellschaftlichen, sozialen und politischen Fragen rund um Empathie und zeigen, wie diese in der zeitgenössischen Kunst verhandelt wird.
Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2026 (26.3. bis 16.8.)
Der Kunstpreis richtet sich an junge Künstler*innen aus den Nachbarländern Deutschlands und ging in diesem Jahr an Tohé Commaret, die sich das Preisgeld von 10.000 Euro mit ihren Mitfinalist*innen Sarah-Anaïs Desbenoit und Pol Taburet geteilt hat und auch zusammen mit ihnen die Ausstellung im Kunstmuseum bestreitet.
Human AI Art Award 2026 (25.6. bis 13.9.)
Der jährlich ausgelobte Preis richtet sich an Künstler*innen im Spannungsfeld von Bildender Kunst und modernster Technologie und geht in diesem Jahr an Christopher Kulendran Thomas, der aus diesem Anlass seine immersive Videoinstallation »Peace Core« räumlich neu konzipiert.
Menschen und Geschichten. Sammlungspräsentation (9.9.2025 bis 19.9.2027)
Kunst ist immer eng mit den Lebenswegen von Künstlerinnen und Künstlern, ihren Familien sowie Kunstsammlerinnen und -sammlern verknüpft. Die Sammlungspräsentation im Bereich der Klassischen Moderne im Erdgeschoss des Kunstmuseums spürt diesen Wegen und Geschichten nach.
Versammlung der Tiere. Ein kooperativer Malraum (22.3. bis 1.11.)
Kinder und Jugendliche sind eingeladen, den Museumsraum malerisch in ein wildes und artenreiches Tierreich zu verwandeln.
Kunstverein
Dora Budor: My Energy Comes from Freedom (27.6. bis 6.9.)
Die deutschlandweit erste institutionelle Einzelausstellung der 1984 in Zagreb geborenen Künstlerin und Autorin. Gezeigt wird ein neuer Werkkomplex von Dora Budor, der sich auch mit der Geschichte des Gebäudes beschäftigt, in dem der Bonner Kunstverein seit 1987 untergebracht ist.
LVR-LandesMuseum
Nachtwache. Ein Escape Game im Museum (30.5. bis 30.8.)
Was passiert eigentlich nachts im Museum? Wenn alle Besuchenden die Säle verlassen haben und die Türen geschlossen sind? Im Escape Game »Nachtwache« lässt sich jetzt das Geheimnis lüften – das Event richtet sich an Familien und Kinder ab sechs.
Bottrop
Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
50 Jahre Quadrat (28.3.bis 8.11.)
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums lädt das Quadrat in der Moderne Galerie dazu ein, neue Perspektiven auf die reiche Geschichte und die Gegenwart des Museums zu gewinnen, und darüber nachzudenken, wie dessen Zukunft aussehen könnte.
Richard Paul Lohse (14.6. bis 11.10.)
Als Highlight im 50. Jubiläumsjahr präsentiert das Josef Albers Museum eine umfassende Einzelausstellung des Malers, Grafikers und Theoretikers Richard Paul Lohse (1902–1988).
Brühl
Max Ernst Museum
Marianna Simnett – Headless (31.1. bis 5.7.)
Die Ausstellung vereint neue und frühere Werke der 1986 geborenen Künstlerin und beleuchtet ihre enge Verbindung zum Surrealismus. In raumgreifenden Installationen entfaltet Simnett ihre Traumlandschaft – wechselnd zwischen Video, Künstlicher Intelligenz, Skulptur, Malerei und Musik.
Alex Grein – ongoing (22.5. bis 5.7.)
Alex Grein präsentiert eine Auswahl früherer und neuer Arbeiten. Die 1983 in Köln geborene Künstlerin arrangiert Objekte auf Screens, die Fotografien oder virtuelle Reisen durch Google Earth zeigen und fotografiert oder filmt diese erneut.
Dorsten
Jüdisches Museum Westfalen
Kosmos des Lebens. Die Fotografin Annelise Kretschmer (28.6. bis 11.10.)
Die Ausstellung stellt künstlerisches Schaffen und Leben von Annelise Kretschmer (1903-1987) anhand von 60 Ausstellungsreproduktionen sowie acht Vintage-Prints vor.
Dortmund
Kunstverein
Renata Lucas. A Minor Course Correction (14.6. bis 4.10.)
Wie prägen gebaute Umgebungen unsere Wahrnehmung, unser Verhalten? Solchen Fragen widmet sich die brasilianische Künstlerin Renata Lucas. Ihre neue Ausstellung im Dortmunder Kunstverein bezieht sich auf die urbanen und baulichen Veränderungen des ehemaligen Union-Brauerei-Areals rund um die Institution.

U – Zentrum für Kunst und Kreativität
Robotron. Arbeiterklasse und Intelligenz (14.3. bis 26.7., HMKV)
Mit Werken von über 20 Künstler*innen nimmt die Ausstellung die Entwicklungen in der Industrielandschaft des ostdeutschen Staates in den Blick.
Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls (27.3. bis 26.7., MO)
In der Schau geht es um die weltweiten Routen des Abfalls und ihre sozialen, ökologischen und politischen Auswirkungen. Gezeigt werden rund 50 internationale Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung.
Alles, was ich trage (22.5. bis 12.7., tu)
Eine Ausstellung über die Bedeutung und Auswirkung der Kleider in unseren Schränken. Die gestalterischen Arbeiten von Studierenden sollen Denkanstöße geben.
Zurück zum Beton: Ina Webers Trümmerbahnen-Minigolf (19.4. bis 7.6., MO)
Die »Trümmerbahnen« der Künstlerin Ina Weber laden ab April zum Minigolf spielen im Museum Ostwall ein. Die zwölf Betonbahnen sind mit Hindernissen aus erfundenen Bauten versehen, die insbesondere im Ruhrgebiet vertraut vorkommen.
Saft!!! (26.6. bis 4.10., uzwei)
Die Ausstellung für Kinder lädt ein zum Mitgestalten und zum Nachdenken: Was ist wichtiger – Unsterblichkeit oder Menschlichkeit?
Rundgang Kunst der TU Dortmund 2026 (24.7. bis 23.8., tu)
Jedes Jahr im Sommer, zum Abschluss der Vorlesungszeit, werden auf der Hochschuletage im U herausragende künstlerische Arbeiten von Studierenden der Fotografie, der Grafik, der Malerei und der Plastik gezeigt.
LWL-Museum Zeche Zollern
Industrieinsekten (1.3. bis 1.11.)
In ihren Fotografien zeigen Ute Matzkows und Klaus Rieboldt die Schönheit sowie Vielfalt der Insekten im Lebensraum Industriebrache – die Ausstellung führt in einen unbeachteten Mikrokosmos.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung.
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Konsum. Alltagsdinge zwischen Nutzen, Sehnsucht und Überfluss (ab 5.7.)
Mit rund 500 Exponaten aus acht Jahrhunderten begibt sich die Ausstellung auf eine vielschichtige Spurensuche. Zu sehen sind beeindruckende und kuriose, bekannte und fast vergessene Objekte aus der Museumssammlung.
Düren
Leopold-Hoesch-Museum
Adrián Balseca. A Chiasmatic Body (13.6. bis 6.9.)
In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung in Deutschland präsentiert der ecuadorianische Künstler Adrián Balseca eine raumgreifende Installation.
Performing Landscapes (13.6. bis 6.9.)
Die Schau geht einem Verständnis von Landschaft nach, das von Arbeit, Rohstoffgewinnung und gesellschaftlichem Wandel geprägt ist.
Düsseldorf
Akademie-Galerie
Brunhilde Moll Stiftung
Rom. Rom? Rom! Klasse Dakić der Kunstakademie Düsseldorf (17.5. bis 12.7.)
Künstler*innen der Klasse Dakić für Film und Video der Kunstakademie Düsseldorf begaben sich für die Ausstellung auf eine reale oder imaginäre Reise nach Rom.
