Was ist in welchen Kunsthäusern zu sehen? Regelmäßig aktualisiert die kultur.west-Redaktion unseren Ausstellungskalender – ergänzt um Hintergründe, Porträts und Besprechungen.
Couven Museum
Tinte trifft Tusche (26.9. bis 18.4.)
Die Ausstellung bringt kunstvoll gestaltete Schreibgeräte des Jugendstils aus der Sammlung Dr. Julius Rohm mit eigens für die Ausstellung entstandenen Tuschezeichnungen des Aachener Künstlers Stephan Wunsch zusammen.
Farina. Ein italienischer Frühlingsmorgen im Flacon (1.5. bis 2.11.)
Mit halbjährlich wechselnden Flacons dokumentiert diese Kabinettausstellung die Geschichte des Eau de Cologne und der »roten Marke« Farina ebenso wie die Historie des Familienunternehmens und sogar des Markenschutzes.
Kunsthaus NRW
Berit Schneidereit, entangled lines X Sigmar Polke (10.10. bis 31.1.)
Im Rahmen des internationalen Forschungs- und Vermittlungsprojekts Sigmar Polke. Athanor NOW, initiiert von der Anna Polke-Stiftung, hat die Künstlerin Berit Schneidereit (* 1988, lebt und arbeitet in Düsseldorf) für das Kunsthaus NRW ein ortsspezifisches Ausstellungsprojekt entwickelt, das über den Zeitraum eines halben Jahres in zwei ineinandergreifenden Teilen realisiert wurde.
Ludwig Forum für Internationale Kunst
Margit Palme. Neuzugänge (1.10. bis 4.4.)
Selbstbewusste, expressive Frauenfiguren sind die Protagonistinnen in den Druckgrafiken von Margit Palme (1939-2025). Durch ihre Nähe zur Pop Art ermöglichen Palmes Arbeiten eine kritische Hinterfragung und Erweiterung des nach wie vor stark männlich und US-amerikanisch geprägten Verständnisses dieser Kunstrichtung.
30 Werke für 100 Tage – Die Sammlung Ludwig und die Gegenwartskunst (28.6. bis 18.10.)
Die Ausstellung geht für 100 Tage zurück zu den frühen Erwerbungen zeitgenössischer Kunst des Aachener Sammlerehepaares Peter und Irene Ludwig. Bis zum Herbst 2026 präsentiert sie rund 30 Highlights der US-amerikanischen Bestände des Ludwig Forums aus der Zeit ab 1960.
Nam June Paik. Earth, Moon, Sun (bis auf Weiteres)
Die dreiteilige Multimonitorinstallation »Earth, Moon, Sun« (1990) des Videokünstlers Nam June Paik (1932 – 2006) zählt zu den zentralen Werken der Aachener Bestände und ist nun vollständig und restauriert zu erleben.
Body Matters. Körperlichkeit in der Videokunst der 1970er Jahre (17.3. bis 15.11.)
Präsentiert werden zehn Arbeiten aus dem umfangreichen Videoarchiv des Ludwig Forums, die sich auf unterschiedliche Weise mit Körperlichkeit befassen.
Double Wall Project: Ulrike Müller (9.12.2023 bis 31.12.2026)
Die Wandbilder Paper Body (ghost) und Paper Body (pointer) von Ulrike Müller (beide 2023), sind temporäre Monumentalisierungen zweier kleinformatiger Collagen, die für die Architektur im Ludwig Forum entsprechend vergrößert als Farbflächen auf die Wand übertragen wurden.
Jesko Fezer und die Kooperative für Darstellungspolitik. Aktuelle Prozessgestaltung (23.5.2026 bis 31.12.2028)
Jesko Fezer und die Kooperative für Darstellungspolitik begleiten ab Mai 2026 gestalterisch tastend den Veränderungsprozess des Ludwig Forum.
Suermondt-Ludwig-Museum
Tim Berresheim. Ort Zeit Kontinuum (24.6.2025 bis 13.12.)
Präsentiert werden Ergebnisse eines großangelegten digitalen Kunst- und Teilhabeprojekts, das Tim Berresheim mit Aachener Schüler*innen realisiert hat. Zudem zeigt Berresheim eine neue, eigens für das Museum hergestellte ortspezifische 360-Grad- Wandarbeit.
Ein Porträt zu Tim Berresheim gibt es hier.
NAK Neuer Aachener Kunstverein
Somnium – Marc Henry (20.9. bis 15.11.)
In „Somnium“ beschreibt Johannes Kepler eine fiktive Mondzivilisation in Form einer Traumreise. Die Verschränkung fantastischer und realer Elemente im Text spiegeln sich sinnbildlich in den Bildthemen von Marc Henry wider, die in der Ausstellung im Kunstverein präsentiert werden.

Ahlen
Kunstmuseum
Im Freien. Tina Blau – eine Impressionistin aus Wien (12.7. bis 1.11.)
Tina Blau (1845–1916) gilt in Österreich als eine der bedeutendsten Landschaftsmalerinnen ihrer Zeit. Das Kunstmuseum Ahlen zeigt in Kooperation mit dem Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern erstmals eine museale Einzelausstellung.
Ein Ding der Unmöglichkeit. Anna & Bernhard Blume im Dialog mit Videokunst (21.11. bis 28.2.)
Das Künstlerduo Anna (1936–2020) und Bernhard Johannes Blume (1937–2011) stellte mit Fotografien, Zeichnungen und Aktionen den Alltag auf den Kopf. Die Ausstellung stellt klein- und großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien, Polaroid-Serien und Zeichnungen aus dem Nachlass von Anna und Bernhard Blume in einen Dialog mit zeitgenössischer Videokunst.
Arnsberg
Kunstverein
Kathleen Bomani. What the Fiber Remembers (27.9. bis 15.11.)
ist die erste institutionelle Einzelausstellung der tansanischen Künstlerin Kathleen Bomani, geboren in Dar es Salaam, aufgewachsen in Philadelphia und heute in Berlin lebend. In ihren Arbeiten, die Film, Skulptur, Sound und forschungsbasierte Installationen umfassen, untersucht Bomani die ökologischen, politischen, sozialen und räumlichen Verflechtungen, die durch die Bewegung von Pflanzen, Menschen und Macht entstehen.
Sauerlandmuseum
Macherland. Wo Industrie Geschichte schreibt (19.6. 2026 bis 4.4.2027)
Das Sauerland-Museum blickt auf 200 Jahre Industriegeschichte der Region. Diese entwickelte sich zeitweise zum Teil der stärksten Industrieregion Nordrhein-Westfalens.
Bad Oeynhausen
Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum
Die Malerei der Romantik. 21 große Meister illuminiert (20.5.2026 bis 30.5.2027)
Gemälde romantischer Künstler*innen sind in einer besonderen Inszenierung zu erleben: auf spezielle Folien gedruckt, von innen illuminiert und vielfach vergrößert.
Bedburg-Hau
Museum Schloss Moyland
Joseph Beuys und der Nationalsozialismus – Ein Laborraum (bis auf weiteres)
Im Laborraum sind multimedial aufbereitete Informationen über die Jugend von Joseph Beuys, seine Zeit als Soldat und seine Beteiligung am 1957 ausgeschriebenen Wettbewerb für ein Mahnmal im ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zusammengefasst.
Brigitte Waldach im Dialog mit Joseph Beuys (20.9. bis 28.2.)
Die in Berlin lebende Künstlerin Brigitte Waldach (Jg. 1966) ist für ihre großformatigen detailgetreuen Zeichnungen und raumgreifenden Installationen bekannt. Das Museum Schloss Moyland lädt sie ein, sich in den recherchebasierten Austausch mit dem ikonischen Werk von Joseph Beuys zu begeben.
Bergisch-Gladbach
Kunstmuseum Villa Zanders
James Ensors fantastische Welten (31.5. bis 15.11.)
Die Ausstellung lädt dazu ein, den Kosmos des belgischen Künstlers in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken. Der Fokus liegt dabei auf dem druckgrafischen Schaffen von James Ensor (1860-1949).
Am Rande des Vulkans – Blut als Material in der Kunst bei Peter Gilles (11.7. bis 31.10)
Paper Minds. Konkrete Kunst aus Papier (18.9 bis 4.4.)
Die Ausstellung widmet sich den vielfältigen Ausdrucksformen konkreter Kunst im Medium Papier.
ForM. Ein Projekt der Lichtgestalten (29.11. bis 7.3.)
Was gibt einem Menschen Form? Der eigene Körper, die Bewegung, die persönliche Geschichte – oder die Begegnung mit anderen?
Zum zehnjährigen Bestehen des inklusiven Tanztheater-Ensembles Lichtgestalten widmet sich das Kunstprojekt FOR M diesen Fragen. 20 Menschen mit und ohne Behinderung bringen ihre Körper, Geschichten, Perspektiven und Emotionen ein.
LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Papier! Handgeschöpft von John Gerard (19.4. bis 8.11.)
Die Ausstellung gibt Einblicke in das Schaffen des Künstlers John Gerard, der seit fast 40 Jahren handgeschöpfte Papiere in seiner einzigartigen Papierwerkstatt gestaltet.

Bielefeld
Kunsthalle
Geteilte Ansichten. Kunsthalle Bielefeld x Sammlung KiCo. Teil II: Willst Du mit mir gehen? (17.10. bis 21.2.)
In dem zweiteiligen Ausstellungsprojekt kommen Werke aus der Sammlung KiCo zusammen mit Positionen aus der Sammlung der Kunsthalle. „Miteinander gehen“, der Titel bedeutet, dass die Werke miteinander ins Gespräch kommen, sich gegenseitig ergänzen, erweitern, hinterfragen und auch widersprechen.
Kunstverein
Christian Naujok (10.10. bis 20.11.)
Christian Naujoks künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen Musik, bildender Kunst und künstlerischer Forschung. Er entwickelt Arbeiten, die den Vorgang des Hörens in seiner Fragilität adressieren und Körper und Klang als prozessuales Ereignis erfahrbar machen.
Bocholt
LWL-Museum Textilwerk
Behind Beauty (23.5. bis 1.11.)
Das Spektrum der rund 800 Exponate reicht von Kleidern und formender Wäsche über Lockenwickler, Rasierer, Lippenstifte und Utensilien aus dem Fitnessstudio bis hin zu denen der Schönheitschirurgie wie Spritzen und Brustimplantate.

