Vom 23. bis zum 26. April schlägt die Discovery Art Fair in der Kölner XPOST ihre Zelte auf. Als niedrigschwelliges Format positioniert sich die Veranstaltung als Plattform für junge Gegenwartskunst.
Wer durch die Gänge klassischer Kunstmessen streift, den mag mitunter das Gefühl beschleichen, einer geschlossenen Gesellschaft beizuwohnen. Diesem elitären Nimbus setzt die Discovery Art Fair ein demonstrativ offenes Konzept entgegen. Wenn die Messe nun in der Halle der XPOST Köln ihre elfte Ausgabe präsentiert, treten 117 ausgewählte Galerien und Kunstschaffende aus 16 Ländern an, um den Beweis zu führen, dass man kein dickes Portemonnaie haben muss, um sich originelle Gegenwartskunst leisten zu können.
Über die Bühne geht das Format alljährlich in Köln und in Frankfurt am Main (nächste Ausgabe dort: 30. Oktober bis 1. November). Dass der Betreiber, die in Brandenburg beheimatete Working Smarter Group, die Veranstaltung programmatisch als »Entdeckermesse« vermarktet, kommt nicht von ungefähr: Rund ein Drittel der Ausstellenden präsentiert sich in diesem Jahr erstmals in der Domstadt. Die Folge der inhaltlichen Öffnung ist ein breites stilistisches Panorama – es reicht von Malerei bis hin zu Videokunst und Urban Art.
Zu den bemerkenswerten Positionen gehört etwa der argentinische Künstler BNS, der reliefartige Street-Art-Unikate in komplexen Schichttechniken aus Acryl und Aerosol präsentiert. Der Wahlkölner David Gunderlach steuert satirische Collagen auf transparenten Kunststoff-Folien bei, während der in Albanien geborene Albert Brahaj metaphysisch grundierte Malerei im Gewand scheinbarer Alltäglichkeit zeigt.
DISCOVERY ART FAIR
XPOST KÖLN
23. BIS 26. APRIL