Hetjens Museum
K20 Kunstsammlung
Playground. Ein Spielplatz im Museum von Sonia Kazovsky (25.4.2026 bis 9.5.2027)
Die Künstlerin Sonia Kazovsky hat eigens für die größte Ausstellungshalle des K20 ein begehbares Kunstwerk für Kinder geschaffen, in dem das Spielen zum künstlerischen, sinnlichen und gemeinschaftlichen Erlebnis wird.
Anne Truitt. Pionierin der Minimal Art (28.3. bis 2.8.)
Zu entdecken gibt es mehr als 100 Werke aus über vier Jahrzehnten, die das Schaffen einer der einflussreichsten Künstler*innen der Minimal Art zeigen.

K21 Kunstsammlung
Jon Rafman. Main Stream Media (30.5. bis 27.9.)
Es ist Rafmans erste Einzelausstellung in einem deutschen Museum – mit immersiven, raumfüllenden Installationen gibt sie einen Überblick über sein Schaffen seit 2008.
Tadáskía. Preisträgerin K21 Global Art Award 2025 (10.10.2025 bis 30.8.2026)
Im Rahmen des K21 Global Art Award hat Tadáskía eine ortsspezifische Installation für die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen realisiert, die aus einem frei auf die Wand gemalten semi-abstrakten Bild und neu geschaffenen Skulpturen besteht.
Kai 10
Uncertain Maps (27.2. bis 6.9.)
Die Gruppenausstellung beruht auf der Faszination, die Karten und Stadtpläne auf Künstlerinnen und Künstler ausüben. Sie führt in reale Länder und Städte, aber auch in komplex erdachte Welten hinein.
KIT Kunst im Tunnel
For Ever and Forever When I Move (28.3. bis 28.6.)
In der Ausstellung zeigen die Künstlerinnen Enya Burger und Teresa Linhard Werke in höchst unterschiedlichen Formaten.
Hier geht es zu unserem Porträt von Enya Burger.
Kunsthalle
Work in Progress (10.4. bis 30.8.)
Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zu zentralen Akteur*innen werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle.
Kunsthalle unterwegs: Ecologies in Motion (23.5. bis 30.8., Malkastenpark)
Eine Kooperation zwischen dem Künstlerverein Malkasten und der Kunsthalle Düsseldorf, die im Rahmen der Projektreihe Kunsthalle unterwegs realisiert wird und den Park als sozialen, ökologischen und ästhetischen Raum aufgreift.
Kunsthalle unterwegs: Beneath the Surface, Beyond the Trees (4.7. bis 9.8., Suitbertus-See)
Der Suitbertus-See in Düsseldorf Kaiserswerth ist normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Rahmen der Ausstellung wird er temporär geöffnet und erstmals als Bühne für künstlerische Interventionen genutzt.
Kunsthalle unterwegs: Urban Encounters. Open Air Kino (14.8. bis 16.8.)
Zu Gast am Stadtstrand zeigt die Kunsthalle Düsseldorf ein kuratiertes Open Air Kino am Rheinufer Golzheim. Das Programm versammelt Filme und Videoarbeiten, die urbane Lebensformen und -konzepte, Architekturen und Atmosphären reflektieren.
Mur Brut 39. Emmélie Lempert. Enter and Dissolve (19.6. bis 6.9.)
Entlang der rohen Wand entfaltet sich eine Abfolge metallischer Rahmen, die zwischen Zeichnung, Objekt und räumlicher Konstruktion changieren und eine fragile, fast hautähnliche Bildlogik erzeugen.
Kunstverein für die Rheinlande & Westfalen
Proxy – Der Bürger als Pflanze. Maximiliane Baumgartner (23.5. bis 23.8.)
Maximiliane Baumgartner untersucht in ihrer Einzelausstellung den Umgang mit NS-Strukturen und legt offen, in welchem Maße Stadtplanung und Architektur auch lange nach 1945 ideologische und propagandistische Fragmente weitertragen.
Hier geht es zu unserem Interview mit Maximiliane Baumgartner
Kunstpalast
Monet – Cézanne – Matisse. The Scharf Collection (12.3. bis 9.8.)
Es gibt kaum einen wegweisenden Namen der Moderne, der nicht in der Scharf Collection vertreten ist. Erstmals wird die deutsche Privatsammlung des französischen Impressionismus und Post-Impressionismus der Öffentlichkeit vorgestellt.
Spot On. 100 Jahre GeSoLei (8.5. 2026 bis 21.2.2027)
Mit der Ausstellung für Gesundheitspflege, Soziale Fürsorge und Leibesübungen kurz »GeSoLei« wurde Düsseldorf 1926 zum Schauplatz der größten Ausstellung der Weimarer Republik – daran erinnert diese Kabinettausstellung.
Die GROSSE Kunstausstellung NRW Düsseldorf (5.7. bis 9.8.)
Die älteste und größte Verkaufsausstellung Deutschlands, die komplett von Künstler*innen organisiert wird.
NRW-Forum
Sammlung Philara
House of Balagam (27.6.2026 bis 14.2.2027)
Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens lädt Philara zur umfassenden Sammlungspräsentation mit weit mehr als 100 Arbeiten von über 80 Künstler*innen wird das ganze Haus bespielt.
Stadtmuseum
Jazz: Düsseldorf/Palermo (10.2. bis 9.8.)
Anlässlich des Jubiläums »10 Jahre Städtepartnerschaft Düsseldorf/Palermo« veranstalten das Stadtmuseum Düsseldorf und der Verein Düsseldorf-Palermo e.V. eine Sonderausstellung, die den Jazz beider Städte feiert.
Duisburg
Museum DKM
Im goldenen Schein – Japanische Tradition trifft auf westliche Moderne (1.3. bis 30.9.)
Die Ausstellung beleuchtet die Begegnung zwischen der japanischen Tradition und der westlichen Moderne, die in der Kunstgeschichte immer wieder neue Formen des Dialogs und der Transformation hervorgebracht hat.
Im Fluss der Formen. Huang Min (21.3. bis 4.10.)
Die Künstlerin Huang Min, geboren 1975 in Chongqing, vereint in ihrem Werk die Tiefe traditioneller chinesischer Ästhetik mit Fragestellungen einer globalisierten Gegenwart.
Flüstern der Landschaft. André Schweers (14.3. bis 31.10.)
Seit über einem Jahrzehnt bilden Höhlen- und Wabenstrukturen einen zentralen Bezugspunkt im Werk von André Schweers. Prägende Impulse erhielt der Künstler auf einer Reise nach Kappadokien in der Türkei, wo er die Höhlen von Göreme besuchte.
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst
Jaume Plensa – Invisible (26.6. bis 1.11.)
Die bislang umfassendste Einzelausstellung des spanischen Bildhauers präsentiert über 50 Skulpturen, eine Auswahl seiner Papierarbeiten sowie eigens für das Museum Küppersmühle geschaffene Wandzeichnungen.
Lehmbruck Museum
Anish Kapoor (24.4. bis 30.8.)
Die Ausstellung zeigt Anish Kapoor und sein Werk in all seinen Facetten: von frühen Pigmentarbeiten über Spiegelskulpturen bis hin zu monumentalen Installationen, die Körper, Raum und Bewusstsein miteinander verbinden.
Dejan Sarić. In Between (ab 3.7.)
Mit seinen immersiven Werken verbindet Dejan Sarić Malerei, Zeichnung, Objektkunst und Architektur. Im Zentrum der Ausstellung stehen zwei begehbare Installationen.
Engelskirchen
LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen & Engels
Arbeits(T)räume. Ein Zukunftslabor (29.3. bis 1.11.)
Arbeit in der Zukunft – wie sieht die aus? Home-Office oder Remote-Arbeit aus dem Ausland? Manueller Schraubendreher oder KI-gesteuerter Roboterarm? Die Ausstellung lädt dazu ein, diese Fragen in einem Zukunftslabor selbst zu erforschen.
Essen

Femme endormie aux cheveux roux / Schlafende Frau mit roten Haaren, 1864
Öl auf Leinwand, 56,8 x 69,9 cm
© Art Cuéllar-Nathan, Schweiz, Reto Pedrini
Museum Folkwang
Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell (17.7. bis 8.11.)