Kunstmuseum
Das öffentliche Grün (25.4. bis 1.11.)
Die Gruppenausstellung Das öffentliche Grün im Kunstmuseum Bochum widmet sich dem Bochumer Stadtpark, der dieses Jahr seinen 150. Geburtstag feiert, dabei bilden Neuproduktionen, Leihgaben und Werke aus der Sammlung eine Landschaft in den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss, die aufgrund der großen Fenster mit dem Außenraum verbunden sind.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung.
Maria Pinińska-Bereś – Under the Pink Flag (24.10. bis 14.3.)
Diese Retrospektive zeigt die wichtigsten Momente in Pinińska-Bereś’ künstlerischen und emanzipatorischen Schaffen. Ihre Kunst ist subtil, humorvoll, erotisch. Sie erzählt von der Komplexität des Lebens innerhalb eines autoritären Systems, in dem die Künstlerin ihren eigenen Weg verfolgte.
LWL-Museum Zeche Hannover
Weg der Kohle. Fotografien von Khalil Noé Döring (21.3. bis 25.10.)
Der Ausstieg aus der Kohle vollzieht sich schleichend. Während in Deutschland seit 2018 keine Steinkohle mehr abgebaut wird, läuft ihr Import auf Hochtouren. Mit seinen Fotos dokumentiert Khalil Noé Döring den Weg der Kohle von der niederländischen Küste ins Ruhrgebiet.
Situation Kunst
Zerfallende Wirklichkeiten (23.9. bis 17.1.)
Wie entsteht Wirklichkeit im Bild und wie verhält sich die Bildwirklichkeit zur Realität? Die Ausstellung mit Werken von Jaap van den Ende, Ralph Fleck und Caroline von Grone zeigt, wie Malerei unseren Blick auf die alltäglich-vertraute Wirklichkeit verändert und sie in faszinierende Bildwelten verwandelt.
Bonn
August-Macke-Haus
Chunqing Huang: Reflections (10.9. bis 31.1.)
Der in Frankfurt am Main lebende Künstlerin Chunqing Huang wirft einen zeitgenössischen Blick auf August Macke und den Expressionismus. Huang ist bekannt für ihre ausdrucksstarke, individuelle Gestik und den freien Umgang mit Farbe und Formen.
Bundeskunsthalle
Interactions 2026 (1.5. bis 1.11.)
Das Projekt präsentiert erneut ausgewählte Kunstwerke und Performances, die im Außenraum der Bundeskunsthalle zum interaktiven Spiel einladen.
Sex Work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit (2.4. bis 25.10.)
Die Geschichte der Sexarbeit lässt sich von weit vor der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiter*innen werden in der Bundeskunsthalle Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial präsentiert.
Nie Wieder! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen (11.10. bis 2.5.)
Die Ausstellung widmet sich der sich verändernden Erinnerungskultur in Bezug auf die Verbrechen des Nationalsozialismus. Sie untersucht vor allem mit Mitteln der Kunst und digitaler Medien sowie mit historischen Zeugnissen und Objekten verschiedene Methoden des Gedenkens.
Vanguardistas. 100 Jahre Lateinamerikanische Künstlerinnen (4.12. bis 29.3.)
Die große Überblicksausstellung zeigt erstmals in Europa zentrale Werke von 76 Künstlerinnen aus Lateinamerika – von Argentinien bis Mexiko.
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Nach Hitler. Die deutsche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (18.9.2024 bis Jan. 2027)
Die Ausstellung beleuchtet die unterschiedlichen Blicke der Generationen auf die nationalsozialistische Herrschaft.
Verlassen, verfallen, vergessen. Lost Places in Deutschland (7.5. 2026 bis Frühjahr 2027)
In der U-Bahn-Galerie zeigt die Schau Fotografien von Sina Falker, Andre Joosse und Benjamin Seyfang. Sie zeigen »Lost Places« in Deutschland. In manchen Fotos werden Spuren der Besatzungszeit und der DDR deutlich. Oft holt sich die Natur die Orte zurück.
Kunstmuseum
Herlinde Koelbl. Fadenkreuze für das Leben (8.11. bis 16.5.)
Das Kunstmuseum Bonn präsentiert erstmals die neueste Werkserie der international renommierten Fotografin und Dokumentarfilmerin Herlinde Koelbl. Die Ausstellung versammelt Porträts und Interviews von 40 an Krebs erkrankten Menschen.
Freiräume. Zwischen Wandel und Widerstand (26.11. bis 14.3.)
In raumgreifenden, multimedialen und überwiegend für die Ausstellung entwickelten Arbeiten erkunden neun internationale Künstlerinnen Freiräume des Denkens und Handelns. Als nicht-weiße Künstlerinnen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte blicken sie mit anderen Augen auf den globalen Norden und die westlichen Demokratien und reflektieren auch das Unrecht, das sie oder ihre Familien erlitten haben.
Zoom in. Hito Steyerl: Animal Spirits (30.4. bis 31.12.)
In der Reihe Zoom In rückt das Kunstmuseum Einzelpositionen aus seiner Sammlung in den Fokus, die jeweils einen Raum bespielen. Im Zentrum der Installation von Hito Steyerl steht der Film »Animal Spirits« – eine Mischung aus Reality TV-Show, Dokumentarfilm und Animationen.
Aki Inomata. Mit-Werden (30.4. bis 1.11.)
Aki Inomata versteht ihre Werke als Brücke zwischen Menschen und anderen Lebewesen und kooperiert mit verschiedenen nicht-menschlichen Organismen. In Bonn zeigt die 1983 in Tokio geborene Künstlerin drei Werkserien aus den vergangenen Jahren.
Menschen und Geschichten. Sammlungspräsentation (9.9.2025 bis 19.9.2027)
Kunst ist immer eng mit den Lebenswegen von Künstlerinnen und Künstlern, ihren Familien sowie Kunstsammlerinnen und -sammlern verknüpft. Die Sammlungspräsentation im Bereich der Klassischen Moderne im Erdgeschoss des Kunstmuseums spürt diesen Wegen und Geschichten nach.
Versammlung der Tiere. Ein kooperativer Malraum (22.3. bis 1.11.)
Kinder und Jugendliche sind eingeladen, den Museumsraum malerisch in ein wildes und artenreiches Tierreich zu verwandeln.
100 Jahre Gedok (30.8. bis 25.10.)
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der GEDOK würdigt das Kunstmuseum Bonn deren außergewöhnliches Engagement mit einer Präsentation einer Auswahl der Grafiken, die seit 1988 als Schenkungen in die Sammlung gelangt sind. Die 1926 von Ida Dehmel in Hamburg gegründete GEDOK war die erste Vereinigung zur Förderung von Künstlerinnen im deutschsprachigen Raum.
LVR-LandesMuseum
Fluchtpunkt Paris. Gisèle Freund, RogiAndré, Madame d’Ora (15.10. bis 7.2.)
Die Ausstellung »Fluchtpunkt Paris« zeichnet die künstlerischen Entwicklungen der drei Fotografinnen nach, bringt ihre Werke miteinander ins Gespräch und fragt nach Gemeinsamkeiten wie Unterschieden.

Near Highway 80 (undated), 2024,
dye sublimation on aluminum print,
48″ × 64″ (121.9 cm × 162.6 cm),
49″ × 65-1/4″ (124.5 cm × 165.7 cm), framed,
#93387.03,
Alt # TP-PH24-492,
Format of original photography: high res
Bottrop
Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
50 Jahre Quadrat (28.3.bis 8.11.)
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums lädt das Quadrat in der Moderne Galerie dazu ein, neue Perspektiven auf die reiche Geschichte und die Gegenwart des Museums zu gewinnen, und darüber nachzudenken, wie dessen Zukunft aussehen könnte.
Richard Paul Lohse (14.6. bis 11.10.)
Als Highlight im 50. Jubiläumsjahr präsentiert das Josef Albers Museum eine umfassende Einzelausstellung des Malers, Grafikers und Theoretikers Richard Paul Lohse (1902–1988).
Longing for Trust. Über das Vertrauen in der Kunst (8.11. bis 7.3.)
Die Schau versammelt Werke internationaler Künstler*innen seit den späten 1950er Jahren, die Vertrauen thematisieren, einfordern oder kritisch hinterfragen.
Brühl
Max Ernst Museum
Wegen Baumaßnahmen ist das Museum voraussichtlich bis in die erste Jahreshälfte 2027 geschlossen.
Dorsten
Jüdisches Museum Westfalen
Kosmos des Lebens. Die Fotografin Annelise Kretschmer (28.6. bis 11.10.)
Die Ausstellung stellt künstlerisches Schaffen und Leben von Annelise Kretschmer (1903-1987) anhand von 60 Ausstellungsreproduktionen sowie acht Vintage-Prints vor.
Dortmund
Kunstverein
Renata Lucas. A Minor Course Correction (14.6. bis 20.12.)
Wie prägen gebaute Umgebungen unsere Wahrnehmung, unser Verhalten? Solchen Fragen widmet sich die brasilianische Künstlerin Renata Lucas. Ihre neue Ausstellung im Dortmunder Kunstverein bezieht sich auf die urbanen und baulichen Veränderungen des ehemaligen Union-Brauerei-Areals rund um die Institution.

