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Reportagen fürs Ohr und Geschichte als Posting

Schicke Kleider, zu viel Schminke, jede Menge Accessoires – und hübsche Influencerinnen, die all dies verkaufen möchten. So sieht die Instagram-Welt vieler Teenagerinnen aus. Doch in den sozialen Netzwerken gibt es einige Kanäle, die relevante Themen dagegensetzen. Einer davon: »Mädelsabende«, den der WDR für das öffentlich-rechtliche Online-Medienangebot »funk« produziert.  Darin geht es um Abtreibung, Brustkrebs, Rassismus oder auch Depressionen. Drei Journalistinnen und inzwischen auch ein Journalist wechseln sich wöchentlich mit Themen ab. Sie produzieren jeden Tag eine Story, eine Abfolge kurzer Clips oder Bilder, in denen sie sich mit möglichst unterschiedlichen Aspekten eines Schwerpunkts widmen. Sie sprechen mit Betroffenen und Expert*innen, alles wird verständlich erklärt und ist ganz dicht an den Nutzerinnen – und an den Machern selbst. Denn die gehen bei der Themenwahl von dem aus, was auch sie beschäftigt, seien es die eigene sexuelle Orientierung oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die Frage, welches Familienmodell man leben möchte oder die Einstellung zum eigenen Körper. Diese sehr persönliche Herangehensweise, bei der etwa Journalist Marlon schon mal seine Eltern fragt, was sie bei seinem Coming Out gedacht haben, schafft Nähe und Vertrauen. So viel Vertrauen, dass sich die Nutzer*innen der Community – die sich selbst »Mädelsbande« genannt hat – öffnen und von ihren eigenen…