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Wer in der Kölner Südstadt den Lutherturm von der Volksgartenstraße aus betritt, hat ihn schnell erfasst. Den vielleicht kleinsten, ganz sicher interessantesten Ausstellungsort für klangbasierte Künste in Köln. Kurator des »LTK4« in der Lutherkirche ist Rochus Aust. Dazu aber auch Experimentalmusiker, Komponist, Künstler und Medienperformer.  Für seine Klang- und Lichtinszenierungen hat Aust schon unterirdische Flughäfen in Kanalisationen eingerichtet, Leuchtboote per Trompete über den Aachener Weiher in Köln gesteuert, den 51. Breitengrad der Erde abgereist oder mit Haushaltsgeräten aller Art musiziert. Er hat Konzerte in Seilbahnen, am Telefon oder in Tropfsteinhöhlen gegeben und nun während des Lockdowns im »LTK4« das erste Autokino für Autos eingerichtet. Während man einem knallroten Mini-Cabrio also ganz Corona-konform dabei zusehen kann, wie es (Video-)Kunst verschiedener Künstler*innen guckt, geht es auf Wunsch über das Atrium der Lutherkirche weiter. Visuell, akustisch, künstlerisch. Vor allem: immer hinauf. An der Spitze von fünf aufeinandergestapelten Quadern thront ein kathedraler Glockenturm. Darunter liegen weitere Ausstellungsräume, die (nicht nur) der Musiker mit immer neuen Ideen füllt.  Ab Ende Juni steht Aust zudem im Zentrum einer großen Porträtreihe, in der die Redaktion des Landes-Portals kulturkenner.de Stipendiaten vorstellt, die Corona-Hilfen bekommen haben. Aus Kunst, Literatur, Theater und Musik. Zum Release des Kulturkenner-YouTube-Kanals ist am 28.…