U – Zentrum für Kunst und Kreativität
Industrial: Seidenstraße 3000 (12.9. bis 10.1., Kunsthalle Dortmund)
Mit Werken von 23 Künstler*innen aus 16 Ländern, stellt Industrial: Seidenstraßen 3000 eine einfache, aber wesentliche Frage: Wer produziert und transportiert das, was wir konsumieren?
Let’s talk. Sprechen über Kunst (5.9. bis Frühjahr 2027), MO
Das Museum Ostwall zeigt auf der Ebene 5 des Dortmunder U Kunstwerke aus seiner Sammlung, die zwischenmenschliche Kommunikation als wichtigen Baustein unseres Zusammenlebens zum Thema haben.
LWL-Museum Zeche Zollern
Industrieinsekten (1.3. bis 1.11.)
In ihren Fotografien zeigen Ute Matzkows und Klaus Rieboldt die Schönheit sowie Vielfalt der Insekten im Lebensraum Industriebrache – die Ausstellung führt in einen unbeachteten Mikrokosmos.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung.
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Konsum. Alltagsdinge zwischen Nutzen, Sehnsucht und Überfluss (ab 5.7.)
Mit rund 500 Exponaten aus acht Jahrhunderten begibt sich die Ausstellung auf eine vielschichtige Spurensuche. Zu sehen sind beeindruckende und kuriose, bekannte und fast vergessene Objekte aus der Museumssammlung.
Düren
Leopold-Hoesch-Museum
Dudu Quintanilha. postponing a million ways to die (3.10. bis 24.1.)
Dudu Quintanilhas (*1987 in São Paulo) künstlerische Praxis ist von der Auseinandersetzung mit Kollektivität, Intimität und der politischen Dimension von Körpern geprägt.
Maya Schweizer. Uedra (3.10. bis 24.1.)
In der Ausstellung überträgt die Künstlerin das Collageprinzip ihrer assoziativ dichten, mit filmischen Referenzen verwobenen Videoarbeiten in eine atmosphärische Rauminstallation und präsentiert ergänzend gestickte Textilarbeiten.
Düsseldorf
Akademie-Galerie
Vorboten der Leidenschaft (12.10. bis 30.1.)
Zum Auftakt zeigt die neue Leiterin der Akademie-Galerie der Kunstakademie Düsseldorf, Ruth Noack, erstmals frühe Gemälde von Nan Hoover neben einer Skulptur von Luise Kimme – und gibt einen Ausblick auf ihr Programm bis 2029.
Brunhilde Moll Stiftung
Zuflussregelung. Wilhelm Mundt (11.10. bis 31.1.)
Die Ausstellung vereint unterschiedliche Arbeiten des Künstlers aus mehreren Jahrzehnten seines Schaffens. Behutsam bauen vor allem die Skulpturen eine Beziehung zu den Ausstellungsräumen auf und knüpfen an deren ursprüngliche Funktion als Atelierräume an.
Hetjens Museum

der Heydt-Museum Wuppertal, Foto: Medienzentrum Wuppertal
K20 Kunstsammlung
Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt (12.9. bis 24.1.)
Die Schau lädt dazu ein, Leben und Werk dieses herausragenden Künstlers neu zu entdecken. Die erste umfangreiche Einzelausstellung seit 20 Jahren bietet die Gelegenheit, 120 Meisterwerke aus allen Schaffensphasen Franz Marcs (1880 – 1916) an einem Ort zu erleben.
Playground. Ein Spielplatz im Museum von Sonia Kazovsky (25.4.2026 bis 9.5.2027)
Die Künstlerin Sonia Kazovsky hat eigens für die größte Ausstellungshalle des K20 ein begehbares Kunstwerk für Kinder geschaffen, in dem das Spielen zum künstlerischen, sinnlichen und gemeinschaftlichen Erlebnis wird.
K21 Kunstsammlung
Holly Herndon & Mat Dryhurst. Starmirror (27.6. bis 11.10.)
Mit Starmirror verwandeln Herndon & Dryhurst die Ausstellungsräume in ein Trainingsgelände für die kollaborative Produktion von Kunst und Musik zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz.
Julia Phillips – Preisträgerin K21 Global Art Award 2026 (9.10. bis 29.8.)
Neben Arbeiten auf Papier und Videowerken arbeitet Julia Phillips vor allem mit Keramik und Metall und entwickelt Skulpturen, die an funktionale Objekte erinnern.
Thomas Schütte (14.11. bis 11.4.)
Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler. Schüttes Werk zeichnet sich durch eine kritische, oft ironische Auseinandersetzung mit Menschsein, Gesellschaft und Macht aus. Neben den überlebensgroßen Skulpturen wie „Vater Staat“ und „Mutter Erde“ werden noch nie gesehene Werke gezeigt, die direkt aus der Gießerei kommen.
KIT Kunst im Tunnel
Deutscher Jugendfotopreis (20.9. bis 15.11.)
In 40 prämierten Arbeiten zeigt das KIT ein vielschichtiges Bild davon, wie junge Menschen ihre Gegenwart erleben und was davon bleibt. Sie erzählt von Liebe und Zugewandtheit in Freund*innenschaften oder in der Familie. Sie erzählt von Solidarität und dem Mut, Klischees zu brechen. Und ebenso erzählt sie von Einsamkeit und von der Frage, wo junge Menschen Raum finden, ihre Perspektiven und Zukunftsfragen zu formulieren.
Kunsthalle
Gregor Schneider. Haus u r 2026 (17.10. bis 17.1.)
Im Zentrum der Schau steht Schneiders seit den 1980er-Jahren fortgeführter Werkkomplex Haus u r, der zu den einflussreichsten raumbezogenen Arbeiten der Gegenwartskunst zählt.
Kunstverein für die Rheinlande & Westfalen
I, etcetera (19.9. bis 17.1.)
Im Zentrum der Gruppenausstellung steht die Auseinandersetzung mit künstlerischer Subjektivität als etwas stets Prozesshaftem und Relationalem.

Kunstpalast
Niki de Saint Phalle. Dream Machine (10.9. bis 7.2.)
In einer groß angelegten Ausstellung rückt der Kunstpalast Niki de Saint Phalles künstlerische Selbstbehauptung inmitten einer männlich dominierten Kunstszene in den Mittelpunkt.
Jörg Immendorff (25.9. bis 10.1.)
Mit rund 100 Gemälden, Skulpturen und noch nie gezeigte Zeichnungen und Archivmaterial beleuchtet das vom Nachlass des Künstlers unterstützte Ausstellungsprojekt alle Phasen des Schaffens.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung
Spot On. 100 Jahre GeSoLei (8.5. 2026 bis 21.2.2027)
Mit der Ausstellung für Gesundheitspflege, Soziale Fürsorge und Leibesübungen kurz »GeSoLei« wurde Düsseldorf 1926 zum Schauplatz der größten Ausstellung der Weimarer Republik – daran erinnert diese Kabinettausstellung.
NRW-Forum
Asia Pop (17.9. bis 23.5.)
Comics, Film, Essen und vieles mehr – ostasiatische Popkultur prägt den globalen Mainstream entscheidend mit. Das NRW-Forum präsentiert die erste umfassende Ausstellung in Deutschland, die sich dieser Entwicklung und ihren kulturpolitischen, wirtschaftlichen und ästhetischen Einflüssen widmet.
Sammlung Philara
House of Balagam (27.6.2026 bis 14.2.2027)
Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens lädt Philara zur umfassenden Sammlungspräsentation mit weit mehr als 100 Arbeiten von über 80 Künstler*innen wird das ganze Haus bespielt.
Stadtmuseum
100 Jahre GeSoLei (20.9. bis 3.1.)
Das Stadtmuseum Düsseldorf und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf veranstalten gemeinsam eine Sonderausstellung zum 100 jährigen Jubiläum der größten Ausstellung der Weimarer Republik: GeSoLei.
Duisburg
Museum DKM
Im goldenen Schein – Japanische Tradition trifft auf westliche Moderne (1.3. bis 21.2.)
Die Ausstellung beleuchtet die Begegnung zwischen der japanischen Tradition und der westlichen Moderne, die in der Kunstgeschichte immer wieder neue Formen des Dialogs und der Transformation hervorgebracht hat.
Flüstern der Landschaft. André Schweers (14.3. bis 31.10.)
Seit über einem Jahrzehnt bilden Höhlen- und Wabenstrukturen einen zentralen Bezugspunkt im Werk von André Schweers. Prägende Impulse erhielt der Künstler auf einer Reise nach Kappadokien in der Türkei, wo er die Höhlen von Göreme besuchte.
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst
Jaume Plensa – Invisible (26.6. bis 1.11.)
Die bislang umfassendste Einzelausstellung des spanischen Bildhauers präsentiert über 50 Skulpturen, eine Auswahl seiner Papierarbeiten sowie eigens für das Museum Küppersmühle geschaffene Wandzeichnungen.
Lehmbruck Museum
Anish Kapoor (24.4. bis 18.10.)
Die Ausstellung zeigt Anish Kapoor und sein Werk in all seinen Facetten: von frühen Pigmentarbeiten über Spiegelskulpturen bis hin zu monumentalen Installationen, die Körper, Raum und Bewusstsein miteinander verbinden.
Dejan Sarić. In Between (3.7. bis 13.12.)
Mit seinen immersiven Werken verbindet Dejan Sarić Malerei, Zeichnung, Objektkunst und Architektur. Im Zentrum der Ausstellung stehen zwei begehbare Installationen.
Begehren und Revolte. Meisterwerke des Expressionismus. Eine Sammlungspräsentation (22.11. bis 3.1.)
Von der Sehnsucht nach Freiheit bis zur Erfahrung von Krieg und Gewalt: Die Ausstellung vereint Meisterwerke und bedeutende Schätze der Sammlung zu einem eindrucksvollen Panorama des Expressionismus und anderer künstlerischer Strömungen der Zeit. Mit Werken von von Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Franz Marc, Renée Sintenis, Ernst Barlach und vielen weiteren.
Engelskirchen
LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen & Engels
Arbeits(T)räume. Ein Zukunftslabor (29.3. bis 1.11.)
Arbeit in der Zukunft – wie sieht die aus? Home-Office oder Remote-Arbeit aus dem Ausland? Manueller Schraubendreher oder KI-gesteuerter Roboterarm? Die Ausstellung lädt dazu ein, diese Fragen in einem Zukunftslabor selbst zu erforschen.
Essen