Die große Retrospektive widmet sich einem der prägendsten Künstler des 19. Jahrhunderts, einem künstlerischen Erneuerer mit schillernder Persönlichkeit – getrieben vom Streben nach Unabhängigkeit.
Saâdane Afif. Affiches / Plakate (13.3. bis 4.10.)
Saâdane Afif zeigt in einem Raum der Sammlung 80 in kleinen Auflagen produzierte Siebdrucke und dazu eine Re-Inszenierung seiner ersten Ausstellung, die 2004 im Museum Folkwang stattfand.
Kate Newby – I’m Asking (12.6.2026 bis 18.4.2027)
Die neuseeländische Künstlerin Kate Newby (Jahrgang 1979) wählt für ihre ortsspezifische Installation im Museum Folkwang den Übergang zwischen dem 1960 eröffneten Museumsbau und dem Erweiterungsbau von 2010.
100 beste Plakate 25 (3.7. bis 2.8.)
Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse des größten, jährlich durchgeführten Plakatwettbewerbs im deutschsprachigen Raum.
Neuer Essener Kunstverein
Horse & Sparrow (13.6. bis 23.8.)
Der Trickle-down-Effeckt besagt, dass Wohlstand von oben nach unten durchsickere. Um diese ökonomische Metapher dreht sich die Ausstellung mit Arbeiten von Hélène Janicot, Keith MacIsaac und Nicolai Olesen.
Villa Hügel
Zeche Zollverein: Red Dot Design Museum
Stiftung Zollverein / Zeche Zollverein: Ruhr Museum
Überleben in der Eiszeit (20.4.2026 bis 10.1.2027)
Inmitten der Industriekulisse der ehemaligen Kohlenwäsche eröffnet sich ein Blick auf die vergangenen 2,6 Millionen Jahre Erdgeschichte in der Region.
Gelb ist Geschichte! Fotografien von Alexander Lackmann (30.3. bis 25.10.)
Mit Alexander Lackmanns Fotoserie zum Thema Drogensucht in Deutschland wird die Reihe »Pixelprojekt auf Zollverein« fortgesetzt. Neben Betroffenen zeigt die Ausstellung auch Drogenkonsumräume und Räume der Substitutionsbehandlung.
Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer (29.9.2025 bis 31.8.2026)
Brigitte Kraemer dokumentiert seit den frühen 1980er-Jahren das Leben im Ruhrgebiet. Ihre Bilder zeigen Menschen in Alltag, Freizeit und Arbeit, aber auch in schwierigen Lebenssituationen.
Unter Tage. Unter Zwang. NS-Zwangsarbeit im Ruhrbergbau (27.1.2026 bis 26.1.2027)
Die Schau zeigt im Erdgeschoss der Halle 8, wie Zwangsarbeit im Ruhrbergbau funktionierte und was es für die Betroffenen bedeutete. Sie erzählt von Ausgrenzung, Ausbeutung und Gewalt.
Bau1haus. Die Moderne von Essen bis Asmara. Fotografien von Jean Molitor (10.5. bis 2.8.)
Seit 2009 dokumentiert der Berliner Fotograf Jean Molitor die Architekturmoderne auf allen Kontinenten – die Schau zeigt mehr als 1000 seiner Fotografien.
Euskirchen
LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller
Von der Wolle (10.5.2026 bis Ende 2027)
Im Mittelpunkt der Sonderausstellung in der Tuchfabrik Müller in Euskirchen steht die Wolle – deren Verarbeitung, aber auch das Zusammenspiel von Tier, Maschine und Mensch in den letzten 200 Jahren.
Gelsenkirchen
Kunstmuseum
Nam June Paik Award 2026 – Michael Beutler (26.4. bis 16.8.)
Als Träger des Nam June Paik Award 2026 präsentiert Michael Beutler (Jahrgang 1976) eine raumgreifende Installation – eine mehrstöckige Werkstatt, in der Altpapier zu skulpturalen Objekten verarbeitet wird.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung.
Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf (13.6. bis 4.10.)
Die internationale Gruppenausstellung zeichnet nach, wie Künstler*innen von der Moderne bis in die Gegenwart Arbeitskämpfe thematisieren – dokumentarisch, poetisch, kritisch, radikal, solidarisch und aus eigener Betroffenheit.
Kunstraum Norten
Silke Albrecht. Alles ist Wechselwirkung (31.5. bis September)
Einzelausstellung der 1986 in Soest geborenen Malerin, die an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Andreas Gorky studiert hat.
Gladbeck
Neue Galerie Gladbeck
Achim Mohné – Schattenbilder & Technoimagination (5.6. bis 2.8.)
Achim Mohné gehört zu den festen Größen der deutschen Medienkunst. Diese Einzelausstellung stellt erstmals die kameralose fotografische Bildproduktion des ausgebildeten Fotografen und Künstlers in den Fokus.
Goch
Museum
Thomas Baumgärtel. Niederrhein Tour (8.5. bis 12.7.)
Thomas Baumgärtel realisiert zu seinem 40-jährigen Jubiläum der Spraybanane und als Hommage an seine Heimat, den Niederrhein, von Mai bis Juli 2026 eine Niederrhein-Ausstellungstour in 40 Kunst-Häusern. In Goch sprühte er sein berühmtes Gaza Girl an die Museumswand.
Self on Stage (6.9. bis 15.11.)
Eine Ausstellung über die Selbstinszenierung von Frauen in der Zeitgenössischen Kunst
Hagen
Emil Schumacher Museum
Rupprecht Geiger. Farbe – Licht – Energie (8.2. bis 9.8.)
Gewürdigt wird der Maler Rupprecht Geiger in Kooperation mit dem Archiv Geiger, München, mit einer großen Einzelausstellung, die rund 70 Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers umfasst.
Emil Schumacher – Durchbruch II (8.2. bis 9.8.)
Die Sammlungspräsentation stellt Schumachers Werk der späteren 1950er Jahre ins Zentrum.
Emilio Vedova. Mehr als Bewegung um ihrer selbst Willen (5.7. bis 1.11.)
Die Ausstellung widmet sich dem Schaffen des venezianischen Informellen Emilio Vedova (1919–2006) und nimmt dessen Arbeiten der 1960er Jahre in den Blick, die während seines Aufenthalts im Nachkriegsdeutschland entstanden sind.

Osthaus Museum
Von Kollwitz bis Richter (11.7. bis 11.10.)
Erstmals seit Jahrzehnten präsentiert das Osthaus Museum Schätze aus seiner Grafischen Sammlung – von Werken des Jugendstils und dem Beginn der Moderne in Deutschland bis zu Grafiken und Handzeichnungen der internationalen Avantgarde und Gegenwartskunst.
Zuhause / at home (28.2. bis 21.6.)
Die Ausstellung widmet sich aktuellen künstlerischen Perspektiven auf Wohnen, Obdach und Unterkunft. Gemälde, Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen, Videoarbeiten und Installationen von 20 zeitgenössischen Künstler*innen kreisen um das Thema.
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Thorn Prikker in Hagen (17.5. bis 15.11.)
Der deutsch-niederländische Künstler Johan Thorn Prikker (1868-1932) gehörte zu den wichtigsten Vertretern des sogenannten Hagener Impulses. Die Schau versammelt Werke und Entwürfe für seine Bauten in Hagen.
Hamm
Gustav-Lübke-Museum
Dressed. Rom Macht Mode (28.3. bis 19.7.)
Die Schau nimmt mit auf eine Reise in die Welt der römischen Kleidung und ihrer Bedeutung. Im Mittelpunkt stehen Kleidungsstücke wie Tunika, Toga, Pallium oder Stola, die als sichtbare Zeichen von Rang, Geschlecht, Alter oder sozialem Status dienten.
