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Eigentlich ist Bad Rothenfelde ein idyllischer Luftkurort, gelegen südlich des Teutoburger Waldes im Städtedreieck Bielefeld, Münster und Osnabrück. Alle drei Jahre verwandelt sich die Stadt während der dunklen Herbst- und Wintermonate aber in ein riesiges Lichtspektakel. Internationale Video- und Lichtkünstler*innen projizieren im Rahmen der »lichtsicht«-Triennale ihre Arbeiten auf Wände, Gebäude, Fontänen und Wasseroberflächen. Geometrische Muster, Filmszenen, Loops und Strukturen schaffen ganz eigene Welten aus Licht. Hauptattraktion sind aber die gigantischen Gradierwerke im Kurpark. Wo sonst Salzwasser heruntertropft, verdunstet und für gesunde Atemwege sorgt, entstehen mit modernster Beamer-Technik riesige Projektionsflächen von bis zu 312 Meter Länge und 14 Meter Höhe. Das verkrustete Geflecht des verbauten Schwarzdorns in der Gradierwand und die prismenartigen Salzkristalle sorgen für sehr besondere Effekte, die das Licht anders reflektieren als normale Kinoleinwände. Die diesjährige »lichtsicht«-Triennale wird von Michael Bielicky und Tim Roßberg kuratiert. Eingeladen sind unter anderem Jeffrey Shaw, der als Pionier interaktiver Kunstformen bekannt ist, sowie Tamás Waliczky, der 2019 bei der 58. Biennale in Venedig seine Heimat Ungarn vertreten hat. Zu diesen und weiteren großen Namen der Medienkunst kommen junge Nachwuchskünstler*innen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Musashino Art University in Tokio.  23. Oktober 2020 bis 21. Februar 2021 www.lichtsicht-triennale.de