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Das Schlossareal denken

Ein hallenhohes Stahlregal. Gefüllt mit Mappen und Kartons aus robuster Graupappe und hölzernen Karteikästen; in einem Fach sind akribisch beschriftete Rollen gestapelt. Dazu – unter Plexiglas – ein kleines Modell des Chipperfield-Entwurfs vom neuen Museum Folkwang aus dem Jahr 2010. Die Kurator*innen haben für die Ausstellung »Und so etwas steht in Gelsenkirchen...« ein kleines Stück des Dortmunder Baukunstarchivs ins Museum geholt. Am liebsten möchte man selbst die Archivalien erforschen, Kisten öffnen und Pläne entrollen. Die hängen aber bereits kompakt und klug aufbereitet, mit Hang zum originellen Fundstück, an den Wänden.  Gottfried Planck Eingang des Musiktheaters im Revier, Gelsenkirchen, ca. 1960
Architekten: Werner Ruhnau / Wettbewerbsentwurf: Harald Deilmann, Werner Ruhnau, Ortwin Rave, Max von Hausen / Silbergelatineabzug / Baukunstarchiv NRW Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Baukunstarchiv NRW und der TU Dortmund entstanden ist, zeigt zehn der wichtigsten Kulturbauten, die seit 1950 im Ruhrgebiet entstanden sind, anhand von Skizzen, Fotos, Plänen, Notizen und Modellen. Die Exponate stammen aus dem Nachlass zahlreicher Architekten, die das Dortmunder Archiv verwahrt. Neben Naheliegenden wie dem Musiktheater im Revier (MiR) ist auch Unerwartetes zu entdecken, wie etwa die Essener Stadtteil-Begegnungsstätte Bürgerhaus Oststadt. Ansonsten geht es einmal quer durchs Revier – nach Dortmund ins ehemalige Museum am…