Hattingen
LWL-Museum Henrichshütte
Ans Werk! Werkstattausstellung (16.10.2025 bis 2027)
Die Henrichshütte erfindet sich neu! Gemeinsam mit Ihnen denken wir darüber nach, wie die Hütte in Zukunft aussehen soll. Die Werkstattausstellung nähert sich ihr mit neuen Perspektiven, Fragen und Vermittlungsmethoden.
Brücken der Kreativität. Perspektiven der Nachhaltigkeit (4.7. bis 4.10.)
Seit 2022 arbeiten 16 Künstlerinnen aus Marokko und dem Ruhrgebiet an einem gemeinsamen Austausch in Workshops und Ausstellungen. Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung bilden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.
Stadtmuseum
Realität und Fiktion. Gudrun Kemsa, Martina Sauter (6.6. bis 12.7.)
Die künstlerischen Arbeiten von Gudrun Kemsa und Martina Sauter widmen sich auf unterschiedliche Weise der Frage, wie Wirklichkeit entsteht, wahrgenommen und erzählt wird. Im Zusammenspiel beider Positionen entsteht ein vielschichtiger Dialog.
Herford
Marta
Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School (27.6. bis 10.1.)
Das Denken und Bauen des Architekten Frank Gehry ist maßgeblich mit dem Einfluss von Los Angeles und der dortigen Kunstszene verbunden. Diese umfassende Ausstellung widmet sich Gehrys früher künstlerischer Prägung
Mindset Los Angeles – Werke aus der Sammlung Schürmann (27.6. bis 8.11.)
Die Kunstszene aus Los Angeles als breites Mindset nimmt für einige Monate das gesamte Museum Marta ein. In diesem Teil des Projekts zeigen Werke aus der Sammlung Schürmann Positionen der 1990er- und Nullerjahre, die an die »Cool School Artists« anknüpfen, die im Erdgeschoss des Museums zu sehen sind.
Holzwickede
Haus Opherdicke
Zeitraumschweben. Blick auf die Zukunft (1.3. bis 6.9.)
Die Ausstellung begibt sich anhand von Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen und Videoarbeiten auf die Suche nach Aspekten, die das Verhältnis von Mensch und Zukunft beleuchten.
Hörstel
DA Kunsthaus Gravenhorst
West Farbe (28.6. bis 23.8.)
Die Ausstellung gibt Einblick in die Bandbreite systematischer Ansätze wie Monochromie, Farbfeldmalerei und konzeptuelle Malerei, ermöglicht neue Perspektiven auf das Medium Malerei und das Phänomen Farbe im Speziellen.
Wald. Holzzeit in Gravenhorst (29.3. bis 13.9.)
Die historische Präsentation zeigt den Gravenhorster Wald nicht als zeitenthobenen Naturraum, sondern als Ergebnis menschlicher Interessen und Nutzungen.
Kleve
Museum Kurhaus
Something that flees the hand (21.3. bis 28.6.)
Arbeiten von sieben internationalen Künstler*innen – Wisrah C. V. da R. Celestino, Sultan Çoban, Rashiyah Elanga, Xheneta Imeri, Hanni Kamaly, Arthur Stachurski, Tobias Hohn & Stanton Taylor – treten in einen Dialog mit der aktuellen MKK-Sammlungspräsentation.
Eberhard Havekost. Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994-2019 (14.6. bis 18.10.)
Der früh verstorbene Maler und Denker Eberhard Havekost (1967-2019) zählte zu den großen Hoffnungen der deutschen Gegenwartskunst. Seine Bildsprache verbindet die präzise Darstellung der sichtbaren Welt mit den Konditionen der Wahrnehmung selbst, insbesondere mit den digitalen Benutzeroberflächen von Smartphones oder Tablets.
Köln
Fuhrwerkswaage
Flow. Rebecca Racine Ramershoven (31.5. bis 6.6.)
Rebecca Racine Ramershoven zeigt neun Fotografien aus ihrer Serie flow. Gesten, Blicke, Hairstyles, Perlen und Materialien erscheinen dabei als Elemente einer Bildwelt, die von Gemeinschaft, Erinnerung, Widerstand und Präsenz erzählt.
Käthe Kollwitz Museum
Konturen des Inneren. Die Bildhauerin Louise Stomps (27.3. bis 28.6.)
Das Kollwitz Museum Köln widmet dieser zu Unrecht lange Zeit nur selten ausgestellten Künstlerin eine umfassende Retrospektive. Gezeigt werden rund 45 Skulpturen und 30 Papierarbeiten von Louise Stomps (1900-1988)
Kölnischer Kunstverein
Eine Stadt als Atelier (22.5. bis 19.7.)
Gezeigt werden Arbeiten von 35 zeitgenössischen Künstler*innen, die in Brüssel leben und arbeiten.
Stadtmuseum
Olga Oppenheimer (22.5. bis 13.9.)
Sie war eine Wegbereiterin der modernen Kunst im Rheinland – und geriet dennoch in Vergessenheit. Zu ihrem 140. Geburtstag erinnert die Schau an die Kölner Künstlerin Olga Oppenheimer und ihr außergewöhnliches, zugleich tragisches Leben.
Kolumba
»make the secrets productive!«. Kunst in Zeiten der Unvernunft (15.9.2025 bis 14.8.2026)
Die Jahresausstellung im Kolumba beschäftigt sich mit den Schmerzpunkten unserer Gegenwart und erinnert gleichzeitig – der Bedrohung zum Trotz – an die Freiheit des Denkens, das gemeinschaftliche Aushandeln, das Spiel und die Kraft der Utopie.
MAKK Museum für Angewandte Kunst
O.M. Ungers – Architektur als Idee (22.5. bis 27.9.)
Anlässlich des 100. Geburtstags des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers (1926–2007) widmet das MAKK dem international einflussreichen Architekten, Theoretiker und Professor diese Ausstellung. Sie beleuchtet Ungers’ Verständnis von Architektur als geistige Disziplin.
Museum Ludwig
Yayoi Kusama (14.3. bis 2.8.)
Die Ausstellung führt auf eine Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen mit über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, und durch eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance und Literatur.
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Sammlung Fotografie: Zweimal Deutschland um 1980 (18.4. bis 11.10.)
Die Präsentation zeigt eine Auswahl von Fotografien aus Ost- und Westdeutschland, die um das Jahr 1980 entstanden sind. Die Arbeiten von sieben Fotograf*innen geben Einblicke in gesellschaftliche und alltägliche Lebenswelten beider deutscher Staaten.
Hier und jetzt im Museum Ludwig. De/Collecting Memories from Turtle Island (7.2. bis 8.8.)
Im Zentrum dieser Ausstellung stehen zwei zeitgenössische, US-amerikanische Künstlerinnen: Marie Watt und Wendy Red Star.
Schultze Projects#4. Kresiah Mukwazhi (20.9.2024 bis 14.6.2026)
Alle zwei bis drei Jahre lädt das Museum Ludwig eine Künstler*in ein, die größte Wand im Haus – die Stirnwand im Treppenaufgang – neu zu gestalten. Für die vierte Ausgabe der Schultze Projects hat Kresiah Mukwazhi (*1992 in Harare, Zimbabwe) eine neue Wandarbeit entwickelt.
Schultze Projects #5. Jana Euler (18.7.2026 bis Juli 2028)
Jana Euler schafft ein neues großformatiges Werk für die Stirnwand im Treppenaufgang. Mit Humor dekonstruiert sie in ihren Bildern Machtstrukturen und Geschlechterstereotypen. Die Serie Schultze Projects ehrt den Informel-Maler Bernard Schultze und seine Partnerin Ursula Schultze-Bluhm.
Museum für Ostasiatische Kunst
Schichten und Schnitte (18.6.2026 bis 31.1.2027)
Seit Jahrtausenden zählt der Saft des Lackbaums zu den kostbarsten Werkstoffen Ostasiens. Die Ausstellung vereint rund 60 bedeutende chinesische Lackarbeiten vom 12. bis ins frühe 17. Jahrhundert aus einer Kölner Privatsammlung, ergänzt durch hauseigene Stücke.
