Das 40. Jubiläumsjahr des Theaters im Pumpenhaus in Münster geht dem Ende zu. Im Januar rücken zwei Tanzproduktionen in den Blickpunkt.
In ihrem Stück »Tempest« setzt sich die belgische Choreografin und Tänzerin Lisbeth Gruwez mit dem Gefühl der Wut auseinander. Um im Reich der düsteren Emotion für klare Verhältnisse zu sorgen und in konstruktive Energie zu verwandeln, greift sie auf das Repertoire der Kampfkunst zurück. Derweil erkundet der kanadische Tänzer, Choreograph und Musiker Frédérick Gravel in seinen »Songs of Love and Collapse« die Entfremdung, von der die Gegenwart geprägt ist. Gravel, Leiter der Company DLD, fragt, ob Verbundenheit nur noch eine Illusion ist. Die Liebe vor dem Kollaps zu bewahren, darin besteht die Utopie seiner Tanzperformance, die zwischen quälender Langsamkeit und rasenden Tempi oszilliert.
16. UND 17. JANUAR, »TEMPEST«
30. UND 31. JANUAR, »SONGS OF LOVE AND COLLAPSE«
THEATER IM PUMPENHAUS, MÜNSTER