Femme endormie aux cheveux roux / Schlafende Frau mit roten Haaren, 1864
Öl auf Leinwand, 56,8 x 69,9 cm
© Art Cuéllar-Nathan, Schweiz, Reto Pedrini
Museum Folkwang
Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell (17.7. bis 8.11.)
Die große Retrospektive widmet sich einem der prägendsten Künstler des 19. Jahrhunderts, einem künstlerischen Erneuerer mit schillernder Persönlichkeit – getrieben vom Streben nach Unabhängigkeit.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung.
Kate Newby – I’m Asking (12.6.2026 bis 18.4.2027)
Die neuseeländische Künstlerin Kate Newby (Jahrgang 1979) wählt für ihre ortsspezifische Installation im Museum Folkwang den Übergang zwischen dem 1960 eröffneten Museumsbau und dem Erweiterungsbau von 2010.
Neuer Essener Kunstverein
Jeremy Glogan. The Human Touch (12.9. bis 22.11.)
Glogans allererste institutionelle Einzelausstellung präsentiert ausschließlich neue Arbeiten, die sämtlich auf einem digital prozessiertem Malstil aufsetzen.
Villa Hügel
Zeche Zollverein: Red Dot Design Museum
Red Dot Milestones (10.7. bis 30.5.)
Die Ausstellung „Red Dot Milestones“ zeigt die besten Produkte des Jahres 2026, ausgewählt von der Jury des Red Dot Award: Product Design.
Design on Stage 2026 (10.7. bis 30.5.)
Rund 2.000 neue Produkte sind im Red Dot Design Museum zu sehen: Von der Armatur bis zur Zahnbürste, und alles dazwischen — Smartphones und Kopfhörer, Leuchten und Sitzmöbel, Fahrräder und Rucksäcke, Küchen- und Haushaltsgeräte.
Stiftung Zollverein / Zeche Zollverein: Ruhr Museum
Überleben in der Eiszeit (20.4.2026 bis 10.1.2027)
Inmitten der Industriekulisse der ehemaligen Kohlenwäsche eröffnet sich ein Blick auf die vergangenen 2,6 Millionen Jahre Erdgeschichte in der Region.
Gelb ist Geschichte! Fotografien von Alexander Lackmann (30.3. bis 25.10.)
Mit Alexander Lackmanns Fotoserie zum Thema Drogensucht in Deutschland wird die Reihe »Pixelprojekt auf Zollverein« fortgesetzt. Neben Betroffenen zeigt die Ausstellung auch Drogenkonsumräume und Räume der Substitutionsbehandlung.
Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer (29.9.2025 bis 4.4.2027)
Brigitte Kraemer dokumentiert seit den frühen 1980er-Jahren das Leben im Ruhrgebiet. Ihre Bilder zeigen Menschen in Alltag, Freizeit und Arbeit, aber auch in schwierigen Lebenssituationen.
Unter Tage. Unter Zwang. NS-Zwangsarbeit im Ruhrbergbau (27.1.2026 bis 26.1.2027)
Die Schau zeigt im Erdgeschoss der Halle 8, wie Zwangsarbeit im Ruhrbergbau funktionierte und was es für die Betroffenen bedeutete. Sie erzählt von Ausgrenzung, Ausbeutung und Gewalt.
Euskirchen
LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller
Von der Wolle (10.5.2026 bis Ende 2027)
Im Mittelpunkt der Sonderausstellung in der Tuchfabrik Müller in Euskirchen steht die Wolle – deren Verarbeitung, aber auch das Zusammenspiel von Tier, Maschine und Mensch in den letzten 200 Jahren.
Gelsenkirchen
Kunstmuseum
Villa Kinderbunt – da bewegt sich was! (4.11. bis 7.2.)
Die Villa Kinderbunt zeigt Werke von Grundschulkindern aus ganz Gelsenkirchen.
Kunstraum Norten
Silke Albrecht. Alles ist Wechselwirkung (31.5. bis September)
Gladbeck
Neue Galerie Gladbeck
Why Painting? Memes und digitale Bildkultur in der Malerei (28.8. bis 25.10.)
Warum malen? Erstaunlicherweise sind es gerade die digitalen, vorrangig sozialen Medien, in denen die klassisch-analoge Malerei gefeiert wird. Diese Gruppenausstellung stellt vier verschiedene Positionen innerhalb der aktuellen zeitgenössischen Malerei vor.

Goch
Museum
Self on Stage (6.9. bis 15.11.)
Eine Ausstellung über die Selbstinszenierung von Frauen in der Zeitgenössischen Kunst.
Hier geht’s zu unserem Interview mit dem Kurator
Hagen
Emil Schumacher Museum
Emil Schumacher – Indemini. Der Erde näher als den Sternen (13.9. bis 6.12.)
Nach einer Reihe von Ausstellungen zum künstlerischen Umfeld Schumachers widmet das Museum seinem Namensgeber erstmals seit fünf Jahren wieder eine große monografische Werkschau und rückt die bedeutende Neuerwerbung „Indemini“ in den Mittelpunkt.
Benedikt Hipp. Songs from the Orbs(13.9. bis 17.1.)
In Malerei, Skulptur und keramischen Holzbrandarbeiten erforscht Hipp die Möglichkeiten des Materials mit großer Konsequenz. Ton, Feuer, Asche und Zeit werden dabei zu aktiven Bestandteilen seiner Werke.
Emilio Vedova. Mehr als Bewegung um ihrer selbst Willen (5.7. bis 1.11.)
Die Ausstellung widmet sich dem Schaffen des venezianischen Informellen Emilio Vedova (1919–2006) und nimmt dessen Arbeiten der 1960er Jahre in den Blick, die während seines Aufenthalts im Nachkriegsdeutschland entstanden sind.
Osthaus Museum
Von Kollwitz bis Richter (11.7. bis 11.10.)
Erstmals seit Jahrzehnten präsentiert das Osthaus Museum Schätze aus seiner Grafischen Sammlung – von Werken des Jugendstils und dem Beginn der Moderne in Deutschland bis zu Grafiken und Handzeichnungen der internationalen Avantgarde und Gegenwartskunst.
Hier geht es zu unserer Ausstellungsbesprechung.
Thorn Prikker in Hagen (17.5. bis 15.11.)
Der deutsch-niederländische Künstler Johan Thorn Prikker (1868-1932) gehörte zu den wichtigsten Vertretern des sogenannten Hagener Impulses. Die Schau versammelt Werke und Entwürfe für seine Bauten in Hagen.
Hamm
Gustav-Lübke-Museum
Krieg und Konfitüre: George Grosz x Daniel Richter (5.9. bis 21.2.)
In der Ausstellung begegnen sich die schonungslosen Gesellschaftsanalysen von George Grosz (1893-1959) und die bildgewaltigen, vieldeutigen Malereien Daniel Richters (*1962). Es eröffnet sich ein generationsübergreifender Blick auf die Frage, wie Kunst auf Zeiten der Verunsicherung reagiert.
Hattingen
LWL-Museum Henrichshütte
Ans Werk! Werkstattausstellung (16.10.2025 bis 2027)
Die Henrichshütte erfindet sich neu! Gemeinsam mit Ihnen denken wir darüber nach, wie die Hütte in Zukunft aussehen soll. Die Werkstattausstellung nähert sich ihr mit neuen Perspektiven, Fragen und Vermittlungsmethoden.
Brücken der Kreativität. Perspektiven der Nachhaltigkeit (4.7. bis 4.10.)
Seit 2022 arbeiten 16 Künstlerinnen aus Marokko und dem Ruhrgebiet an einem gemeinsamen Austausch in Workshops und Ausstellungen. Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung bilden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.
Stadtmuseum
Die Metallästheten (10.10. bis 24.1.)
Die Ausstellung zeigt zahlreiche Reformer und ihre Entwürfe und verdeutlicht anschaulich, wie raffiniert und vielfältig die Gestaltung von Messing-Gerät umgesetzt werden kann.