99 Schalen – Ein Kosmos (23.4. bis 25.10.)
Im Foyer des Museums für Ostasiatische Kunst begegnen sich Architektur, Natur und zeitgenössische Kunst. 99 handgefertigte Schalen der international renommierten Keramikerin Young-Jae Lee (*1951) treten in einen wechselwirkenden Dialog mit ihrem Umfeld.
Zum Mondjahr des Pferdes (3.12.2025 bis 31.12.2027)
Die Ausstellung fokussiert sich auf das Sujet des Pferdes in der ostasiatischen Kunst.
Über die »Linie« (8.2.2025 bis Frühjahr 2027)
Die Schrift und ihr künstlerischer Ausdruck, die Kalligrafie (kor. seoye), spielen in der koreanischen Kunst eine wichtige Rolle. Die Ausstellung zeigt Werke zeitgenössischer Schriftkunst und traditioneller sowie moderner Malerei.
»Le directeur est mort! Vive le directeur!« (5.8.2025 bis Frühjahr 2027)
Die Jubiläumspräsentation würdigt den ehemaligen Direktor Roger Goepper (1925–2011), dessen Geburtstag sich zum 100. Mal jährt.
Ostasien in Bewegung (11.9.2025 bis Frühjahr 2027)
Im MOK ist ein neuer, offen mit den China-, Korea- und Japan-Galerien verbundener Präsentationsraum entstanden. Transregional ausgerichtet, fokussiert er im Rotationsprinzip Neuzugänge des Museums, ebenso Kunst der Gegenwart.
Lebendige Bilder (6.11.2025 bis Frühjahr 2027)
Buddhistische Bildwerke entstanden meist in rituellem Kontext. Die Ausstellung präsentiert Glanzstücke der hauseigenen Sammlung.
Museum Schnütgen
Licht in Dunklen Zeiten (3.4.2025 bis 11.10.2026)
Präsentiert wird eine kostbare Auswahl von Glasmalereien aus dem Khanenko Museum in Kyjiw (Kiew), welche zum ersten Mal außerhalb der Ukraine zu sehen sind. Im Dialog mit Glasmalereien aus dem Museum Schnütgen werden sie im Glasmalereisaal inszeniert.
NS-Dokumentationszentrum
We… together. Gemeinsam. Demokratisch. Handeln. (18.9.2025 bis 30.8.2026)
Wählen, demonstrieren, sich politisch engagieren … all das sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie. Aber wo erleben wir Demokratie im Alltag? Und wie können wir sie aktiv gestalten? In den Themenräumen der Ausstellung kann man sich von Beispielen Kölner Gruppen inspirieren lassen.
Rautenstrauch-Joest-Museum
We are what we are not (7.5. bis 30.8.)
Die Schau zeigt keine Objekte aus den Beständen des RJM. Der Kurator und Künstler Yohannes Mulat Mekonnen richtet den Blick vielmehr auf das, was nicht mehr da ist – und fragt, was diese Abwesenheiten über das Museum, seine Geschichte und seine Machtstrukturen erzählen.
Römisch-Germanisches Museum
Übergangsquartier im Belgischen Haus

© Frank Dömer
SK Stiftung Kultur
Lebensräume – Zeitgenössische Perspektiven aus NRW (13.3. bis 12.7.)
Ausgehend von unterschiedlichen Orten in Nordrhein-Westfalen kommen in der Ausstellung am Beispiel von 14 Positionen wesentliche Aspekte der Gegenwart zur Betrachtung.
Skulpturenpark
KölnSkulptur #11: Body Manoeeuvres (23.6.2024 bis 30.6.2026)
Die 11. Ausgabe von KölnSkulptur sieht sich im Spannungsfeld zwischen Monumentalem und Ephemerem. Dabei werden wichtige Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst in den Blick genommen und global relevante Themen verhandelt.
Temporary Gallery
Ins Himmelszelt es leuchtet leuchtend rot* (4.5. bis 9.8.)
Im Zentrum stehen Werke von Nie Pastille. Ihre Objekte folgen nicht den festgelegten Pfaden eines einzigen Mediums, sondern vereinen unterschiedlichste Materialien wie Holz, Wolle, Leinwand, Stoffe, Pigmente, Blätter und Zweige.
Wallraf-Richartz-Museum / Fondation Corboud
B(l)ooming – Barocke Blütenpracht (5.6.2025 bis 2.8.2026)
Mit bekannten und unbekannten, zum Teil neu erforschten und frisch restaurierten Stillleben, Porträts und Allegorien aus Privatsammlungen und eigenem Bestand präsentiert das Kölner Museum den Boom und die Vielfalt von Blumenmotiven im Barock.
Kranenburg
Katharinenhof
Thomas Baumgärtel – Niederrhein-Tour (16.5. bis 30.8.)
Das Museum Katharinenhof Kranenburg zeigt an vier Standorten Werke des Bananensprayers Thomas Baumgärtel.
Krefeld
Museum Haus Esters / Haus Lange
Acaye Kerunen Apoi (19.4. bis 6.9., Haus Lange)
Acaye Kerunen, geboren in Uganda, arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Film, Klang, Poesie und ist ebenso als Kuratorin tätig. Die Schau in Haus Lange ist ihre erste museale Einzelausstellung und ihr Debüt in Deutschland.
Bernhard Fuchs. Heustock (19.4. bis 6.9., Haus Esters)
Heustock ist eine neue Werkserie von Bernhard Fuchs (Jahrgang 1971), die 2018 bis 2024 in Oberösterreich entstanden ist.
Kaiser Wilhelm Museum
Schöne Anarchie. Johan Thorn Prikker und seine Zeit (ab 17.5.)
Die Kunstmuseen Krefeld besitzen mit rund 1000 Arbeiten den umfangreichsten Bestand von Arbeiten Johan Thorn Prikkers (1868-1932), der zu den prägenden Künstlern der 1910er und 1920er Jahre im Rheinland gehört. Erstmals seit den 1960ern wird diesem Bestand eine umfangreiche Präsentation gewidmet.
Lage
LWL-Museum Ziegelei
Fantastisch bauen (3.5. bis 27.9.)
Beim Thema Bauen beherrschen Krisenszenarien die Diskussion. Die Werkstattausstellung wirft einen Blick auf neue Ansätze, stellt Baustoffe sowie teils fantastisch anmutende Bauprojekte vor.
Lemgo
Städtische Galerie Eichenmüllerhaus
Rainer Zerback: The World Without Us (10.5. bis 5.7.)
Was wäre, wenn der Mensch von der Erde verschwände? Wie sähe unser Planet ohne uns aus? Die Ausstellung entwirft dieses Szenario – in stillen, flirrenden Fotografien.
Antje Blumenstein: color/light/space (10.5. bis 5.7.)
Gezeigt werden aktuelle Arbeiten von Antje Blumenstein. Die Künstlerin nutzt fluoreszierende Acrylglasplatten, um Sonnen- oder Umgebungslicht einzufangen und es an den Rändern zu streuen, wodurch ein faszinierendes Leuchten entsteht.
Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
Liebe oder Last?! – Baustelle Denkmal (3.3. bis 5.7.)
Die multimediale Ausstellung wirft einen Blick auf das kontroverse Thema Denkmalschutz und gibt Antworten auf viele Fragen, irrtümliche Annahmen oder gängige Vorurteile.
Leverkusen
Museum Morsbroich
Helen Brecht. Liegenschaften – KHM-Förderpreis für Künstlerinnen (10.5. bis 6.9.)
Helen Brecht (*1987, lebt und arbeitet in Köln) ist die Preisträgerin des KHM-Förderpreises für Künstlerinnen (FLINTA*) 2026. Die Präsentation im Museum Morsbroich umfasst mehrere Werkkomplexe der Künstlerin aus den letzten drei Jahren.
Lichtenau-Dalheim
Kloster Dalheim / LWL-Museum für Klosterkultur
Die Macht der Regeln – zwischen Freiheit und Kontrolle (20.5.2026 bis 30.5.2027)
Die große Sonderausstellung fragt nach dem Einfluss von Gesetzen, Geboten, Vorschriften und Verordnungen auf das Miteinander unterschiedlichster Gemeinschaften – von ganzen Staaten über das Fußball-Team bis an den Familientisch.
