Mit der mobilen Kunstaktion »Grand Snail Tour« steuern die Urbanen Künste Ruhr alle 53 Städte des Reviers an. Jetzt stehen Essen und Moers auf dem Fahrplan.
Kunst im öffentlichen Raum? Die gehört bei der »Grand Snail Tour« der Urbanen Künste Ruhr zum Programm. Denn das von Britta Peters geleitete Projekt führt bis 2027 mit einem umgebauten Tourmobil durch die Region. Das Ziel: Räume der Zusammenkunft zu erproben und zu fragen, wem der städtische Raum eigentlich gehört.
Am 22. Oktober macht die Schnecke nun unter dem Titel »Hören in Essen« am Viehofer Platz 1 Station. Unter der Leitung von Jan St. Werner (Mouse on Mars, Professor an der Folkwang Universität der Künste in Essen) und Michael Akstaller will das Kollektiv Sound Practice Research die städtebauliche Akustik des Platzes erkunden. Klang wird hier als eigenständiges Material begriffen: Durch Improvisation und elektronische Komposition wird die Architektur als Resonanzraum erfahrbar. Am 12. November folgt dann der Stopp »Bewegen in Moers« auf dem Königlichen Hof. Auch hier geht es nicht um museale Objekte, sondern um das Ausloten urbaner Bewegungsmuster im Vorbeigehen.
»GRAND SNAIL TOUR«, URBANE KÜNSTE RUHR:
»HÖREN IN ESSEN«, 22. OKTOBER, 13 BIS 21 UHR, VIEHOFER PLATZ 1
»BEWEGEN IN MOERS«, 12. NOVEMBER, KÖNIGLICHER HOF