Herford
Marta
Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School (27.6. bis 10.1.)
Das Denken und Bauen des Architekten Frank Gehry ist maßgeblich mit dem Einfluss von Los Angeles und der dortigen Kunstszene verbunden. Diese umfassende Ausstellung widmet sich Gehrys früher künstlerischer Prägung
Mindset Los Angeles – Werke aus der Sammlung Schürmann (27.6. bis 8.11.)
Die Kunstszene aus Los Angeles als breites Mindset nimmt für einige Monate das gesamte Museum Marta ein. In diesem Teil des Projekts zeigen Werke aus der Sammlung Schürmann Positionen der 1990er- und Nullerjahre, die an die »Cool School Artists« anknüpfen, die im Erdgeschoss des Museums zu sehen sind.
Holzwickede
Haus Opherdicke
Blühende Oasen — Zwischen Natur und Nutzung. Werke aus der Sammlung Frank Brabant (11.10. bis 9.5.)
Die Ausstellung begibt sich anhand von Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen und Videoarbeiten auf die Suche nach Aspekten, die das Verhältnis von Mensch und Zukunft beleuchten.
Hörstel
DA Kunsthaus Gravenhorst
Kunst in der Region 26 (17.10. bis 22.11.)
Mit der Ausstellung bietet der Kreis Steinfurt alle zwei Jahre eine feste Plattform für zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus dem Münsterland, dem EUREGIO-Gebiet und dem Osnabrücker Land.
Kleve
Museum Kurhaus
Eberhard Havekost. Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994-2019 (14.6. bis 18.10.)
Der früh verstorbene Maler und Denker Eberhard Havekost (1967-2019) zählte zu den großen Hoffnungen der deutschen Gegenwartskunst. Seine Bildsprache verbindet die präzise Darstellung der sichtbaren Welt mit den Konditionen der Wahrnehmung selbst, insbesondere mit den digitalen Benutzeroberflächen von Smartphones oder Tablets.
Köln
Fuhrwerkswaage
Käthe Kollwitz Museum
Kollwitz ausgewählt (8.7. bis 15.11.)
1920 publizierte Käthe Kollwitz die sogenannte Richter-Mappe — eine Edition, die sich heute wie ein persönliches „Best of“ lesen lässt. Diese Auswahl stellt das Kollwitz Museum Köln nun in den Mittelpunkt seiner neuen Sammlungspräsentation.
Kölnischer Kunstverein
Ser Serpas – sonderbare Tage (4.9. bis 13.12.)
Das Werk von Ser Serpas (Jahrgang 1995) entrollt sich immer weiter – und überrascht.
Anatomical Theatre (4.9. bis 13.12.)
Andreas Selg beschreibt sein Projekt als Theater ohne Schauspiel. Ihn interessierten die anderen Rollen: Regie, Dramaturgie, Bühnenbild, Maske, Requisiten, der Dialog hinter den Kulissen. Kurz: der gesamte Apparat, Theater in seiner Skelettform. Das zeigt sich nun im Kunstverein: Das Publikum kann auf und hinter die Bühne.
Stadtmuseum
Film ab! 130 Jahre Kino und Film in Köln (15.10. bis 14.3.)
Die Schau lädt zu einer kleinen multimedialen Zeitreise ein, von den Anfängen des Films und des Kinos in Köln bis heute.
Kolumba
»Have you ever fallen in love with a clock?« Über Norm und Abweichung (19.9. bis August)
Die Schau stellt Fragen nach dem Normalen und dem Abweichenden in unserer Gesellschaft. Der Titel geht auf eine Arbeit der Künstlerin Finnegan Shannon zurück.
MAKK Museum für Angewandte Kunst
Hans Georg Esch – der architektonische Blick – epochal – global (11.6. bis 17.1.)
Es ist die zweite umfassende Museumsausstellung des Architekturfotografen Hans Georg Esch. Von Pompeji über „den Dom“, vom Chrysler-Building in New York bis zu den Gebäuden von Oswald Mathias Ungers und zu dem erst 2025 in Betrieb genommenen Flughafen von Abu Dhabi, von Beijing über Shibam, der Altstadt der Metropole Jemens, Sanaa, von Hong Kong bis Köln und Neviges im Bergischen Land … Die Architekturen der Welt sind Eschs Motive.
Museum Ludwig
Sammlung Fotografie: Zweimal Deutschland um 1980 (18.4. bis 11.10.)
Die Präsentation zeigt eine Auswahl von Fotografien aus Ost- und Westdeutschland, die um das Jahr 1980 entstanden sind. Die Arbeiten von sieben Fotograf*innen geben Einblicke in gesellschaftliche und alltägliche Lebenswelten beider deutscher Staaten.
Hier und jetzt im Museum Ludwig. De/Collecting Memories from Turtle Island (7.2. bis 8.11.)
Im Zentrum dieser Ausstellung stehen zwei zeitgenössische, US-amerikanische Künstlerinnen: Marie Watt und Wendy Red Star.
Schultze Projects #5. Jana Euler (18.7.2026 bis Juli 2028)
Jana Euler schafft ein neues großformatiges Werk für die Stirnwand im Treppenaufgang. Mit Humor dekonstruiert sie in ihren Bildern Machtstrukturen und Geschlechterstereotypen. Die Serie Schultze Projects ehrt den Informel-Maler Bernard Schultze und seine Partnerin Ursula Schultze-Bluhm.
Museum für Ostasiatische Kunst
Schichten und Schnitte (18.6.2026 bis 31.1.2027)
Seit Jahrtausenden zählt der Saft des Lackbaums zu den kostbarsten Werkstoffen Ostasiens. Die Ausstellung vereint rund 60 bedeutende chinesische Lackarbeiten vom 12. bis ins frühe 17. Jahrhundert aus einer Kölner Privatsammlung, ergänzt durch hauseigene Stücke.
99 Schalen – Ein Kosmos (23.4. bis 31.1.)
Im Foyer des Museums für Ostasiatische Kunst begegnen sich Architektur, Natur und zeitgenössische Kunst. 99 handgefertigte Schalen der international renommierten Keramikerin Young-Jae Lee (*1951) treten in einen wechselwirkenden Dialog mit ihrem Umfeld.
Zum Mondjahr des Pferdes (3.12.2025 bis 31.12.2027)
Die Ausstellung fokussiert sich auf das Sujet des Pferdes in der ostasiatischen Kunst.
Über die »Linie« (8.2.2025 bis Frühjahr 2027)
Die Schrift und ihr künstlerischer Ausdruck, die Kalligrafie (kor. seoye), spielen in der koreanischen Kunst eine wichtige Rolle. Die Ausstellung zeigt Werke zeitgenössischer Schriftkunst und traditioneller sowie moderner Malerei.
»Le directeur est mort! Vive le directeur!« (5.8.2025 bis Frühjahr 2027)
Die Jubiläumspräsentation würdigt den ehemaligen Direktor Roger Goepper (1925–2011), dessen Geburtstag sich zum 100. Mal jährt.
Ostasien in Bewegung (11.9.2025 bis Frühjahr 2027)
Im MOK ist ein neuer, offen mit den China-, Korea- und Japan-Galerien verbundener Präsentationsraum entstanden. Transregional ausgerichtet, fokussiert er im Rotationsprinzip Neuzugänge des Museums, ebenso Kunst der Gegenwart.
Lebendige Bilder (6.11.2025 bis Frühjahr 2027)
Buddhistische Bildwerke entstanden meist in rituellem Kontext. Die Ausstellung präsentiert Glanzstücke der hauseigenen Sammlung.
Museum Schnütgen
Licht in Dunklen Zeiten (3.4.2025 bis 11.10.2026)
Präsentiert wird eine kostbare Auswahl von Glasmalereien aus dem Khanenko Museum in Kyjiw (Kiew), welche zum ersten Mal außerhalb der Ukraine zu sehen sind. Im Dialog mit Glasmalereien aus dem Museum Schnütgen werden sie im Glasmalereisaal inszeniert.
NS-Dokumentationszentrum

Rautenstrauch-Joest-Museum
Return (17.9. bis 6.12.)
Zahlreiche Künstler*innen und Communities eröffnen neue Perspektiven auf Erinnerung, Entwurzelung, Zugehörigkeit und Zukunft. Mit Videoarbeiten, Installationen, Performances und partizipativen Formaten entsteht ein Erfahrungsraum.
Römisch-Germanisches Museum
Übergangsquartier im Belgischen Haus
SK Stiftung Kultur
August Sander – Zum 150. Geburtstag (11.9. bis 24.1.)
Zum 150. Geburtstag August Sanders (1876–1964) zeigt die SK-Stiftung eine umfassende Werkschau aus dem eigenen August Sander Archiv, dem weltweit größten Bestand des Photographen. Neben bekannten Motiven aus „Menschen des 20. Jahrhunderts“ sind frühe Arbeiten aus Linz sowie Auftragsarbeiten aus dem Westerwald zu sehen.
Skulpturenpark
Temporary Gallery
untame flow stay release(4.5. bis 9.8.)
Im Zentrum stehen Werke von Nie Pastille. Ihre Objekte folgen nicht den festgelegten Pfaden eines einzigen Mediums, sondern vereinen unterschiedlichste Materialien wie Holz, Wolle, Leinwand, Stoffe, Pigmente, Blätter und Zweige.
Wallraf-Richartz-Museum / Fondation Corboud
Das Haus bis Ende 2028 für eine zweijährige Generalinstandsetzung geschlossen.
Kranenburg
Katharinenhof
Kreislauf 5 – Duo – Sieben x 2
Im öffentlichen Raum wird die 5. Kreislaufausstellung mit Arbeiten von 14 Künstler*innen gezeigt, die paarweise miteinander interagieren.
Krefeld
Museum Haus Esters / Haus Lange
Kunst Hand Werk Brücke (4.10. bis 7.3.)
Die Ausstellung Kunst Hand Werk Brücke rückt erstmals das Kunsthandwerk der Künstlergruppe Die Brücke in den Fokus. Neben ihren expressionistischen Arbeiten machten sie unterschiedliche Formen des Kunsthandwerks für sich brauchbar.
Slavs and Tatars: Handdschob (4.10. bis 7.3.)
Das international renommierte Künstlerkollektiv Slavs and Tatars wurde von den Kunstmuseen Krefeld eingeladen, eine Ausstellung im Haus Esters zu kuratieren. An der Schnittstelle von Sprache, Politik, Religion und Identität arbeitend, schöpft das Kollektiv sein narratives und visuelles Material aus der kulturellen Vielfalt Eurasiens.
Kaiser Wilhelm Museum
Schöne Anarchie. Johan Thorn Prikker und seine Zeit (ab 17.5.)
Die Kunstmuseen Krefeld besitzen mit rund 1000 Arbeiten den umfangreichsten Bestand von Arbeiten Johan Thorn Prikkers (1868-1932), der zu den prägenden Künstlern der 1910er und 1920er Jahre im Rheinland gehört. Erstmals seit den 1960ern wird diesem Bestand eine umfangreiche Präsentation gewidmet.
Lemgo
Städtische Galerie Eichenmüllerhaus
Christian Trzaska: between silence (27.9. bis 1.11.)
Der Maler Christian Trzaska zeigt in dieser Ausstellung eine feinsinnige Welt aus Stillstand, Spannung und innerer Anwesenheit.
Matthias Stuchtey (27.9. bis 1.11.)
Matthias Stuchtey verwandelt Fundstücke wie Möbelreste, MDF- oder Spanplatten, Zigarren- und Apfelsinenkisten, aber auch IKEA-Möbel, Kautschukfolien oder Polypropylenseile in neue Gebilde.
Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
Staying Alive (13.10. bis 2.5.)
Die Ausstellung nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch 2000 Jahre Medizingeschichte – von der Antike über die (Weser-)Renaissance bis in die Gegenwart.
Leverkusen
Museum Morsbroich
Cihan Çakmak. like a warrior (12.7. bis 8.11.)
Es ist die erste museale Einzelausstellung von Cihan Çakmak (Jahrgang 1993). In verschiedenen Medien – Fotografie, Zeichnung, Video, Sound und Text – verwebt Cihan Çakmak Fragmente persönlicher Erfahrung mit kollektiven Erinnerungsräumen und verhandelt Fragen nach Identität, Herkunft, transgenerationalen Traumata und feministischer Selbstbehauptung.
Desire Path – Wunschpfade (20.8. bis 6.1.)
Im Proberaum des Museums Morsbroich wird die Kunstsammlung der Stadt Leverkusen aus neuen Blickwinkeln präsentiert. Es ist ein Teamprojekt des Masterstudiengangs Kunstvermittlung und Kulturmanagement (KUK) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Studiengangs Exhibition Design der Hochschule Düsseldorf.
Renate Behla. Die Ergänzerin. Zeichnungen und Objekte (20.9. bis 7.2.)
Die Düsseldorfer Künstlerin Renate Behla (geboren in Dresden) schafft zeichnend seit 35 Jahren ihren sehr eigenen, rätselhaften Bildkosmos.
Tilo Schulz. Endless Canvas (2.10. bis 24.1.)
Endless Canvas ist ein fortlaufendes Malereiprojekt von Tilo Schulz, das 2024 initiiert wurde. Die Präsentation im Museum Morsbroich zeigt die Arbeit erstmals in einem musealen Kontext.
Lichtenau-Dalheim
Kloster Dalheim / LWL-Museum für Klosterkultur
Die Macht der Regeln – zwischen Freiheit und Kontrolle (20.5.2026 bis 30.5.2027)
Die große Sonderausstellung fragt nach dem Einfluss von Gesetzen, Geboten, Vorschriften und Verordnungen auf das Miteinander unterschiedlichster Gemeinschaften – von ganzen Staaten über das Fußball-Team bis an den Familientisch.
Lippstadt
Kunstverein
Kathrin Heyer. Wurzelnackt (13.9. bis 1.11.)
Unter dem Titel „wurzelnackt“ zeigt Kathrin Heyer in Lippstadt neue Arbeiten, in denen sie Motive aus Malerei und Druckgrafik heraus entwickelt.
Lüdinghausen
Burg Vischering
Schlossgeflüster: Fotografien an geheimen Orten (22.3. bis 1.11.)
Die Fotografin Gisela Schäper spürt geheimen Orte auf. In den Räumen der historischen Burg Vischering treten ihre Bilder in einen Dialog mit ihrer Umgebung.
Marl
Skulpturen Museum
Übergangsquartier: Georg-Herwegh-Straße 63-67