Lippstadt
Kunstverein
Rosario Buccellato – »Di giganti e popoli nomadi« (11.7. bis 16.8.)
Rosario Buccellato ist ein sizilianischer Maler, der klassische Maltechniken und Themen mit moderner Eigenständigkeit verbindet.
Lüdinghausen
Burg Vischering
Schlossgeflüster: Fotografien an geheimen Orten (22.3. bis 1.11.)
Die Fotografin Gisela Schäper spürt geheimen Orte auf. In den Räumen der historischen Burg Vischering treten ihre Bilder in einen Dialog mit ihrer Umgebung.
Marl
Skulpturen Museum
Übergangsquartier: Georg-Herwegh-Straße 63-67
Mettingen
Draiflessen Collection
Mix & Match (20.5. bis 18.10.)
In der Ausstellung MIX & MATCH begegnen sich Archiv und Sammlung der Draiflessen Collection in vier epochen- und medienübergreifenden Themenräumen.
MMIII Kunstverein
Stefanie Klingemann. Raum Greifen (27.6. bis 6.9.)
Klingemann arbeitet konzeptuell, ortsspezifisch, performativ und partizipativ. Im MMIII Kunstverein interessieren sie besonders Räume und Nischen, die den Besucher*innen verborgen bleiben.
Museum Abteiberg
Grant Mooney. sum (29.3. bis 20.9.)
Die Ausstellung ist die erste Museumsausstellung von Grant Mooney in Europa und zugleich eine Einzelausstellung, die sich in ein Projekt mit Werken anderer Künstler*innen erweitert.
Feldversuch #5: Saito – Ay-O (20.11.2025 bis 22.11.2026)
In der Ausstellungsreihe Feldversuche werden die Fluxus-Bestände von Sammlung/Archiv Andersch seit 2021 präsentiert. Diese fünfte ist zugleich die letzte Folge der Reihe. Sie zeigt etwa humorvolle Druckgrafiken von Tomas Schmit und André Thomkins sowie Schachspiele von Takako Saito und Multiples von Daniel Spoerri.
Moers
Kunstverein Peschkenhaus
3 Zimmer Küche Diele Bad (1.3. bis 21.6.)
Die große Abschlusspräsentation der 5-jährigen Ausstellungsreihe zum Thema »Wohnen« versammelt die Arbeiten von 52 ausgewählten Künstler*innen, die in den vergangenen Jahren an der Reihe beteiligt waren.
Monschau
Fotografie Forum der StädteRegion Aachen
Pietro Donzelli: Zwischenzeiten (10.5. bis 2.8.)
Pietro Donzelli (1915–1998) gilt als einer der bedeutendsten Akteur*innen der italienischen Fotografie. Die Ausstellung präsentiert Aufnahmen aus den 1940er, 50er und 60er Jahren – einer Zeit, in der Italien von großen Umbrüchen gekennzeichnet war.
Mülheim an der Ruhr
Kunstmuseum
100 Jahre Stadthalle Mülheim. Moderne im Wandel (8.2. bis 21.6.)
Namhafte Fotografierende haben die Errichtung der Stadthalle, die Umbauten sowie die Innenräume in verschiedenen Zeiten und Bauphasen dokumentiert. Die Ausstellung zeigt Fotos von Albert Renger-Patzsch, Hugo Schmölz, Evelyn Serwotke, die im Auftrag der Stadt aufgenommen wurden.
Im Garten der Kunst (8.2.2026 bis 7.2.2027)
Dieser zweiten Teil der Reihe „Im Garten der Kunst“ führt mit vier weiteren Protagonisten der Sammlung Ziegler fort: Nach Klee, Feininger, Nolde im ersten Teil folgen nun Marc, Macke, Heckel, Jawlensky.
Rebekka Benzenberg. They Longing For An Ancient Tragedy (26.4. bis 13.9.)
Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Skulptur Flora (1920) von Richard Langer, die heute in einem halböffentlichen Raum in Mülheim an der Ruhr steht. Benzenberg hat sie 2025 abgeformt und ihr den Titel Dream Baby Dream gegeben.
Münster
Kunsthalle Münster
Zauri Matika. You may not want to be here (13.6. bis 13.9.)
Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung des georgischen Künstlers. Mit seiner Kamera bezeugt Matikashvili Geschichten der Gegenwart, dokumentiert gesellschaftliche, politische oder historische Geschehnisse und befragt soziale Ordnungen.
Kunstmuseum Pablo Picasso
Christo und Jeanne-Claude: Unrealisiert (4.4. bis 28.6.)
Erstmals in Deutschland befasst sich eine Ausstellung mit den nicht realisierten Projekten von Christo und Jeanne-Claude, die vor allem durch ihre spektakulären Interventionen im Stadt- und Landschaftsraum Berühmtheit erlangten.
Hier geht es zum Text über Christo und seine Anfänge in NRW.
Schwindelgefühle – Picassos (Bild-)Architekturen (5.5. bis 28.6.)
Mit über 50 Exponaten aus den Sammlungsbeständen erkundet die Studioausstellung Picassos künstlerisches Verhältnis zur Architektur.
Giacometti, Picasso, Masson, Dubuffet – Grenzgänger der Pariser Moderne. Sammlung Klewan (11.7. bis 25.10.)
Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster präsentiert über 200 Gemälde, Skulpturen und Grafiken der Pariser Moderne aus der hochkarätigen Privatsammlung des Münchner Sammlers Helmut Klewan.
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Reiselustig. Unterwegs mit dem Hasen Felix (28.3. bis 13.9.)
Ans Meer, über die Berge und rein ins Grüne – gemeinsam mit dem beliebten Kuschelhasen Felix geht es auf Reisen nah und fern.
Westfälischer Kunstverein
Steffanie Jemison. Augur (27.6. bis 20.9.)
In Steffani Jemisons raumgreifender Ausstellung verbinden sich Zustände des Aushaltens und Entkommens zu einer dichten Installation aus Klang, Skulptur, Zeichnung und Video.
Radar: Swinda Oelke Ray Optics (27.6. bis 20.9.)
In ihrem RADAR-Projekt bezieht sich Swinda Oelke auf das physikalische Teilgebiet der Strahlenoptik.
Neuss
Clemens Sels Museum
Novaesium. Neupräsentation der Römischen Sammlung (ab 12.10.2025)
Nach über drei Jahren umfassender Sanierung lädt die Neupräsentation der beeindruckenden Römischen Sammlung zu einer erlebnisreichen Begegnung mit der Antike ein.
Angelika March-Rintelen. Garten der Erinnerung (30.4. bis 11.10.)
Die Studioausstellung zeigt Werke der 1952 in Neuss geborenen und 2023 als CityARTists ausgezeichneten Künstlerin Angelika March-Rintelen. In ihren Arbeiten geht es um das bewusste Bewahren von höchst fragilen und vergänglichen Dingen aus der Natur.
Feld-Haus, Museum für Populäre Druckgrafik
Endlich Schöner Wohnen. Farbige Öldrucke zwischen Kitsch und Kostbarkeit (10.5.2026 bis 4.4.2027)
Farbige Elfenreigen, röhrende Hirsche oder sentimentale Madonnenbilder – passend gerahmt und in teils besonderen Formaten wie dem sogenannten Schlafzimmerbild fand der farbige Öldruck um 1900 eine weite Verbreitung.
Insel und Raketenstation Hombroich
Vom Sperrgebiet zum Ort der Künste – Die Raketenstation Hombroich (19.4. bis 9.8., Siza-Pavillon, Raketenstation)
Die Ausstellung versammelt fotografische Dokumentationen der früheren Raketenstation, NATO Lagepläne sowie Grundrisszeichnungen zum Ausbau und zur Begrünung des Areals, die den Übergang vom Militärstandort zum Ort der Künste abbilden.
