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//__Nach Rudolf Zwirner, dem souveränen Unternehmer unter den Galeristen, erhält nun mit Erhard Klein ein Liebhaber des Ausgefallenen den Art Cologne-Preis. Ein Menschenfreund mit Respekt für seine Künstler und einem guten Gespür für das Besondere und eigensinnige Positionen. Beruflich begonnen hatte er als Diplom-Bibliothekar an der Universitätsbibliothek in Bonn und diese sichere Anstellung zum Schrecken der Verwandtschaft aufgekündigt, als er gerade Amtmann werden sollte. 1970 eröffnet ein der damaligen Bundeshauptstadt seine erste Galerie. An Kleins Seite: Rupprecht Geiger, der als Akademieprofessor in Düsseldorf unterrichtete. Bücher und Kunst interessieren den mittlerweile 67-Jährigennoch heute. Seit langem sitzt er über einer Beuys-Bibliografie, in Kooperation mit dem Beuys-Archiv in Bedburg-Hau und dem Joseph-Beuys-Medien-Archiv im Hamburger Bahnhof der Hauptstadt Berlin. Eva Beuys stehe dabei hinter ihm, verrät Klein: »Ich trage alles zusammen, was über Beuys geschrieben worden ist, mit einem Stichwort-Verzeichnis zu Fett, Filz etc.« Seit 20 Jahren beschäftigt sich Klein mit dem Kompendium; drei bis vier Jahre wird es wohl noch dauern bis zur Fertigstellung. Immerhin: »Der Grundstock ist fertig, alles katalogisiert, mit der Schreibmaschine,und muss noch in den Computer übertragen werden.« Klein ist Idealist geblieben. Ab 1973 konzentrierte er sich auf die rheinische Szene und machte sie und sich bekannt: Blinky Palermo, Sigmar…