Mettingen
Draiflessen Collection
Erinnerungen Aufschlagen (18.10. bis 7.2.)
Die Ausstellung untersucht die besondere Resonanz historischer Fotoalben zwischen Vertrautem und Fremdem, Vergangenheit und Gegenwart.
Spitze! (13.11. bis 18.4.)
Spitze stand im 16. und 17. Jahrhundert für Luxus, Modebewusstsein und gesellschaftlichen Rang. Die Ausstellung verbindet historische Porträts mit kostbaren Spitzenarbeiten, traditionellen Herstellungstechniken sowie zeitgenössischen Kreationen.
Mix & Match (20.5. bis 18.10.)
In der Ausstellung MIX & MATCH begegnen sich Archiv und Sammlung der Draiflessen Collection in vier epochen- und medienübergreifenden Themenräumen.
MMIII Kunstverein
Lars Wolter und Tim Cierpiszewski. (27.6. bis 6.9.)
Klingemann arbeitet konzeptuell, ortsspezifisch, performativ und partizipativ. Im MMIII Kunstverein interessieren sie besonders Räume und Nischen, die den Besucher*innen verborgen bleiben.
Museum Abteiberg
Tobias Kaspar. Unconditional (18.9. bis 29.11.)
Im Zentrum von Tobias Kaspars Projekt, das in Kooperation mit dem Stiftischen Humanistischen Gymnasium Mönchengladbach (HUMA) realisiert wird, steht die Arbeit Unconditional, die der Künstler für eine Transportkiste mit eigens entwickelten Displayelementen kreiert hat: Vier Fotografien, die mit grauer Rubbellosfarbe überzogen sind werden an Care-Institutionen ausgeliehen, um dort ausgestellt zu werden. Im Museum zeigt Kaspar ein zweites Exemplar der Kiste, das andere steht in der Schule.
Feldversuch #5: Saito – Ay-O (20.11.2025 bis 22.11.2026)
In der Ausstellungsreihe Feldversuche werden die Fluxus-Bestände von Sammlung/Archiv Andersch seit 2021 präsentiert. Diese fünfte ist zugleich die letzte Folge der Reihe. Sie zeigt etwa humorvolle Druckgrafiken von Tomas Schmit und André Thomkins sowie Schachspiele von Takako Saito und Multiples von Daniel Spoerri.
Moers
Kunstverein Peschkenhaus
Nachbarn (11.10. bis 15.11.)
Der Duisburger Künstlerbund ist zu Gast beim Kunstverein Peschkenhaus.
Monschau
Fotografie Forum der StädteRegion Aachen
Mysterium Paare (9.8. bis 1.11.)
In der Ausstellung dreht sich alles um Begegnung. Die rund 130 Arbeiten erforschen die flüchtigen Momente des Zusammenkommens, die sich keinesfalls auf klassische symbolische Paare beschränken. Mal sind es berührende Darstellungen, mal sind es zufällige Ähnlichkeiten, die die Betrachtenden zum Schmunzeln bringen.
Mülheim an der Ruhr
Kunstmuseum
Märchen – Mythen – Geister – Phantasmen (19.7. bis 8.11.)
Die Ausstellung mit Werken aus der hauseigenen Sammlung nimmt das Fantastische ernst – und gleichzeitig nicht beim Wort. Sie versteht Märchen, Mythen, Geister und Phantasmen als Denkmodelle mit Biss, als elegante Sabotageakte gegen allzu glatte – meist medial getriggerte – Wirklichkeiten.
When blue comes around it stays around. Maria Renee Morales Garcia (19.7. bis 25.10.)
Maria Renee Morales Garcia (*1997, Guatemala) ist die Stipendiatin „Junge Kunst“ der Stadt Mülheim an der Ruhr 2024–2026. In ihrer Kunstpraxis beschäftigt sie sich mit Fragen nach Identität und Intersektionalität. Dazu nutzt sie verschiedene Materialien, die sie in Rauminstallationen zusammenbringt.
Sammlung+. Utopie 2. Liebe – Glaube – Hoffnung (26.4. bis 31.10.)
Mit dem Ausstellungsformat SAMMLUNG+ setzt sich das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr kritisch mit der eigenen Sammlung auseinander und bringt mit wechselnden Präsentationen Dynamik ins Spiel.
Sammlung+. Neuland in Sicht (11.10. bis 31.1.)
Landschaft ist heute weit mehr als Wiesen, Wälder oder die perfekte Aussicht und erst recht keine Postkartenidylle. Die Ausstellung zeigt, wie Künstler*innen den Landschaftsbegriff neu vermessen und dabei den klassischen Naturraum hinter sich
lassen.
Thomas Kleiner. Im Wind (11.10. bis 29.3.)
In seinen Werken beschäftigt sich Thomas Kleiner intensiv mit dem Phänomen des Windes. Dieses „unsichtbare Etwas“ ist auch für die Ausstellung zentral, es spielt als formgebende Kraft mit den bewegten, sich in beständiger Transformation befindenden Arbeiten.
Pablo Picasso. Beautiful Beast (22.11. bis 4.4.)
Unbestand (22.11. bis 7.2.)
Studierende des Instituts für Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Duisburg-Essen präsentieren künstlerische und forschungsorientierte Zugänge zur Kunst am Bau an Schulen in Mülheim an der Ruhr. Gezeigt werden künstlerische Positionen, die ausgehend von wandmalerischen Praktiken Formen konzeptueller Malerei und malerischer Installation erproben.
Sammlung+. Chaos (ab 21.11.)
Die Sammlungspräsentation „Chaos. Sammlung +“ wird am 21. November 2026 im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr eröffnet und ist eine Kooperation mit dem Theater an der Ruhr. Ausgehend von der Radierungsserie »Théogonie« (1955) des französischen Künstlers Georges Braque versteht die Sammlungspräsentation das Phänomen »Chaos« als Voraussetzung von Schöpfung.
Im Garten der Kunst (8.2.2026 bis 7.2.2027)
Dieser zweiten Teil der Reihe „Im Garten der Kunst“ führt mit vier weiteren Protagonisten der Sammlung Ziegler fort: Nach Klee, Feininger, Nolde im ersten Teil folgen nun Marc, Macke, Heckel, Jawlensky.
Münster
Kunsthalle Münster
Euridice Zaituna Kala. Daylight: aber es ist Wasser, das spricht (10.10. bis 24.1.)
Die Kunsthalle Münster zeigt die erste Einzelausstellung der mosambikanischen Künstlerin Euridice Zaituna Kala in einer deutschen Institution. Das künstlerische Werk Kalas erwächst aus einer tiefgreifenden Dekonstruktion, Manipulation und Rekonstruktion kultureller und historischer Metamorphosen.
Kunstmuseum Pablo Picasso
Giacometti, Picasso, Masson, Dubuffet – Grenzgänger der Pariser Moderne. Sammlung Klewan (11.7. bis 25.10.)
Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster präsentiert über 200 Gemälde, Skulpturen und Grafiken der Pariser Moderne aus der hochkarätigen Privatsammlung des Münchner Sammlers Helmut Klewan.
Picasso und die Keramik (7.11. bis 21.2.)
Die Präsentation vereint fast 70 Keramiken in Gestalt von Tellern, Vasen, Krügen sowie bemalten Fliesen. Im Brennspiegel der Keramik treffen sich die großen Lebensthemen des Spaniers: Seine Frauen und Musen, der Stierkampf und die schöpferischen Variationen nach den Alten Meistern.
Aphrodite, Perseus und Herakles – Picassos mythologische Welt (7.11. bis 21.2.)
In dieser Studioausstellung treffen Druckgrafiken aus dem Eigenbestand des Picassomuseums auf ausgesuchte Werke aus dem Archäologischen Museum der Universität Münster. Die Ausstellung lädt ein zu einem spannenden Dialog zwischen Antike und Moderne.
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Reiselustig. Unterwegs mit dem Hasen Felix (28.3. bis 3.1.)
Ans Meer, über die Berge und rein ins Grüne – gemeinsam mit dem beliebten Kuschelhasen Felix geht es auf Reisen nah und fern.
Westfälischer Kunstverein
Sanna Helena Berger. Œuvre (working title) (17.10. bis 17.1.)
OEuvre (working title) ist Sanna Helena Bergers erste institutionelle Einzelausstellung, in der sie dem Format Retrospektive als Besiegelung einer Künstlerinnen-Biografie widerspricht.
Radar: Eda Aslan (17.10. bis 17.1.)
Eda Aslans Arbeiten beschäftigen sich mit verlassenen Räumen, Erzählungen, Archiven und Zeugnissen, die in der Geschichtsschreibung ausgelassen, vergessen oder nicht dokumentiert wurden. Diese beleuchtet sie im Kontext persönlicher Erfahrung sowie kollektiver Erinnerung.
Neuss
Clemens Sels Museum
Beste Freunde. Mensch und Tier in der Naiven Kunst (15.11. bis 25.4.)
In der Naiven Kunst gibt es im Spannungsfeld von Fantasie und Akribie ein breites Spektrum an Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen, welches die Eigenart der Tiere und ihre Beziehung zum Menschen beleuchten.
Umwelt Landschaft Freiheit. Mensch & Natur im Wandel der Zeit (5.7. bis 11.10.)
Die Ausstellung beleuchtet die wechselvolle Geschichte der Landschaft am Niederrhein und zeigt, wie tief menschliche Eingriffe das Naturbild seit der Steinzeit bis heute geprägt haben.
Novaesium. Neupräsentation der Römischen Sammlung (ab 12.10.2025)
Nach über drei Jahren umfassender Sanierung lädt die Neupräsentation der beeindruckenden Römischen Sammlung zu einer erlebnisreichen Begegnung mit der Antike ein.
Angelika March-Rintelen. Garten der Erinnerung (30.4. bis 11.10.)
Die Studioausstellung zeigt Werke der 1952 in Neuss geborenen und 2023 als CityARTists ausgezeichneten Künstlerin Angelika March-Rintelen. In ihren Arbeiten geht es um das bewusste Bewahren von höchst fragilen und vergänglichen Dingen aus der Natur.
Feld-Haus, Museum für Populäre Druckgrafik
Endlich Schöner Wohnen. Farbige Öldrucke zwischen Kitsch und Kostbarkeit (10.5.2026 bis 4.4.2027)
Farbige Elfenreigen, röhrende Hirsche oder sentimentale Madonnenbilder – passend gerahmt und in teils besonderen Formaten wie dem sogenannten Schlafzimmerbild fand der farbige Öldruck um 1900 eine weite Verbreitung.
Insel und Raketenstation Hombroich
If the Balloon Went up (6.9. bis 7.3., Räume für Fotografie, Raketenstation))
Zwischen 1963 und 1989 betrieb die belgische Luftwaffe acht Nike-Raketenstellungen in Westdeutschland, darunter die Stellung in Hombroich. Neben den belgischen Einheiten waren auch US-Soldaten stationiert. Basierend auf einem Archiv von Soldaten erzählt das Video des Künstlerduos Korpys/Löffler eine Version der Geschichte aus der Perspektive einer künstlichen Intelligenz, die Zugriff auf Tagebücher, Schlafprotokolle und neurologische Scans der Soldaten hat.
Was Jetz Ist – 30 Jahre Raketenstation Hombroich (6.9. bis 7.3., Siza-Pavillon, Raketenstation)
Im Rahmen des Stiftungsjubiläums zeigen die auf der Raketenstation lebenden und arbeitenden Künstlerinnen und Künstler einen Einblick in das eigene Schaffen und laden dazu weitere Gäste ein.