Wachhaus #20: Antonia Jüdt (3.5. bis 28.6., Wachhaus, Raketenstation)
Antonia Jüdt beschäftigt sich in ihrer Installation im Wachhaus mit den dekorativen Qualitäten der Kunst: Sie übersetzt das Gemälde Herbstlandschaft mit vier Bäumen von Vincent van Gogh in eine Zeichnung, mit der sie eine Leinwand umhüllt.
Langen Foundation
Adam Pendleton: Can I Be? (19.4. bis September)
Die umfassende Einzelausstellung von Adam Pendleton führt zentrale Werkgruppen aus Malerei, Zeichnung, Skulptur, Video und Installation zusammen. Pendleton ist weithin bekannt für eine künstlerische Praxis, die die Sprache der Abstraktion neu befragt.
Skulpturenhalle
Jane und Louise Wilson (6.2. bis 16.8.)
Die 1967 in Newcastle upon Tyne, Großbritannien, geborenen Schwestern Jane und Louise Wilson verbinden in ihren Arbeiten konzeptuell Video, Fotografie und Sound zu Untersuchungen von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Machtverhältnissen.
Oberhausen
Gasometer
Mythos Wald (20.3. bis 30.12.)
Der Gasometer Oberhausen führt in die Schönheit unserer Wälder. In unterschiedlichen Kapiteln präsentiert die Schau die Diversität unserer Waldgebiete, deren Ökosysteme so unterschiedlich sind, wie die Klimazonen in denen sie vorkommen.

Ludwig Galerie Schloss Oberhausen
Anja Niedringhaus. An vorderster Front (10.5. bis 13.9.)
Der Schwerpunkt im fotografischen Werk von Anja Niedringhaus liegt in den einfühlsamen Bildern, die sie in Kriegs- und Krisengebieten aufgenommen hat. An vorderster Front, meist als einzige Frau, beobachtet sie vor allem die menschlichen Regungen.
Von Adamas bis Zauberlehrling. Kunst in Oberhausen – fotografiert von Rainer Schlautmann (14.6. bis 4.10.)
Der Oberhausener Fotograf Rainer Schlautmann (*1971) hat die Kunst im öffentlichen Raum gekonnt in Szene gesetzt. Seine Fotografien lassen so manches Kunstwerk in einem neuen Licht erscheinen.
LVR-Industriemuseum Peter Behrens Bau
LVR-Industriemuseum St. Antony-Hütte
Anne Winterer – Rheinland und Ruhrgebiet im Blick (28.6.2024 bis 28.6.2026)
Erstmals werden Arbeiten der Fotografin Anne Winterer (1894–1938) gezeigt. Von Mitte der 1920er bis Mitte der 1930er Jahre führte sie zusammen mit Erna Hehmke die „Lichtbildwerkstatt Hehmke-Winterer“ in Düsseldorf.
Versorgt! Betriebliche Fürsorge bei der GHH
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die betriebliche Fürsorge der GHH. Ob Jubiläumsfeiern, Sanitätseinrichtungen, Wohnungsbau, Kinderfeste oder Konsumanstalten. Die Fotografien spiegeln Leben und Alltag der mit der GHH verbundenen Menschen.
LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg
Wegen Umbauarbeiten geschlossen (bis 2027)
Oelde
Kulturgut Haus Nottbeck
Die Zukunft der Literatur (18.4. bis 2.8.)
Das Museum für Westfälische Literatur wird 2026 fünfundzwanzig Jahre alt. Zeit nicht nur für eine Bilanz, sondern auch für einen Blick in die Zukunft.
Paderborn
Diözesanmuseum
Connect #2: Influenced by Kunigunde (29.3. bis 28.6.)
Wer war Kunigunde? Eine schöne Kaiserin, eine mächtige Herrscherin, eine Heilige? Wie haben sich Frauenbilder heute verändert und was hat eine Frau aus dem Mittelalter mit uns zu tun? Fragen wie diese bearbeitet das Paderborner Frauenkollektiv StudioEINZ in dieser Ausstellung.
LWL-Museum in der Kaiserpfalz
Von Co-Living bis Glamping. Die Römer an Pader und Lippe (19.6. bis 1.11.)
Die Ausstellung führt in die Welt der römischen Militärlager an Pader und Lippe. Archäologische Funde vermitteln Einblicke in den Alltag der Soldaten.
Ratingen
LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford
Ausstellungswerkstatt. Weiße Kleider (ab Januar 2025)
Die Ausstellungswerkstatt zeigt Damenmode aus der Zeit zwischen 1770 und den 1850er Jahren. Nach historischen Vorlagen aus dem Rokoko, dem Empire und dem Biedermeier verdeutlichen die nachgeschneiderten Modelle die Zusammenhänge zwischen Mode, Frauenbild und Gesellschaft.
Museum Ratingen
Linie Fläche Raum – 100 Jahre Museum Ratingen (13.3. bis 16.8.)
Die umfassende Jubiläumsschau zeigt die Entwicklung der Sammlung, deren Schwerpunkt auf Kunst von 1945 bis heute liegt.
Bauen als Kulturbeitrag – Die Architektur des Museum Ratingen (29.5.2026 bis 28.2.2027)
Das Museum Ratingen präsentiert als Ort der Kunst, Architektur und der Reflexion über Geschichte diese Ausstellung. Ihr Ziel ist es, das Museum mit seiner additiven Architektur in der Museumsentwicklung der vergangenen 50 Jahren zu verorten.
Recklinghausen
Ikonenmuseum
Viten, Wunder und Legenden (18.7. bis 8.11.)
Die Austellung zum 70-jährigen Jubiläum des Ikonen-Museums widmet sich Ikonen, die Geschichten in narrativen Bildsequenzen zeigen. Häufig geschieht dies in Form eines Bilderzyklus auf dem Rand einer Ikone, der um die zentral dargestellte Heiligenfigur herum verläuft.
Kunsthalle
Ragnar Kjartansson: Sunday Without Love (3.5. bis 16.8.)
Die Kunstausstellung der Ruhrfestspiele zeigt Ragnar Kjartansson. Der 1976 in Island geborene Künstler gehört zu den einflussreichsten zeitgenössischen Künstler*innen aus dem nordischen Raum. Er ist vor allem für seine humorvollen wie melancholischen Werke bekannt, die auf große Themen wie die Zeit, Emotionen oder das Scheitern verhandeln.
Remagen
Arp Museum – Bahnhof Rolandseck
Wirklich. Kunst und Realität 1400-1900 (29.3. bis 6.9.)
Rund 70 Werke – Gemälde, Skulpturen, Miniaturen und Fotografien – zeigen den Wandel unserer Wirklichkeitsvorstellung durch fünf Jahrhunderte.

© Courtesy of Annet Gelink Gallery, Amsterdam; Sommer Contemporary Art, Tel Aviv; Galleria Raffaella Cortese, Milan; Petzel Gallery, New York; Capitain Petzel, Berlin, Cecilia Hillström Gallery, Stockholm and Galerie Peter Kilchmann, Zurich
Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne (10.7.2026 bis 10.1.2027)
Seit jeher dient der Weltraum als mächtige Projektionsfläche für Sehnsüchte und Utopien. Apokalyptisches Erwachen und exzentrischer Grenzverlust werden mit rund 100 Werken von der Moderne bis zur Gegenwart beleuchtet.
Rheine
Museum Kloster Bentlage (14.6. bis 12.7.)
In einer Fotoausstellung zeigt Hermann Willers die Vielfalt barocker Formensprache. Eine eigens erstellte Posteredition und ein Buch, ergänzt durch heitere literarische Betrachtungen zu Bentlage aus der Feder von Usch Hollmann, sind geplant. Der Verkaufserlös sowie erbetene Spenden kommen der Restaurierung des Barocktors von Kloster Bentlage zugute.
Selm
Schloss Cappenberg
Unter Tage. Alfred Schmidt – Kumpel & Kohle im Ruhrgebiet (10.5. bis 25.10.)
