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Ragout fin in Königinpasteten gab es schon und Vanillepudding-Hügel mit Erdbeer-Gipfeln. Zu den Gemälden von Lorenzo Pompa servierte Judith Samen einen Sauerbraten. Zu Claudia van Koolwijks fotografischem Eierschalen-Stillleben an der Wand garten auf ihrem großen Gasherd zwei Hühnereier. Und als Christine Erhard mit ihrer konstruktivistisch anmutenden Komposition in die Wohnküche einzog, stand bei den Samens eine Geometrie mit grünem Spargel auf dem Speiseplan. Demnächst wird die Familie wohl eine Mousse au Chocolat goutieren. Das Rezept dazu liefert Künstlerfreundin Sonja Alhäuser zusammen mit einer Horde putziger Marzipan-Putti, die, im Rahmen zusammengepfercht, soeben per Post in Düsseldorf eingetroffen ist.  Gelebt und gekocht, geredet und gegessen wird ohnehin jeden Tag an diesem zentralen Ort in der Künstlerwohnung in Düsseldorf. Doch seit einigen Monaten bereichern wöchentlich wechselnde Ausstellungen das Geschehen hier ungemein. Der Küchenalltag wird zum Kitchenhappening, das jedermann miterleben kann auf diversen Kanälen. Corona-konform virtuell. So trifft man sich auch an diesem Vormittag mit Judith Samen und ihrem Kollegen Arpad Dobriban, der demnächst in der Küche ausstellen wird. Und den man sich vorab schon einmal als Gesprächspartner herbeigewünscht hat. Gekommen ist der Künstlerkoch mit ein wenig Zitronat aus eigener Herstellung und mit viel Begeisterung für die spontane Ausstellungs-Initiative der Kollegin.  Ein riesengroßes Brot…