Courtesy the artist; Herald St, London; Maureen Paley, London and Trautwein Herleth, Berlin
© António Jorge Silva
Langen Foundation
Alexandra Birken. Silver Lining (11.10. bis 11.4.)
Für Silver Lining präsentiert Alexandra Bircken, geboren 1967 in Köln, eine 23 Meter lange Collage, die aus Fotografien, Zeitungsausschnitten und Magazinseiten, Screenshots, Readymades sowie eigenem Material besteht, das die Künstlerin seit den frühen 90er-Jahren zusammengetragen und selbst hergestellt hat.
Skulpturenhalle
Frauen – 10 Jahre Skulpturenhalle (29.8. bis 11.4.)
Die Skulpturenhalle zeigt Thomas Schüttes Gruppe von 18 Frauenfiguren, geschaffen in den Jahren 1998 bis 2006. Es sind Frauen in Bronze, Stahl und Aluminium, in denen der Künstler ein Thema behandelt, das seit der Antike eine zentrale Rolle in der Skulptur spielte und das in der Moderne erneut von führenden Künstler*innen behandelt wurde.
Oberhausen
Gasometer
Mythos Wald (20.3. bis 28.11.2027)
Der Gasometer Oberhausen führt in die Schönheit unserer Wälder. In unterschiedlichen Kapiteln präsentiert die Schau die Diversität unserer Waldgebiete, deren Ökosysteme so unterschiedlich sind, wie die Klimazonen in denen sie vorkommen.

Ludwig Galerie Schloss Oberhausen
Ruth Orkin – Die Welt im Fokus. Fotografien zwischen 1940 und 1960 (18.10. bis 14.2.)
Die Amerikanerin Ruth Orkin (1921–1985) gehört zu den wenigen professionellen Fotografinnen der 1940er und 1950er Jahre. Mit ihrer präzisen Beobachtungsgabe lässt sie lebendige Aufnahmen entstehen, die das Leben ihrer Zeit festhalten. Obwohl sie in zahlreichen Zeitungen und Magazinen publiziert und ihre Fotografien bereits 1955 Teil der legendären Ausstellung The Family of Man im MoMA sind, ist ihr Werk weltweit bisher wenig präsentiert worden.
Pustekuchen, Schabernack und Plutimikation (20.9. bis 17.1.)
„Astrid Lindgrens Welt in Bildern – auf ins Abenteuer mit Pippi, Michel und Lotta“, heißt es in Oberhausen. Erstmals im deutschsprachigen Raum widmet die Ludwiggalerie der Autorin und ihren Illustrator*innen eine umfangreiche Schau.
www.ludwiggalerie.de
LVR-Industriemuseum Peter Behrens Bau
LVR-Industriemuseum St. Antony-Hütte
Versorgt! Betriebliche Fürsorge bei der GHH (10.7. bis 16.5.)
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die betriebliche Fürsorge der GHH. Ob Jubiläumsfeiern, Sanitätseinrichtungen, Wohnungsbau, Kinderfeste oder Konsumanstalten. Die Fotografien spiegeln Leben und Alltag der mit der GHH verbundenen Menschen.
LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg
Wegen Umbauarbeiten geschlossen (bis 2027)
Oelde
Kulturgut Haus Nottbeck
Echt jetzt. Poetische Installationen von Jutta und Jan-Christoph Tonigs (29.8. bis 15.11.)
In der Ausstellung zeigt das Künstlerpaar die große Installation »Hier bin ich« mit fünf Matrjoschka-Figuren. Als Symbol des Lebenskreislaufes erzeugen diese eine Atmosphäre der Sehnsucht, in die Schönheit von Naturerscheinungen einzutauchen. Umwoben von einem Klangteppich, sprechen die Naturfiguren lyrische Texte in den Raum.
Paderborn
Diözesanmuseum
PROPHEZEIUNGEN – Wer deutet die Zeichen der Zeit? (30.8. bis 31.1.)
Was hält die Zukunft für mich bereit? Werde ich glücklich? Wird ein Krieg ausbrechen? Bringt der nächste Sommer Dürre? Was ist der Sinn hinter allem? Seit Jahrtausenden stellen Menschen solche Fragen. Doch wer antwortet? Gibt es eine Macht, die unser Schicksal kennt und bestimmt? Poetisch, kreativ, partizipativ und mit neuen immersiven Erzähltechniken spürt die Schau solchen Fragen nach.
LWL-Museum in der Kaiserpfalz
Von Co-Living bis Glamping. Die Römer an Pader und Lippe (19.6. bis 1.11.)
Die Ausstellung führt in die Welt der römischen Militärlager an Pader und Lippe. Archäologische Funde vermitteln Einblicke in den Alltag der Soldaten.
Petershagen
LWL-Museum Glashütte Gernheim
1826 – Der Turm im Dorf. 200 Jahre Gernheimer Geschichten (6.9. bis 4.4.)
Seit 200 Jahren ist er aus Gernheim nicht mehr wegzudenken: der historische Kegelturm. 1826 gebaut als Produktionsstätte für die Glashütte Gernheim. Ein besonderes Augenmerk der Ausstellung liegt auf den letzten 75 Jahren der Geschichte des Turms.
Ratingen
LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford
Ausstellungswerkstatt. Weiße Kleider (seit Januar 2025)
Die Ausstellungswerkstatt zeigt Damenmode aus der Zeit zwischen 1770 und den 1850er Jahren. Nach historischen Vorlagen aus dem Rokoko, dem Empire und dem Biedermeier verdeutlichen die nachgeschneiderten Modelle die Zusammenhänge zwischen Mode, Frauenbild und Gesellschaft.
Museum Ratingen
Bauen als Kulturbeitrag – Die Architektur des Museum Ratingen (29.5.2026 bis 28.2.2027)
Das Museum Ratingen präsentiert als Ort der Kunst, Architektur und der Reflexion über Geschichte diese Ausstellung. Ihr Ziel ist es, das Museum mit seiner additiven Architektur in der Museumsentwicklung der vergangenen 50 Jahren zu verorten.
Elger Esser. Tempus pingendi – Die Zeit des Malens (18.9. bis 24.1.)
Das Museum Ratingen widmet dem international bekannten Künstler Elger Esser eine Einzelausstellung, dessen zentrales Thema die Landschaftsfotografie ist. Esser, geboren 1967 in Stuttgart, lebt in Düsseldorf, wo er an der Kunstakademie bei Bernd Becher studierte.
Recklinghausen
Ikonenmuseum
Viten, Wunder und Legenden (18.7. bis 8.11.)
Die Austellung zum 70-jährigen Jubiläum des Ikonen-Museums widmet sich Ikonen, die Geschichten in narrativen Bildsequenzen zeigen. Häufig geschieht dies in Form eines Bilderzyklus auf dem Rand einer Ikone, der um die zentral dargestellte Heiligenfigur herum verläuft.
Kunsthalle
What Lies Below Is Another Above (13.9. bis 25.11.)
treten die künstlerischen Praktiken der Villa Romana Fellows der Jahre 2023 bis 2025 in Recklinghausen miteinander in Beziehung.
Remagen