Schmidts Werk ist wegweisend für nach wie vor aktuelle Debatten über den Strukturwandel des Ruhrgebiets: Er zeigt, wie Industrie und Natur ineinandergreifen.
Siegen
Kunstverein Siegen
Der Paravent ist ein Objekt des Dazwischen (15.5. bis 21.6.)
Der Paravent verweist nicht nur auf architektonische, sondern auch auf kunsthistorische Strategien der Raumgliederung und macht sichtbar, dass Raum immer wieder neu interpretiert werden kann. Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen, die dieses Prinzip auf unterschiedliche Weise weiterdenken.
Museum für Gegenwartskunst
Das soziale Leben der Dinge (17.4. bis 27.9.)
In ihren Installationen, Skulpturen, Fotografien und Videos nehmen die drei Künstler*innen Gegenstände des Alltags, wie Matratzen, Waschbecken, Kaffeebecher, Wächterlöwen oder Puppen zum Ausgangspunkt ihrer Arbeiten.
MGK Walls: Cory Arcangel. End User (19.9.2025 bis 27.9.2026)
Die 1978 geborene US-Künstlerin Cory Arcangel hat für die fünfte Ausgabe der MGKWalls eine Serie neuer Arbeiten entwickelt.
Soest
Museum Wilhelm Morgner mit Raum Schroth
I’m Calling Video Works (31.5. bis 16.8.)
Der Videoparcours versammelt ikonische und aktuelle Positionen der internationalen Videokunst und bringt Werke bedeutender Künstler*innen aus mehreren Generationen zusammen.
Renate Weh: Welcome Back (31.5. bis 16.8.)
1969 gewann Renate Weh den Wilhelm Morgner-Preis der Stadt Soest und löste damit einen Kunstskandal aus. Die Ausstellung zeichnet das außergewöhnliche Werk der Künstlerin nach und zeigt zentrale Werkphasen ihres experimentellen Schaffens.
Ignacio Uriate »Dichtung. In Arbeit« (10.5. bis 13.9.)
Ignacio Uriarte, 1972 in Krefeld geboren, arbeitet mit alltäglichen Büro- und Schreibmaterialien wie Kugelschreibern, Bleistiften oder Papier. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Arbeiten auf Papier sowie raumbezogene Installationen.
Solingen
LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs
Probiert? Kapiert! (18.5.2025 bis 11.10.2026)
In der Mitmach-Ausstellung für Kinder und Jugendliche stellen sich Besuchende aktiv technischen Herausforderungen, die es bereits in den ehemaligen Fabriken zu lösen galt. Alles wird auf die ganz eigene Weise ausprobiert – und kapiert!
Zentrum für verfolgte Künste
»Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!«. Dada als politische Kunst (9.5. bis 13.9.)
Antibürgerlich, anarchistisch und pazifistisch übte Dada mit scharfem Blick und beißender Satire Gesellschaftskritik. Zum 110. Geburtstag feiert die Ausstellung die Kunstbewegung Dada und zeigt die Aktualität ihres politischen Engagements.
Steinfurt
Heinrich Neuy Bauhausmuseum
Das Bauhaus trifft zeitgenössische Kunst (25.1. bis 12.7.)
Rupprecht Geiger, Georg Pfahler, Otto Piene, Sigmar Polke. Limitierte Serigraphien dieser und weiterer Künstler werden in ein besonderes Licht gesetzt. Es bleibt dem Betrachter überlassen, Parallelen und Kontraste zu den Arbeiten von Heinrich Neuy zu entdecken.
Troisdorf
Bilderbuchmuseum
Anke Kuhl. Tach zusammen (10.5. bis 6.9.)
Was aber macht die Illustrationskunst Anke Kuhls so besonders? Anke Kuhl zeigt keine Scheu vor unterschiedlichen Buchgenres und heißen Themen. Mit Taktgefühl und Humor gelingt es ihr, tabuisierte Wirklichkeiten kindgerecht darzustellen.
Kein Kinderkram. Comics für Kinder (26.4. bis 30.8.)
Gezeigt wird eine Auswahl von Kindercomics, die derzeit den Bilder- und Kinderbuchmarkt stark beeinflussen.
Unna
Zentrum für Internationale Lichtkunst
Light Dialogues (13.6.2026 bis 10.1.2027)
Anders als frühere Präsentationen, die häufig auf Rauminstallationen fokussierten, setzt diese Ausstellung auf Verdichtung: Rund 20 ikonische Kunstwerke treten in einen vielschichtigen Dialog.
Carlernst Kürten Stiftung
Peter Stohrer. Rasterrausch (26.4. bis 19.7.)
Die Ausstellung zeigt einen Ausschnitt aus dem Werk des 2017 verstorbenen Malers und Kurators Peter Stohrer.
Wadersloh-Liesborn
Abtei Liesborn – Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Das Fußball-abc … Die WM-Edition (7.6. bis 31.7.)
Die beiden westfälischen Autoren Peter Menne (Karikaturist) und Augustin Upmann (Satiriker) haben sich in ihrer aktuellen Publikation dem Fußball angenommen. In der Ausstellung werden mehr als 50 Originalzeichnungen gezeigt. Außerdem verwandelt sich die Ausstellungsfläche in ein Spielfeld der besonderen Art.
Waltrop
LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg
Von hier nach dort. Unterwegs mit Kompass und Navi! (13.6.2026 bis 10.10.2027)
Die Mitmach-Ausstellung rund um die Themen Orientierung und Navigation richtet sich speziell an Acht- bis Zwölfjährige, ist aber interessant für Groß und Klein.
Helles Licht bei der Nacht (21.5. bis 23.12.)
2014 startete der Bergmann Wolfgang Schubert die Aktion „Lichtwechsel“. Seitdem taucht er Fördergerüste und Fördertürme von Zechen in buntes Licht. Die farbenfrohen Illuminationen erinnern an die Strahlkraft, die der Bergbau in den Revieren entfaltete.
Witten
LWL-Museum Zeche Nachtigall
IndustrieArt-EN – anders denken – anders sehen (30.5. bis 13.9.)
Philip Ian Pearce (Fotokünstler), Vasilij Plotnikov (Bildhauer) und Achim Brodde (Fotograf/Digitalisierung) haben sich die Frage gestellt, wie sich Kunst mit der industriellen Gegenwart verbinden lässt. Die daraus entstandenen Fotografien, Skulpturen und Installationen zeigen ungewöhnliche Interpretationen.
Wuppertal
Kunsthalle Barmen
Merry Company (23.5. bis 13.9.)
Die Ausstellung lädt dazu ein, Gemeinschaft nicht nur zu betrachten, sondern mitwirkend zu erleben.
Skulpturenpark Waldfrieden
Rebecca Horn – Emotion in Motion (14.3. bis 30.8.)
Die retrospektiv angelegte Schau vereint großformatige Installationen und kinetische Kunstwerke aus vier Jahrzehnten und zeigt in allen Ausstellungshallen sowie in der Villa Waldfrieden das vielseitige, medienübergreifende Schaffen einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
Von der Heydt Museum
Carl Grossberg. Sachlich – Magisch – Visionär (22.3. bis 30.8.)
Die Ausstellung feiert die Wiederentdeckung eines der herausragenden Maler der Neuen Sachlichkeit: Carl Grossberg (1894–1940). Sein umfangreiches Werk ist in nur knapp 20 Jahren entstanden und widmet sich fast ausschließlich den Themen Architektur und Industrie.
Zeiten und Räume. Klassiker der Sammlung (24.3.2024 bis Mai 2027)
Die neu konzipierte Sammlungspräsentation vereint ausgewählte Gemälde und Skulpturen vom 17. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre – viele davon ausgesprochene Lieblinge des Publikums.
Museum A bis Z: Von Anfang bis Zukunft (11.1.2025 bis 10.1.2027)
Die Ausstellung „Museum A bis Z: Von Anfang bis Zukunft“ ermöglicht einerseits ungewohnte und unbekannte Einblicke in die Geschichte und die Vielfalt der Sammlung und richtet andererseits den Blick in die Zukunft.






