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Auf dem Weg der Wörter

Eigentlich sollte die fünfte Ausgabe der Wuppertaler Literatur Biennale bereits im Frühjahr stattfinden. Auch hier machte das Virus den Veranstalter*innen einen Strich durch die Rechnung. Jetzt wurde umgeplant und durch den zweiten Lockdown das gesamte Programm ins Netz verlegt. Das Motto heißt »Tier Mensch Maschine«. Ein Thema, das moralische Fragen nach dem Verhältnis zwischen der eigenen und der nichtmenschlichen Spezies stellt. Zur Eröffnung liest am 5. November der amerikanische Schriftsteller Martin Walker in der Citykirche Elberfeld aus seinem Zukunfts-Thriller »Germany 2064«, in dem Deutschland wieder geteilt ist – in High-Tech-Metropolen und naturnahe freie Gebiete. Einen Tag später sind gleich sieben Veranstaltungen geplant, in denen sich Autor*innen und Magazine aus der bergischen Literaturszene vorstellen. Am Festival-Wochenende liest Nobert Scheuer aus seinem Eifel-Roman »Winterbienen« in der Stadtbibliothek, Berit Glanz stellt ihr Debüt »Pixeltänzer« in der Sophienkirche vor und Emma Braslavsky nimmt in ihrem Roman »Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten« das Publikum mit in ein dystopisches Berlin. Sonntagmorgens wird im Skulpturenpark Waldfrieden der Preis der Wuppertaler Literatur Biennale an Philipp Böhm für seinen Text »Playhouse« verliehen, dazu hält der Autor John von Düffel den Vortrag »Empathie mit dem Baggersee«. Später am Tag liest Ilija Trojanov dort aus seinem Roman »Eistau«. Der…