© Courtesy of Annet Gelink Gallery, Amsterdam; Sommer Contemporary Art, Tel Aviv; Galleria Raffaella Cortese, Milan; Petzel Gallery, New York; Capitain Petzel, Berlin, Cecilia Hillström Gallery, Stockholm and Galerie Peter Kilchmann, Zurich
Arp Museum – Bahnhof Rolandseck
Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne (10.7.2026 bis 10.1.2027)
Seit jeher dient der Weltraum als mächtige Projektionsfläche für Sehnsüchte und Utopien. Apokalyptisches Erwachen und exzentrischer Grenzverlust werden mit rund 100 Werken von der Moderne bis zur Gegenwart beleuchtet.
Sprechende Bilder. Meisterwerke von 1400 bis 1800 aus dem Nationalmuseum Luxemburg (27.9. bis 4.4.)
30 Meisterwerke aus dem Nationalmuseum für Archäologie, Geschichte und Kunst, Luxemburg (MNAHA) treten in Dialog mit 19 Highlights der Sammlung Rau für UNICEF. Bildgewaltig erzählen sie Geschichten und Geschichte von der Antike bis zum Barock.
Rheine
Kloster Bentlage
Gan-Erdene Tsend: Neue Werke(2.10. bis 1.11.)
Die Ausstellung präsentiert Malerei und Grafik des deutsch-mongolischen Künstlers Gan-Erdene Tsend. Seine Arbeiten verbinden persönliche Erinnerung, kulturelle Identität und die Erfahrungen eines Lebens zwischen der Mongolei und Deutschland.
Selm
Schloss Cappenberg
Unter Tage. Alfred Schmidt – Kumpel & Kohle im Ruhrgebiet (10.5. bis 25.10.)
Schmidts Werk ist wegweisend für nach wie vor aktuelle Debatten über den Strukturwandel des Ruhrgebiets: Er zeigt, wie Industrie und Natur ineinandergreifen.
Siegen
Kunstverein Siegen
Julian Irlinger- Verplant (21.8. bis 18.10.)
In „Verplant“ zeigt Julian Irlinger die Animationsfilme The Curtain of Time (2025) und Chronotopia (2026) gemeinsam mit eigens gestalteten Laternen.
Museum für Gegenwartskunst
Das Museum ist wegen Erweiterung geschlossen. Die Wiederöffnung ist für Sommer 2027 geplant.
Soest
Museum Wilhelm Morgner mit Raum Schroth
Klaus J. Schoen (29.9. bis 31.1.)
Die Retrospektive eröffnet den Blick auf das Schaffen des Malers Klaus J. Schoen (1931 bis 2018). Seine Werke laden zu einer intensiven und aufmerksamen Betrachtung ein.
Solingen
LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs
Probiert? Kapiert! (18.5.2025 bis 11.10.2026)
In der Mitmach-Ausstellung für Kinder und Jugendliche stellen sich Besuchende aktiv technischen Herausforderungen, die es bereits in den ehemaligen Fabriken zu lösen galt. Alles wird auf die ganz eigene Weise ausprobiert – und kapiert!
Zentrum für verfolgte Künste
Schicksalslinien. Der Maler Fritz Schaefler (26.11. bis 14.2.)
Die Ausstellung befasst sich mit den gebrochenen Biografien zweier Männer: des expressionistischen Malers und Grafikers Fritz Schaefler (1888-1954) und des rheinischen jüdischen Industriellen und Kunstsammlers Joseph Heymann (1887-1954).
Lebenslinien. Über Grenzen hinweg. Ein Kunstprojekt von Hanna Melnykova (8.10. bis 8.11.)
Im Sommer 2025 wanderte die ukrainische Fotokünstlerin Hanna Melnykova von Deutschland in die Ukraine und dokumentierte ihren „performativen Spaziergang“ fotografisch. Die Ausstellung zeigt ihre Auseinandersetzung mit Migration, Widerstandsfähigkeit, kultureller Verbundenheit in der aktuellen geopolitischen Landschaft.
Steinfurt
Heinrich Neuy Bauhausmuseum
Schwarz-Weiß / Konzentration auf das Wesentliche (26.7. bis 13.12.)
Gezeigt wird die abstrakte Formensprache des Bauhauses in Schwarz – Weiß.
Troisdorf
Bilderbuchmuseum
F. K. Waechter und Philip Waechter. Väter und Söhne (13.9. bis 29.11.)
Die Ausstellung „F.K. Waechter und Philip Waechter“ vereint das Schaffen zweier Ausnahmekünstler, die sich stilistisch und inhaltlich sehr voneinander unterscheiden. Die Ausstellung zu Philip Waechter läuft bis Januar.
Unna
Zentrum für Internationale Lichtkunst
Light Dialogues (13.6.2026 bis 10.1.2027)
Anders als frühere Präsentationen, die häufig auf Rauminstallationen fokussierten, setzt diese Ausstellung auf Verdichtung: Rund 20 ikonische Kunstwerke treten in einen vielschichtigen Dialog.
Carlernst Kürten Stiftung
Wadersloh-Liesborn
Abtei Liesborn – Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Das Pferd in Kunst und Kulturgeschichte (12.7. bis 20.9.)
Die Ausstellung setzt den Fokus auf Pferdedarstellungen des späten 19. und 20. Jahrhunderts. Die dargestellten Szenen sind so mannigfaltig, wie die noch bis ins frühe 20. Jahrhundert aufs Engste verflochtenen Verbindungen zwischen Mensch und Pferd.
Waltrop
LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg
Helles Licht bei der Nacht (21.5. bis 23.12.)
2014 startete der Bergmann Wolfgang Schubert die Aktion „Lichtwechsel“. Seitdem taucht er Fördergerüste und Fördertürme von Zechen in buntes Licht. Die farbenfrohen Illuminationen erinnern an die Strahlkraft, die der Bergbau in den Revieren entfaltete.
Witten
LWL-Museum Zeche Nachtigall
Gesichter der Wismut (3.10. bis 13.3.)
Die Ausstellung widmet sich in vier Themenbereichen der Geschichte und dem Erbe des Uranbergbaus der Region Ostthüringen. Wie sah der Alltag der Beschäftigten der SDAG Wismut im Kontrast zwischen hoher sozialer Integration und strikter Geheimhaltung aus?
Wuppertal
Kunsthalle Barmen
Unfinished Paradise (31.10. bis 17.1.)
Ausgehend vom Paradies als historischem Bild gestalteter Natur zeigt die Ausstellung Natur nicht als unberührte Gegenwelt, sondern als lebendiges und verletzliches Gefüge.
Skulpturenpark Waldfrieden
Tony Cragg. Recent Works (12.9. bis 3.1.)
Mit Recent Works präsentiert Tony Cragg eine Auswahl aktueller Skulpturen aus Holz und Stein und gibt einen Einblick in die neuesten Entwicklungen seines bildhauerischen Schaffens.

Von der Heydt Museum
Schön & streng. Die Macht des Ornaments (11.10. bis 14.2.)
Die Schau erkundet die Funktion und Bedeutung des Ornaments in der Kunst von der Klassischen Moderne bis heute.
Zeiten und Räume. Klassiker der Sammlung (24.3.2024 bis Mai 2027)
Die neu konzipierte Sammlungspräsentation vereint ausgewählte Gemälde und Skulpturen vom 17. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre – viele davon ausgesprochene Lieblinge des Publikums.
Museum A bis Z: Von Anfang bis Zukunft (11.1.2025 bis 10.1.2027)
Die Ausstellung „Museum A bis Z: Von Anfang bis Zukunft“ ermöglicht einerseits ungewohnte und unbekannte Einblicke in die Geschichte und die Vielfalt der Sammlung und richtet andererseits den Blick in die Zukunft.






