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Rollenspiele

In den 1960 und 70er Jahren ging es los mit den Experimenten: Immer mehr Künstler*innen begannen damit, überkommene Darstellungskonventionen und -strategien in Video und Film infrage zu stellen, den eigenen Körper zum Gegenstand der Kunst zu machen oder ihre Rolle im Kunstbetrieb zu befragen. In den Anfängen waren »Film- und Videokunst (...) zutiefst demokratische Medien, ohne Limitierungen und Restriktionen für Künstler*innen und Rezipient*innen«, so Julia Stoschek.  Vor 20 Jahren hatte die junge Unternehmerin damit begonnen, Videokunst zu sammeln, ein Medium, das im Kunstkontext immer als ein bisschen sperrig galt. Aber, »ich bin schließlich mit Bewegtbildern groß geworden, es ist die Kunst meiner Generation«. Heute ist die Julia Stoschek Collection (JSC) eine der weltweit größten Privatsammlungen und Zentrum für zeitbasierte Kunst mit dem Fokus auf zeitgenössischen Positionen. Ihr Ziel: »Die öffentliche Präsentation, Förderung, Konservierung sowie wissenschaftliche Aufarbeitung medialer und performativer künstlerischer Praktiken.«   2007 war in Düsseldorf mit »Number one: Destroy, she said« der Ausstellungsraum eingeweiht worden. Seither wird meist jährlich wechselnd eine Auswahl der inzwischen mehr als 870 Kunstwerke von 290 Künstler*innen der JSC präsentiert: neben zeitbasierten Werken wie Film, Einkanal- und Mehrkanal-Videoinstallationen, Multimedia-Environments, Performances-, Klang- und Virtual-Reality-Arbeiten auch Fotografie, Skulptur und Malerei. Das Spektrum reicht von frühen Werken der 1960er…