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Das Schlossareal denken

Sie haben die spektakuläre Oper in Oslo direkt am Hafenbecken gebaut und nun den Wettbewerb für das Düsseldorfer Opernhaus gewonnen: Das norwegische Architekturbüro Snøhetta soll Kultur an einen ehemaligen Ort des Konsums bringen.  »Ich glaube, dass Leute für diesen Ort von weit her kommen werden«, ist Alexandra Stampler-Brown, die Geschäftsführende Direktorin der Deutschen Oper am Rhein, überzeugt. Sie meint damit den Siegerentwurf für das neugeplante Opernhaus in Düsseldorf. Denn entstehen soll das Konzertgebäude an der Kreuzung der Tonhallenstraße/Am Wehrhahn – dort, wo sich einst Kaufhof und Karstadt direkt gegenüber standen. Das Architekturbüro Snøhetta aus Oslo will das unregelmäßig geschnittene Grundstück mit drei locker gegeneinander versetzten Baukörpern mit markanten Dachschrägen füllen. Verkleidet werden sie mit hellem Kalkstein. Eine größere Verglasung ist lediglich im Erdgeschoss vorgesehen, in den Obergeschossen gibt es eher kleine, unregelmäßig angeordnete Fensteröffnungen. Ort des Miteinanders Einst hatte der Konsum das Stadtbild geprägt. »Aber die Innenstädte werden weiter das Problem haben, dass Geschäfte nicht mehr so belegt sind, weil die Menschen immer mehr online kaufen«, sagt Alexandra Stampler-Brown. Das gemeinschaftliche Erlebnis, ob beim Einkaufsbummel oder beim Kaffeetrinken, würden sie jedoch nach wie vor suchen. Das »Opernhaus der Zukunft« solle daher ein Ort des Miteinanders werden – mit all seinen…